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Wetterlage stellt sich um: Gewitter, Abkühlung und neuer Sommertrend zum Ferienstart

| M. Hoffmann

Temperatursturz beendet die Hitze. Dem Sommerhoch über Skandinavien gelingt es nicht, sich weiter nach Süden zu entwickeln und eine Hochdruckachse in Richtung der Mittelmeerregion aufzubauen. Der Grund ist ein kleinräumiger Störimpuls, welcher das Skandinavienhoch zunächst an seinem südlichen Gradienten unterwandert und über Deutschland die Luftmassen destabilisiert. Das führt in den kommenden Tagen zu unwetterartigen Gewittern, welche mit Blitz- und Hagelschlag, Platz- und Starkregen, sowie stürmischen Windböen zu einem hohen Gefahrenpotenzial führen können. Zum Wochenende reißt der Störimpuls die Hochdruckzone über Europa auf und teilt das Hoch in zwei Cluster. Zwischen den Clustern liegt Deutschland und gelangt zunehmend in den Einflussbereich des neu entstandenen Tiefdrucksystems über Skandinavien, was die Hitze zum Wochenende über ganz Deutschland beendet. Der Wetterwechsel kommt - doch was bedeutet das für den Hochsommer, der zum Wochenende beginnt?

Unwetter beenden die Hitze über ganz Deutschland - welche Folgen hat das für den Hochsommer? © Martin Bloch
Unwetter beenden die Hitze über ganz Deutschland - welche Folgen hat das für den Hochsommer? © Martin Bloch

Der Störimpuls zwängt sich von Osten zwischen den Hochdrucksystemen über Deutschland nach Westen durch und führt heute zu einer ganzen Reihe von kräftigen Gewittern, die zum Nachmittag kurz abklingen, zum späten Nachmittag sich erneut intensivieren und im Schwerpunkt über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern sowie über den östlichen Mittelgebirgen auftreten können. Neben Blitz- und Hagelschlag sind auch Stark- und Platzregen mit lokalen Überflutungen und Sturzfluten möglich. Zudem kann der Wind in Gewitternähe stark böig bis stürmisch auffrischen (Gewitterradar || Gewitterprognose || Blitzaktivität || Warnlagenbericht). Die Temperaturen erreichen +27 bis +31 Grad und können über dem Südwesten bis +34 Grad erreichen, während es in Gewitternähe auf bis +20 Grad abkühlen kann.

Unwetter beenden die Hitze - zum Wochenende folgt der Wetterwechsel

Der Störimpuls, welcher für die Destabilisierung der Luftmassen verantwortlich ist, gehört zu einer vollständig gestörten Wetterlage, bei der die atlantische Frontalzone keine Rolle mehr spielt. Hochdrucksysteme lassen die Wetteraktivität auf dem Atlantik vollständig zum Erliegen kommen. Tiefdruckaktivitäten finden zum 18. Juli noch über dem östlichen Kanada und zwischen der Barents- und Karasee statt. Letzteres ist für das Wetter über Deutschland interessant, da der aktuelle Störimpuls die Hochdruckzone aufreißt und den Kontakt zum Tief über dem hohen Norden aufnimmt. Das Strömungsmuster meridionalisiert sich und bis zum Wochenende gelangt frische Sommerluft aus Skandinavien bis an die Alpen, was der Hitze auch über dem Süden und Südwesten ein Ende setzt.

Regen wird auch dabei sein, der im Schwerpunkt am Freitag und Samstag zum Zeitpunkt des Luftmassenaustauschs mit Gewittern auch unwetterartig ausfallen kann. Weitgehend trocken bleibt es hingegen westlich einer Linie zwischen Köln und Hamburg. Die Temperaturen erreichen +25 bis +30 Grad und über dem Südwesten bis +34 Grad und sinken bis Sonntag auf +20 bis +25 Grad ab und können über dem Südwesten noch bis +28 Grad erreichen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juli 2026.

Der Luftmassenaustausch wird mit teils unwetterartigen Wetterereignissen auch über dem Süden die Hitze beenden
Der Luftmassenaustausch wird mit teils unwetterartigen Wetterereignissen auch über dem Süden die Hitze beenden © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Europäisches Prognosemodell: Nach der Abkühlung nimmt die Hitze wieder Kurs auf Deutschland

Der Wetterablauf ist ähnlich dem von Ende Juni, welcher die historische Hitzewelle beenden konnte. Der Störimpuls reißt die Lücke auf und zieht den Trog von Skandinavien weit nach Süden. Geht es nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells, so rückt das Azorenhoch nach und sorgt bis zum 24. Juli über Deutschland für eine Luftmassengrenze. Der Südwesten und Westen wird mehr vom Azorenhoch, der Norden und Osten mehr vom Trog beeinflusst, der über Osteuropa nach Süden strebt. So bleibt das Wetter etwa östlich einer Linie zwischen Hamburg und dem Bayerischen Wald wechselhaft und mit weiteren - teils gewittrigen - Schauern kann gerechnet werden.

