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Hitzewelle, Tiefdruck und Blockadehoch - Die entscheidende Phase des Hochsommers beginnt

| M. Hoffmann

Ein Tiefdruckgebiet dreht sich derzeit zwischen der Barents- und der Karasee ein und initialisiert auf seiner Rückseite, zwischen Island und England, bereits das nächste Tiefdruckgebiet. Dieses zieht bis zum Wochenende erneut in Richtung Skandinavien nach Nordosten ab. Auf seiner Vorderseite werden schwülwarme bis heiße Luftmassen nach Deutschland geführt, bevor zum Start in die neue Woche der Tiefdruckeinfluss von Norden her zunimmt und über der Nordhälfte einen Luftmassenwechsel möglich machen kann. Zur gleichen Zeit dreht sich jedoch über dem Atlantik das nächste Tiefdruckgebiet ein und schiebt auf seiner Vorderseite den Hochdruckrücken über Mitteleuropa weit nach Norden. Dadurch kann sich die Hitze von Süden aus erneut nach Norden ausdehnen. Ein echter Wetterwechsel wird also nur angetäuscht, bleibt letztlich aber aus. Gilt das auch für den weiteren Verlauf des Hochsommers? Oder anders gefragt: Wann ist mit einem tatsächlichen Wetterwechsel und wann ist mit Regen zu rechnen?

Der Hochsommer erhält mit einer weiteren Hitzewelle bis Mitte August © Martin Bloch
Der Hochsommer erhält mit einer weiteren Hitzewelle bis Mitte August © Martin Bloch

Wolkenfelder ziehen heute vor allem nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin sowie südlich der Donau über Deutschland hinweg und trüben den Sonnenschein zeitweise ein. Dazwischen scheint verbreitet die Sonne, während es über den Alpen und über dem Alpenvorland zu einzelnen gewittrigen Schauern kommen kann. Ansonsten bleibt es trocken und der Wind weht schwach aus nördlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Dresden auf +20 bis +24 Grad und weiter südlich auf +24 bis +28 Grad. Über dem äußersten Südwesten sind örtlich bis zu +30 Grad möglich.

Hitze über dem Süden, Skandinavienluft über dem Norden

Das Tief, welches sich von Island und England in Richtung Skandinavien verlagert, schiebt am Wochenende auf seiner Vorderseite schwülwarme bis heiße Luftmassen weit nach Norden. Dadurch können die Temperaturen bis Sonntag verbreitet auf +29 bis +34 Grad ansteigen. Die Luftmasse wird in diesem Prozess zunehmend instabiler, sodass nach einem verbreitet sonnigen Samstag ab Sonntagnachmittag die Quellwolken hochschießen und vereinzelte Schauer und Gewitter möglich machen. Der Wind weht meist schwach aus südlichen Richtungen und kann in Gewitternähe aber stark böig bis stürmisch auffrischen.

Zum Start in die neue Woche dreht sich der Tiefdruckwirbel über Skandinavien weiter ein und leitet auf seiner Rückseite den Zustrom frischerer Luftmassen über Norddeutschland ein. Dadurch können die Temperaturen von Montag bis einschließlich Mittwoch etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden auf +19 bis +24 Grad zurückgehen. Anders die Situation über dem Süden: Dort hält sich mit +27 bis +32 Grad die warme bis heiße Luftmasse und sorgt insbesondere über dem Alpenraum für gelegentliche Schauer und Gewitter, die am Montag auch über Baden-Württemberg und Bayern etwas nach Norden ausgreifen können. Über Norddeutschland zieht zum Start in die neue Woche unterdessen ein schwaches Regengebiet hinweg, welches über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern etwas Regen bringen kann. Ansonsten bleibt die Niederschlagsneigung bei aufgelockerter Bewölkung und viel Sonnenschein nur gering. In den Nächten kühlt es über dem Norden auf bis +10 Grad ab, während über dem Süden die tiefsten Werte zwischen +12 und +20 Grad liegen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter August 2026.

