Wetter Winter 2010/2011 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 14. Februar 2011

Weiter große Unsicherheiten zwischen dem Hoch in Skandinavien, dem Mittelmeertief und den Tiefausläufern auf dem Atlantik. Jedoch schaffen zumindest die ENS eine eindeutige Richtung ab dem 18. Februar 2011 - Winter in ganz Deutschland. Die Amerikaner rechnen seit Tagen das Skandinavienhoch stärker und damit seinen Einfluss auf unser Wetter. Relativ wahrscheinlich scheint damit die Ost- bis Nordlage zu werden. Auch das europäische Wettermodell sieht diese Variante in seinem heutigen Lauf. Somit kann es bei uns ab dem kommenden Freitag immer wieder zu Schneefällen kommen, welche oberhalb 400 Meter den Winter zurück bringen. Die Tageswerte klettern dann im Südwesten nur noch auf Werte knapp über 0 Grad, während es oberhalb 400 Meter und nördlich des Mains zu Dauerfrost kommt. Nachts wird es ebenfalls wieder empfindlich kalt. Teilweise werden Temperaturen unter -10 Grad simuliert. Mit der sich einstellenden Wetterlage wird auch ein März-Winter wieder wahrscheinlicher.
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Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 13. Februar 2011

Grundlegend hat sich nichts verändert - die Wetterlage bleibt äußerst schwierig vorherzusagen. Die Grundkonstellation ist bei den Wettermodellen im wesentlichen die Gleiche. Hoch bei Skandinavien, ein Tief östlich davon und das Tief bei Island. Beide Systeme stützen sich weitestgehend. Im Normalfall würde das Hoch und das Tief östlich davon für einen knackig kalten Winter bei uns sorgen. Das Tief bei Island verstärkt sich jedoch und hat etwas dagegen, dass diese beiden Systeme bei uns Wetterbestimmend werden. In der Regel läuft so etwas auf eine Grenzwetterlage hinaus. Diese ist bei uns auch derzeitig vorherrschend - und das auch über die kommende Woche hinaus. Winter im Nordosten und Frühlingsgefühle im Südwesten. So zeigt es auch das Langfristmodell für den Februar 2011. Der Nordosten fällt zu kalt aus, in der Mitte normal und im Südwesten zu warm. Nun könnte aber im Laufe der kommenden Woche - und das ist der große Unsicherheitsfaktor - sich ein Mittelmeertief bilden, welches eine Troglage verursachen kann. Damit würde die kalte Luft aus Skandinavien auf direktem Wege zu uns strömen. Ein Blick auf die ENS zeigt ebenfalls große Unsicherheiten ab dem 18. Februar 2011 - wobei hier die kalten Varianten von Tag zu Tag zunehmen. Ein kaltes, letztes Februar 2011 Drittel ist nicht unwahrscheinlich.

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 11. Februar 2011

Es ist derzeitig ein Hin und Her bei den Wettermodellen - mal die sehr milde Variante, dann im nächsten Modelllauf wieder eine kalte Variante. Eines ist aber klar, dass der angedachte Wintereinbruch zum jetzigen Wochenende nur ein "Streifschuss" für den Nordosten wird. Dort wird es am Wochenende bei Tageswerten um die 0 Grad recht winterlich. Dazu gesellt sich auch Schneefall. Der Winter verläuft dann nördlich einer Linie Hamburg - Dresden. Südlich davon bleibt es relativ mild mit Tageswerten von +5 bis +10 Grad. Also alles andere als winterlich. Wie es dann weiter geht, steht in den Sternen. Genauso gut könnte man derzeit das Wetter auswürfeln. Das amerikanische Wetter Modell neigt eher zu einer westgeprägten Wetter Lage. Das europäische Wetter Modell hingegen möchte eher eine Ostlage mit Skandinavienhoch und Mittelmeertief. Und dieses Mittelmeertief scheint auch der Knackpunkt der Unsicherheiten zu sein. Entsteht es, oder entsteht es nicht. Wenn nicht, dann wird das Westwetter wahrscheinlicher, kommt es, dann die kalte Ostlage und damit auch der Winter. Man muss abwarten.

Das Wetter im Winter - Wettervorhersage 10. Februar 2011

Richtungswechsel oder Wechselspiel bei den Wetter Modellen? Im heutigen Morgenlauf ist vom Wintereinbruch, wie er zunächst simuliert wurde, kaum mehr etwas zu sehen. Zwar bleibt es weitestgehend dabei dass am kommenden Wochenende der Winter mit nasskaltem Wetter im Nordosten wieder Einzug hält - der weitere Winter Verlauf wird aber grundsätzlich in Frage gestellt. Nun gibt es solche Modell Schwankungen öfters und man muss den heutigen Verlauf der Wetterprognosen beobachten, bevor man ein Fazit zieht. Der Trend geht aber ganz klar hin zu wechselhaftem Westwetter, wobei das Langfristmodell noch von einem kalten letzten Februar 2011 Drittel ausgeht.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +3,3 +0,6 -0,7 207,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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