Weiter nach Westen dominiert das Azorenhoch das Wettergeschehen, was bei aufgelockerter Bewölkung verbreitet sonniges und auch trockenes Wetter zur Folge hat. Die Temperaturen pendeln sich auf +20 bis +25 Grad ein und können in Schauernähe auf bis +17 Grad zurückgehen. In den Nächten kühlt es auf +11 bis +18 Grad ab.

Temperaturen von bis +39 Grad - Hitze kommt wieder

Im Zeitraum vom 25. bis 28. Juli löst sich der Trog über Osteuropa allmählich auf und das Azorenhoch rückt nach und intensiviert sich im Zusammenspiel mit einem Tief über Island bis zum 28. Juli zu einer Hochdruckzone, welche weite Teile von Europa dominieren kann. Die Grundströmung dreht auf Südwest und führt labil geschichtete Luftmassen nach Mitteleuropa, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz immer wieder zu gewittrigen Schauern führen kann.

Die Temperaturen steigen vom 25. Juli mit +22 bis +27 Grad bis zum 28. Juli auf +28 bis +35 Grad an und können über Teilen Deutschlands mit Temperaturen von bis +39 Grad für weitere Sommer-, Hitze- und Wüstentage sowie für tropische Nächte sorgen.

Ein Wetterwechsel sorgt für Abkühlung, doch rückt das Azorenhoch nach, intensiviert sich und bringt die Hitze nach Deutschland zurück
Ein Wetterwechsel sorgt für Abkühlung, doch rückt das Azorenhoch nach, intensiviert sich und bringt die Hitze nach Deutschland zurück © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Amerikanisches Wettermodell sieht deutlich kühlere Entwicklung

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells schwankt in den vergangenen Tagen zwischen den Extremen - da wäre zum einen die Temperaturprognose von bis +47 Grad zu benennen oder die gestrige Prognose mit einer raschen Rückkehr des Hochsommers. Heute geht das Extrem in eine andere Richtung. Nein, unseriös ist das Vorhersage-Modell nicht, vielmehr liegen die Herausforderungen darin, die kleinteiligen Störimpulse korrekt zu erfassen, was zu teils kuriosen Wetterentwicklungen führt. So auch die aktuelle Wettervorhersage.

Neue Störung kann den Sommer ausbremsen

Der Wetterablauf ist bis zum 22. Juli dem europäischen Wettermodell sehr ähnlich. Das Konstrukt über Skandinavien trogt über Osteuropa nach Süden aus, während von Westen das Azorenhoch nachrückt und Deutschland zwischen die Fronten bringt. Wechselhafte Ost- und sonnig-trockene Westhälfte.

Zwischen dem 23. und 25. Juli aber passiert etwas, was man in der Meteorologie nicht so häufig beobachten kann. Eine weitere Störung driftet am östlichen Rand des Azorenhochs nach Süden ab und hat von Grönland über Island und das europäische Nordmeer eine ungewöhnliche Zugbahn. Die Störung verstärkt das Trogsystem über Skandinavien und drängt das Azorenhoch weiter nach Westen zurück.

Statt Sommer - kühles Regenwetter

Bis zum 27. Juli dreht sich das Störerfeld zwischen Skandinavien und Deutschland ein und verhält sich bis zum 28. Juli quasistationär. Über Deutschland, die Schweiz und Österreich hat das zeitweiligen Niederschlag zur Folge, welcher im Schwerpunkt über dem Norden, dem Osten und Süden erwartet werden kann. Unwetterartige Regensummen sind über dem Alpenvorland und den Alpen zu erwarten.

Die Temperaturen gehen auf +17 bis +23 Grad zurück und können bei länger andauerndem Niederschlag auf bis +11 Grad absacken. In den Nächten kühlt es auf +8 bis +14 Grad ab.

Zum Ferienstart setzt sich der Sommer durch

Erst zum Ende des Vorhersagezeitraums zieht die Störung über Skandinavien nach Nordosten ab, während sich bei Island das nächste Tiefdrucksystem ausbilden und einen Keil des Azorenhochs in Richtung Mitteleuropa schieben kann. Die Folge ist eine Südwestwetterlage, was die Temperaturen bis zum 29. Juli - pünktlich zum Start in die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern - über der Nordhälfte auf +22 bis +26 Grad und nach Süden auf +28 bis +32 Grad ansteigen lassen kann.