Ein Tiefdrucksystem dehnt sich zum Start in die neue Woche nach Süden aus und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland, bevor zur Wochenmitte wieder ein Hochdrucksystem das Wetter dominiert
Ein Tiefdrucksystem dehnt sich zum Start in die neue Woche nach Süden aus und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland, bevor zur Wochenmitte wieder ein Hochdrucksystem das Wetter dominiert © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Großwetterlage gerät in Bewegung - erste Signale für eine Umstellung

Schaut man sich die oben stehenden Wetterkarten noch einmal genauer an, so stellt man im Vergleich zu den vergangenen Tagen eine grundlegende Veränderung fest, die wir mit den dicken roten Pfeilen markiert haben. Das Blockadehoch auf dem Atlantik, das sich bis nach Grönland erstreckte, zieht sich nach Süden zurück. Damit wird der Weg frei für ein anderes Zirkulationsmuster, welches die Polarluft weit über dem östlichen Kanada nach Neufundland strömen lässt und dort die Tiefdruckproduktion anregt.

Für Deutschland hat das zunächst wenig Auswirkungen, da der Tiefdruckwirbel bei Island den Hochdruckrücken über Mitteleuropa weit nach Norden schiebt. Anders formuliert wird dieses Hochdruckgebiet erneut für eine schwachgradientige Wetterlage ohne nennenswerten Niederschlag sorgen, mit Temperaturen von +30 bis +35 Grad und örtlich bis +38 Grad. Darüber sind sich so gut wie alle Vorhersagemodelle einig.

Das europäische Wettermodell bestätigt letzte große Hitzewelle vor möglicher Abkühlung

Die aktuelle Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells fällt ähnlich aus wie die gestrige: Der Hochdruckrücken über Mitteleuropa schwächt sich bis zum 15. August ab und zieht sich nach Süden zurück, während die Tiefdruckgebiete auf dem Atlantik nacheinander in Richtung Skandinavien ziehen. Zum 16. August beginnen sich die Tiefdrucksysteme dann über Skandinavien einzudrehen, um nachfolgend zum Beginn der letzten Augustdekade nach Süden auszutrogen - und damit in Richtung Deutschland, Österreich und der Schweiz vorzustoßen.

Temperaturen von unter +20 Grad - Das Ende des Hochsommers

Während die Tiefdruckaktivität über Mitteleuropa nach Süden strebt, zieht sich die ehemals dominierende Hochdruckzone in zwei Cluster über das westliche Russland und zum anderen auf den Atlantik zurück. So kann sich über Mitteleuropa eine meridional verlaufende Nord-Süd-Strömung einstellen.

Ab dem 15. August nimmt die Bewölkung zu und mit teils kräftigen Schauern und Gewittern steigt die Niederschlagstätigkeit an. Nach der aktuellen Prognose führt das jedoch noch nicht zu flächendeckendem Niederschlag, die Regenmengen bleiben zunächst regional sehr unterschiedlich.

Die Temperaturen erreichen am 16. August über der Südhälfte noch bis +34 Grad, während es in Richtung der Küsten mit bis +20 Grad schon spürbar kühler wird. Bis zum 21. August erreicht die kühlere Luftmasse dann auch den Süden, wo sich die Temperaturen verbreitet auf +17 bis +23 Grad und über dem Südwesten örtlich auf bis +25 Grad einpendeln können. In den Nächten ist noch bis zum 16. August, insbesondere über der Südhälfte, mit tropischen Nächten zu rechnen, bevor zu Beginn der letzten Augustdekade auch im Süden die Tiefstwerte auf +12 bis +16 Grad absinken können.

Die Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells bestätigt damit heute die möglicherweise letzte Hitzewelle des Jahres - mit einem anschließenden Ende des Hochsommers.

