Wetter Winter 2010/2011 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 9. Februar 2011

Über die in den vergangenen Tagen spekulierte Grenzwetterlage wird wohl so kommen. Damit findet der Wintereinbruch nach den heutigen Wetter Modellprognosen etwa nördlich einer Linie Hamburg - Dresden statt. Schwierig sind solche Grenzwetterlagen immer im Detail vorherzusagen, da wenige Km Verschiebung zu völlig anderem Wetter führen kann. Diese Grenzwetterlage bleibt bis Mittwoch 15. Februar 2011 wohl so erhalten. Nördlich der Linie Hamburg - Dresden tagsüber um die 0 Grad, Nachts teilweise strenger Frost bis -10 Grad möglich. Im Südwesten hingegen Tageswerte zwischen +6 und +10 Grad und in den Nächten um 0 Grad. Niederschlag spielt zunächst eine eher untergeordnete Rolle - sollte aber nördlich dieser Linie für bis zu 5cm Schnee sorgen, welcher in Lagen oberhalb 300 Meter auch liegen bleiben sollte. Im weiteren Verlauf - im letzten Februar 2011 Drittel - könnte sich dann die Kaltluft überall durchsetzen.
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Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 8. Februar 2011

Schon am kommenden Freitag, 11. Februar 2011, wird der Winter nördlich der Linie Bremen - Nürnberg wieder Einzug halten. Bereits am Samstag klettern die Tagestemperaturen kaum mehr über 0 Grad. Im Süden dauert die Umstellung voraussichtlich noch bis Montag. Es bleibt im Moment recht schwierig, die kommende Lage richtig vorherzusagen. Die Grundstruktur ist bei allen Modellen gleich - es soll sich ein Skandinavienhoch bilden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für Winterwetter bei uns in Deutschland. Jedoch gibt es zahlreiche Faktoren, welche den Kaltluftvorstoß beeinflussen können. Meist Verbunden mit einen Skandinavienhoch ist ein Mittelmeertief, welches aber derzeit zu weit nördlich gerechnet wird, so dass es nennenswerten Winter nur im Norden gibt. Im Süden bleibt es vielfach nur nasskalt. 100 Km Lageveränderung des Hochs oder des Mittelmeertiefs können entscheidend sein - so dass man vom heutigen Stand nur einen Trend vorhersagen kann - und der lautet tendenziell eher zu Winter neigendem Wetter. Für Winter Wetter spricht auch die Tatsache, dass das Langfristmodell den Februar 2011 (gestern noch als leicht zu warm) nun als normal betrachtet. Man geht also davon aus, dass das letzte Februar 2011 Drittel wohl zu kalt ausfallen wird.

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 7. Februar 2011

Ab dem nächsten Wochenende schwenkt der Trend beim Wetter wieder um zum Winter. Schon am Samstag sollen östlich einer Linie Hamburg - München wieder Schneefälle niedergehen und die Temperaturen erreichen - auch Tagsüber - nur noch Werte knapp über 0 Grad, oberhalb 400 Meter auch Dauerfrost. Westlich dieser Linie weiterhin Tageswerte um die +10 Grad. Im Detail sind sich die Wetter Modelle noch nicht einig. Am schärfsten zeigt sich die Simulation beim deutschen Wetter Modell mit sich einer zuspitzenden Grenzwetterlage. Hierbei kann es zu erheblichen Schneefällen kommen, während das amerikanische Wetter Modell eine gemäßigte Variante mit Hochdruck, Dauerfrost und wenig Niederschlag berechnet. Das europäische Wetter Modell sieht ebenfalls eine Grenzwetterlage vorher, welche aber nicht so "dramatisch" ausfallen soll, wie die vom deutschen Wetter Modell. Es bleibt spannend, jedoch scheint der Fahrplan zum erneuten Winter Wetter klarer zu werden. Die Umstellung beginnt am kommenden Freitag, 11. Februar 2011. Ob sich der Winter dann über ganz Deutschland ausbreiten kann, muss noch abgewartet werden. Aufgrund der nun anstehenden milden Wetter Woche mit teilweise bis zu +13 Grad, passt sich das Langfristmodell nun den aktuellen Gegebenheiten an und simuliert für die Mitte einen deutlich zu warmen, sonst einen leicht zu warmen Februar 2011. Der März 2011 hingegen wurde wieder kälter gerechnet und erreicht nun nur noch Normalwerte. All das deutet auf ein zu kaltes letztes Februar Drittel hin. Evtl. können dadurch auch die ersten Märztage 2011 betroffen sein.

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 6. Februar 2011

Spannend wird es zum Ende der kommenden Woche. Das deutsche Wetter Modell errechnet durchaus Schneefall und eine winterliche Wetterlage oberhalb 300 bis 400 Meter. Das amerikanische Wetter Modell sieht diese Variante nur für den Noden und Osten vor, während es sonst relativ mild bleibt. Das europäische Wetter Modell sieht die Kaltluft etwa bis zu einer Linie Frankfurt - Dresden vorankommen. Es bleibt also noch viel Spielraum in den nächsten Berechnungen übrig, ob nun der Winter am kommenden Wochenende wieder ausbrechen mag - oder ob er an uns vorbei zieht. Die Grundtendenzen sind aber bei allem Wetter Modellen gleich. Sie sehen alle ein Ende des Hochdruckwetters, mehr Tiefdruckaktivitäten und ein Rückgang der Tagestemperaturen ab dem 11. Februar 2011.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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