Eine Störung dreht sich zwischen Skandinavien und Mitteleuropa ein und sorgt über Deutschland für wechselhaftes und frisches Sommerwetter
Eine Störung dreht sich zwischen Skandinavien und Mitteleuropa ein und sorgt über Deutschland für wechselhaftes und frisches Sommerwetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Hitze endet vorerst - danach entscheidet eine Störung über den Hochsommer

Die Wetterprognosen beider Vorhersage-Modelle mögen sich in den Details deutlich unterscheiden, sind im Grundmuster jedoch von einem ähnlichen Aufbau. Der Unterschied besteht darin, dass die Amerikaner die Störung über Skandinavien durch das nachrückende Tief kräftiger berechnen. Ist die Störung durch, stellt sich auch hier eine Südwestwetterlage ein, welche den Sommer - pünktlich zum Start in die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern zurückbringt. Dennoch - klar ist, dass die Hitze am Wochenende auch über dem Süden und Südwesten enden wird, nachfolgend hängt im Hinblick auf den Hochsommer vieles davon ab, wie sich die Störung über Skandinavien entwickelt und verhält.

Anomalie von +2 bis +4 Grad - Kontrollläufe mit einem sommerlichen Temperaturtrend

Im direkten Vergleich zu den Kontrollläufen - und das verwundert nicht - bildet die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells die mit Abstand kälteste Variante ab und liegt mit einer Abweichung von 9 Grad unter dem Mittelwert aller Kontrollläufe. Ja, ein Extrem, welches möglich, aber wenig wahrscheinlich ist.

Die Kontrollläufe stützen den Wetterumschwung, der zum Start in den Hochsommer am 20. Juli abgeschlossen ist und die Temperaturen auf +20 bis +23 Grad einpendeln lässt. Im Zeitraum vom 23. bis 28. Juli steigt das Temperaturniveau an und sorgt über dem Norden für eine Temperaturanomalie von +1 bis +2 Grad und über dem Rest von Deutschland von +2 bis +3 Grad und über dem Süden von bis +4 Grad. Der Temperaturtrend ist nach dem 22. Juli sommerlich bis hochsommerlich.

Trotz Gewittern bleibt ausreichender und flächendeckender Regen weiter unwahrscheinlich

Die Niederschlagsignale sind bis zum 18. Juli mäßig erhöht und können mit Gewittern regional unwetterartige Regensummen bringen. Im Zeitraum vom 19. bis 25. Juli stellt sich verbreitet trockenes Wetter ein. Darüber hinaus steigt die Niederschlagsaktivität in den leicht erhöhten Bereich an, was für eine zu Schauern und Gewittern neigende Südwestwetterlage spricht, die die KI-Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle heute (noch) nicht stützen. Schaun mer mal.

Die Kontrollläufen favorisieren eine sommerliche und zu Gewittern neigende Südwestwetteralge, während die KI-Wettermodelle da noch nicht mitziehen
Die Kontrollläufen favorisieren eine sommerliche und zu Gewittern neigende Südwestwetteralge, während die KI-Wettermodelle da noch nicht mitziehen © www.meteociel.fr || wxcharts.com
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
20. Juli +15 bis +27 Grad +20 bis +23 Grad
24. Juli +17 bis +34 Grad +25 bis +27 Grad
29. Juli +12 bis +39 Grad +26 bis +28 Grad
Diagramm Temperaturen Juli 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juli 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten August 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im August 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 21,6 °C +5,2 °C +3,6 °C
Sonne (Ø) 80,7 h 41 % 38 %
Niederschlag (Ø) 8,81 mm 11 % 11 %
Wind (Ø) 10,5 km/h
Max. Temp. 39,4 °C Regensburg
Min. Temp. 3,9 °C Zugspitze
Max. Böe 108,4 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 56,8 mm Anger-Stoißberg
Sommertage 5.9 73 % 50 %
Hitzetage 2.89 206 % 92 %
Tropennächte 0.41
Wüstentage 0.6