Das Zirkulationsmuster stellt sich zum Beginn der letzten Augustdekade um und ein Tiefdruckwirbel über Skandinavien kann den Hochsommer über Deutschland beenden
Das Zirkulationsmuster stellt sich zum Beginn der letzten Augustdekade um und ein Tiefdruckwirbel über Skandinavien kann den Hochsommer über Deutschland beenden © www.meteociel.fr || wxcharts.com

US-Modell - Neue Wetterdynamik auf dem Atlantik kann den Hochsommer verändern

Die Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells geht zunächst in eine ganz ähnliche Richtung wie die der Europäer und baut das Blockadehoch über Grönland komplett ab, was bis Mitte August den Zustrom polarer Luftmassen über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland ermöglicht und somit die Tiefdruckproduktion auf dem Atlantik wieder anregt. Kurzum: Sowohl das amerikanische als auch das europäische Modell berechnen im Ansatz eine Regenerierung der atlantischen Frontalzone, was wieder mehr Schwung in die bislang eingefahrene Wetterlage bringen kann.

Eine für den Hochsommer entscheidende Wetterentwicklung

Bereits zum 15. August erstreckt sich die Tiefdruckrinne von Neufundland über Grönland, Island, England und Skandinavien und reicht bis nach Deutschland heran. Vom 15. bis 17. August dreht sich dann ein Tiefdruckwirbel über Skandinavien ein und zieht bis zum 18. August über Osteuropa nach Osten ab, während sich auf dem Atlantik die nächsten Tiefdruckgebiete über Island eindrehen.

Und hier kommt der entscheidende und wichtige Punkt für den weiteren Verlauf des Hochsommers: Zieht dieses Tief bei Island weiter in Richtung Skandinavien, so bleibt ein wechselhafter Wettercharakter über Deutschland erhalten. Dreht sich das Tief über Island hingegen ein - so wie es aktuell auch das amerikanische Vorhersagemodell berechnet - kann sich die nächste Hochdruckzone von Süden über Mitteleuropa bis weit über Skandinavien nach Norden ausdehnen und so das Wetter in der letzten Augustdekade dominieren.

Die Erhaltungsneigung - Der Hochsommer schwächelt nur kurz

Nach der Wetterprognose des amerikanischen Vorhersagemodells ist bis zum 15. August verbreitet mit sonnigem und auch trockenem Wetter zu rechnen, wobei sich vereinzelte Schauer und Gewitter nicht gänzlich ausschließen lassen. Die Temperaturen erreichen verbreitet +26 bis +32 Grad und etwa südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen sind +30 bis +35 Grad sowie entlang des Rheingrabens bis +38 Grad möglich.

Ab dem 15. August versucht sich die Großwetterlage umzustellen: Mit einem auffrischenden bis stark böigen Wind aus nordwestlichen Richtungen werden Wolkenfelder in Richtung der Alpen geführt, die auch etwas Niederschlag mit sich bringen können. Dieser erreicht nach der aktuellen Prognose voraussichtlich nur die Nordhälfte und löst sich nach Süden hin auf.

Die Temperaturen gehen bis zum 17. August auf +20 bis +25 Grad zurück und können entlang des Rheingrabens bis +28 Grad erreichen. In den Regionen mit Niederschlag sind Temperaturen von +17 Grad zu erwarten.

Mit dem Aufbau der neuerlichen Hochdruckzone lockert die Bewölkung im Zeitraum vom 18. bis zum 22. August auf und mit einer südwestlichen Anströmung der Luftmassen steigen die Temperaturen bei viel Sonnenschein und trockenem Wetter auf +28 bis +32 Grad an. Örtlich sind dann Temperaturen von bis +35 Grad möglich.

Die Großwetterlage versucht sich umzustellen, doch sorgt die Erhaltungsneigung in der letzten August-Dekade für einen weiteren hochsommerlichen Wetterabschnitt
Die Großwetterlage versucht sich umzustellen, doch sorgt die Erhaltungsneigung in der letzten August-Dekade für einen weiteren hochsommerlichen Wetterabschnitt © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Die entscheidende Phase für den Hochsommer

Am Resümee vom 29. Juli, bei dem der Hochsommer nun in eine entscheidende Phase übergeht, hat sich nichts verändert. Verändert haben sich jedoch die Signale für einen Umbau der Grundströmung: Das Blockadehoch zwischen dem Atlantik und Grönland baut sich ab und zieht sich nach Süden zurück. Damit kann es zu einer Regeneration der atlantischen Frontalzone kommen.

Im Grunde bleiben der kommenden Großwetterlage damit nur zwei Möglichkeiten, die von den Vorhersagemodellen heute gut abgebildet werden. Entweder dreht sich ein Tief bei Island ein und schiebt auf seiner Vorderseite erneut einen Hochdruckrücken weit nach Norden über Mitteleuropa, sodass sich das Blockadehoch über Skandinavien positionieren kann - so, wie es die Clusteranalyse in den vergangenen Tagen berechnet hatte.

Oder die Tiefdruckaktivität setzt sich von Island aus mit einer sich ausbildenden Tiefdruckrinne bis nach Skandinavien durch und beeinflusst damit auch das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Entscheidend ist also nicht mehr nur der Abbau der Hochdruckzone über Grönland, sondern auch, wie weit sich die Tiefdrucksysteme in Richtung Skandinavien durchsetzen können.

Clusteranalyse - Skandinavienhoch bleibt ein wichtiger Faktor

Wenn wir schon die Clusteranalyse ansprechen, werfen wir auch einen Blick auf die aktuellen Berechnungen. Zum aktuellen Stand werden insgesamt 15 unterschiedliche Cluster berechnet, von denen sich 80 Prozent zu einem gemeinsamen Cluster mit einer Hochdruckblockade über Skandinavien zusammenfassen lassen. Anders formuliert bestätigt die Clusteranalyse damit den Trend der vergangenen sieben Tage, wonach sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Blockadehoch über dem nordeuropäischen Raum ausbilden kann.

Das ist allerdings nicht gleichzusetzen mit einem Blockadehoch über Mitteleuropa, denn häufig wird ein solches Hoch über Skandinavien von Tiefdrucksystemen bei Island unterwandert. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz hätte das ein äußerst wechselhaftes und teils auch kühles Wetter zur Folge. Ein Skandinavienhoch kann sich jedoch ebenso über Mitteleuropa bis in die Mittelmeerregion erstrecken und so zu einer Omegawetterlage führen, was neben der Hitze auch einen Erhalt der Dürre zur Folge haben kann.

In rund 13 Prozent der Fälle wird ein Blockadehoch über dem Atlantik berechnet und so wird ein Blockadehoch über dem Atlantik weniger wahrscheinlich, womit auch eine regional verlaufende Nord-Süd-Strömung an Wahrscheinlichkeit verliert.

Vor diesem Hintergrund sollte man die Wetterprognose des europäischen Vorhersagemodells mit einem gesunden Maß an Skepsis bewerten. Die restlichen 7 Prozent entfallen auf einen negativen NAO-Index, bei dem sich das Blockadehoch über dem Atlantik vollständig nach Grönland und Kanada zurückzieht. Die sich regenerierende Tiefdruckzone über dem Atlantik wird dadurch nach Süden gedrückt und kann sich bis weit nach Mitteleuropa ausdehnen, was ebenfalls zu wechselhaftem, regnerischem und gemäßigt warmem Wetter führen kann.

Kontrollläufe bestätigen - Erst Hitze, dann mögliche Abkühlung

Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich eine bis zum 17. August anhaltende Hitzewelle, die über dem Norden lediglich zum 11. August kurzzeitig unterbrochen wird. Über weiten Teilen von Deutschland stellt sich eine Temperaturanomalie von +8 bis +12 Grad ein. Ab dem 17. August geht die Temperaturanomalie dann kontinuierlich zurück und pendelt sich zum Beginn der letzten Augustdekade über dem Süden auf +2 bis +4 Grad und über dem Norden auf +1 bis +2 Grad ein.