Top-10 Extremwerte August 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    39,4 04.08.2026 Regensburg Bayern
    38,9 04.08.2026 Kitzingen Bayern
    38,7 03.08.2026 Saarbrücken-Burbach Saarland
    38,5 03.08.2026 Trier-Petrisberg Rheinland-Pfalz
    38,4 04.08.2026 Schwandorf Bayern
    38,3 03.08.2026 Andernach Rheinland-Pfalz
    38,3 03.08.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    38,2 03.08.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    38,2 04.08.2026 Bertsdorf-Hörnitz Sachsen
    13,4 08.08.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    3,9 01.08.2026 Zugspitze Bayern
    4,8 08.08.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    4,8 08.08.2026 Quickborn Schleswig-Holstein
    5,0 02.08.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt
    5,2 08.08.2026 Eslohe Nordrhein-Westfalen
    5,9 08.08.2026 Arnsberg-Neheim Nordrhein-Westfalen
    5,9 08.08.2026 Bremervörde Niedersachsen
    5,9 08.08.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen
    6,0 08.08.2026 Hasenkrug-Hardebek Schleswig-Holstein
    6,1 08.08.2026 Sohland - Spree Sachsen
  • Wert Datum Station Bundesland
    56,8 06.08.2026 Anger-Stoißberg Bayern
    56,7 06.08.2026 Teisendorf-Babing Bayern
    55,6 02.08.2026 Anger-Stoißberg Bayern
    46,4 06.08.2026 Teisendorf Bayern
    45,4 06.08.2026 Piding Bayern
    45,1 05.08.2026 Erdweg Bayern
    44,9 06.08.2026 Teisendorf-Neukirchen (Wildberg) Bayern
    43,7 05.08.2026 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    42,0 05.08.2026 Starnberg Bayern
    40,2 03.08.2026 Breckerfeld-Wengeberg Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    114,2 Anger-Stoißberg Bayern
    86,4 Teisendorf-Babing Bayern
    75,3 Starnberg Bayern
    67,5 Teisendorf-Neukirchen (Wildberg) Bayern
    66,7 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    65,3 Lenggries (Sylvenstein) Bayern
    63,0 Piding Bayern
    62,0 Marktschellenberg Bayern
    60,9 Teisendorf Bayern
    60,6 Freilassing Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Achern-Fautenbach Baden-Württemberg
    0,0 Alfter-Volmershoven Nordrhein-Westfalen
    0,0 Arnstein-Müdesheim Bayern
    0,0 Balingen-Heselwangen Baden-Württemberg
    0,0 Bischbrunn-Oberndorf Bayern
    0,0 Bocholt-Liedern (Wasserwerk) Nordrhein-Westfalen
    0,0 Boos Bayern
    0,0 Borken in Westfalen Nordrhein-Westfalen
    0,0 Bärnau-Naab Bayern
    0,0 Oberzent-Beerfelden Hessen
  • Wert Datum Station Bundesland
    108,4 04.08.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    101,5 01.08.2026 Kaufbeuren-Oberbeuren Bayern
    85,3 05.08.2026
    85,0 05.08.2026 Lindau (SWN) Bayern
    83,5 03.08.2026 Trier-Petrisberg Rheinland-Pfalz
    82,4 05.08.2026 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    81,4 04.08.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    81,0 04.08.2026 Runkel-Ennerich Hessen
    78,5 05.08.2026 Angermünde Brandenburg
    76,3 04.08.2026 Lichtenhain-Mittelndorf Sachsen
  • Wert Station Bundesland
    97,0 Saarbrücken-Ensheim Saarland
    96,3 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    95,5 Müllheim Baden-Württemberg
    94,7 UFS Deutsche Bucht Hamburg
    94,1 Ober-Olm - Bellem Rheinland-Pfalz
    94,0 Lahr Baden-Württemberg
    94,0 Amberg-Unterammersricht Bayern
    93,9 Mainz-Lerchenberg (ZDF) Rheinland-Pfalz
    93,2 Saarbrücken-Burbach Saarland
    93,1 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    27,3 Weiden Bayern
    44,4 Mittenwald - Obb. Bayern
    51,8 Garmisch-Partenkirchen Bayern
    53,2 Oberstdorf Bayern
    55,6 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    58,5 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern
    59,5 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
    59,8 Halblech-Bayerniederhofen Bayern
    60,4 Steinhagen-Negast Mecklenburg-Vorpommern
    60,5 Schneefernerhaus Bayern

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im August 2026 beträgt 21,6 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 5,2 °C (91/20 3,6 °C). Am 04.08.2026 konnte mit 39,4 °C über Regensburg (Bayern) die höchste und am 01.08.2026 mit 3,9 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 23,7 °C Baden-Württemberg. Frischer ist der August 2026 mit einem Durchschnittswert von 18,7 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.

Im August 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 8,8 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 11 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 1 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 80,7 Stunden ihren Sollwert von 199,1 Stunden zu 41 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 97,0 Stunden über der Saarbrücken-Ensheim (Saarland). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 27,3 Stunden über der Weiden (Bayern).

Stand inkl.: 08.08.2026 || Aktualisiert: 09.08.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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