Die nächste Hitzewelle wird also nach wie vor bestätigt, ebenso aber auch der in der zweiten Augusthälfte einsetzende Rückgang der Temperaturen. Im direkten Vergleich zu den Kontrollläufen bildet das amerikanische Modell heute die mit Abstand wärmste Variante ab, während das europäische Modell eine der kühleren Varianten berechnet.

Regenprognose - Regen bleibt Mangelware

Die Niederschlagssignale sind bis einschließlich dem 16. August nur schwach ausgeprägt, sodass verbreitet mit trockenem Wetter zu rechnen ist. Danach steigen die Niederschlagssignale in den schwach bis leicht erhöhten Bereich an, was auf eine leicht erhöhte Schaueraktivität schließen lässt.

Auf ein Eindrehen eines Tiefdruckwirbels, so wie es beispielsweise das europäische Vorhersagemodell simuliert, lässt sich daraus nicht ableiten. Andersherum lässt die erhöhte Schaueraktivität auch keinen Rückschluss auf ein Blockadehoch direkt über Mitteleuropa zu.

Schaut man sich die nachfolgenden KI-Wetterprognosen der Vorhersagemodelle und auch den Mittelwert aller Kontrollläufe an, so zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Südwestwetterlage, bei der sich die Tiefdruckdynamik immer wieder von Island in Richtung Skandinavien durchsetzen kann.

Das würde über Deutschland, Österreich und der Schweiz für einen zwar zu warmen, aber durchaus wechselhaften und zu Schauern und Gewittern neigenden Wettercharakter sorgen. Klar ist aber auch, dass weder die Kontrollläufe noch die KI-Modelle einheitlich ein Blockadehoch über Nordeuropa berechnen. Man darf also gespannt sein, ob sich entweder die Clusteranalyse oder die Vorhersagemodelle in den kommenden Tagen entsprechend anpassen werden. Schaun mer mal, was daraus wird.

Die Südwestwetterlage ist aktuell der Favorit für die Wetterentwicklung der letzten Augustdekade
Die Südwestwetterlage ist aktuell der Favorit für die Wetterentwicklung der letzten Augustdekade © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
13. August +22 bis +38 Grad +28 bis +32 Grad
17. August +15 bis +37 Grad +25 bis +27 Grad
22. August +13 bis +35 Grad +21 bis +23 Grad
Diagramm Temperaturen August 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe August 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten September 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im September 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 17,6 °C +4,3 °C +3,8 °C
Sonne (Ø) 47,7 h 32 % 30 %
Niederschlag (Ø) 9,98 mm 16 % 15 %
Wind (Ø) 13,6 km/h
Max. Temp. 33,7 °C Ohlsbach
Min. Temp. -0,2 °C Zugspitze
Max. Böe 127,4 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 57,0 mm Drochtersen
Sommertage 1.97 85 % 62 %
Hitzetage 0.36 300 % 138 %

Top-10 Extremwerte September 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    33,7 07.09.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    33,5 04.09.2026 Lahr Baden-Württemberg
    33,5 04.09.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    33,5 04.09.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    33,4 07.09.2026 Lahr Baden-Württemberg
    33,2 04.09.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    33,2 07.09.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    33,1 07.09.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    33,0 07.09.2026 Andernach Rheinland-Pfalz
    15,0 07.09.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -0,2 01.09.2026 Zugspitze Bayern
    4,1 06.09.2026 Arnsberg-Neheim Nordrhein-Westfalen
    4,1 06.09.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen
    4,4 06.09.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    4,5 06.09.2026 Zwiesel Bayern
    4,6 07.09.2026 Sohland - Spree Sachsen
    4,7 06.09.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    4,8 06.09.2026 Kronach Bayern
    5,1 06.09.2026 Fulda-Horas Hessen
    5,2 06.09.2026 Königshofen, Bad Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    57,0 04.09.2026 Drochtersen Niedersachsen
    56,5 04.09.2026 Steinau, Kr. Cuxhaven Niedersachsen
    52,8 04.09.2026 Quickborn Schleswig-Holstein
    50,6 04.09.2026 Cadenberge Niedersachsen
    49,3 04.09.2026 Bargteheide Schleswig-Holstein
    49,1 04.09.2026 Teterow Mecklenburg-Vorpommern
    47,0 04.09.2026 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    46,5 04.09.2026 Freiburg - Elbe Niedersachsen
    44,6 04.09.2026 Baumgarten Mecklenburg-Vorpommern
    44,4 04.09.2026 Lamstedt Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    78,1 Steinau, Kr. Cuxhaven Niedersachsen
    76,6 Cadenberge Niedersachsen
    75,9 Drochtersen Niedersachsen
    72,1 Lamstedt Niedersachsen
    71,6 Freiburg - Elbe Niedersachsen
    70,2 Quickborn Schleswig-Holstein
    65,9 Teterow Mecklenburg-Vorpommern
    65,3 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    63,2 Lübeck-Blankensee Schleswig-Holstein
    62,7 Bargteheide Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Bobingen Bayern
    0,0 Boos Bayern
    0,0 Gernsheim Hessen
    0,0 Grasellenbach-Hammelbach Hessen
    0,0 Kandel Rheinland-Pfalz
    0,0 Karlshuld Bayern
    0,0 Karlstadt Bayern
    0,0 Korbach-Rhena Hessen
    0,0 Königsfeld - Schwarzwald Baden-Württemberg
    0,0 Lauterecken Rheinland-Pfalz
  • Wert Datum Station Bundesland
    127,4 04.09.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    104,8 04.09.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    100,8 05.09.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    99,0 04.09.2026 Wiesenburg Brandenburg
    95,0 05.09.2026 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    94,3 04.09.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    94,3 05.09.2026 Fehmarn Schleswig-Holstein
    92,9 04.09.2026 Börßum-Achim Niedersachsen
    91,8 04.09.2026 Baruth Brandenburg
    90,0 04.09.2026 Darßer Ort (SWN) Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    71,7 Buchenbach Baden-Württemberg
    69,1 Lahr Baden-Württemberg
    69,1 Rottweil Baden-Württemberg
    68,8 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg
    68,8 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    68,8 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
    68,3 Dogern Baden-Württemberg
    68,1 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    68,0 Albstadt-Badkap Baden-Württemberg
    67,8 Lenzkirch-Ruhbühl Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    24,6 Braunlage Niedersachsen
    25,9 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    26,1 Seesen Niedersachsen
    26,9 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt
    27,6 Brocken Sachsen-Anhalt
    27,7 Alfeld Niedersachsen
    28,0 Bevern, Kr. Holzminden Niedersachsen
    28,8 Stechlin-Menz Brandenburg
    29,1 Marnitz Mecklenburg-Vorpommern
    29,2 Grambek Schleswig-Holstein

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im September 2026 beträgt 17,6 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 4,3 °C (91/20 3,8 °C). Am 07.09.2026 konnte mit 33,7 °C über Ohlsbach (Baden-Württemberg) die höchste und am 01.09.2026 mit -0,2 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 19,3 °C Saarland. Frischer ist der September 2026 mit einem Durchschnittswert von 16,4 °C bisweilen über Sachsen.

Im September 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 10,0 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 16 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 2 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 47,7 Stunden ihren Sollwert von 151,0 Stunden zu 32 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 71,7 Stunden über der Buchenbach (Baden-Württemberg). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 24,6 Stunden über der Braunlage (Niedersachsen).

Stand inkl.: 07.09.2026 || Aktualisiert: 08.09.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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