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Sommerprognose: Dritte Hitzewelle des Jahres zeichnet sich ab

| M. Hoffmann

Die Großwetterlage stellt sich im Verlauf der Woche um. Die im Moment noch vorherrschende Luftmassengrenze über Deutschland bringt über dem Norden und Osten bei gemäßigten Temperaturen noch etwas Niederschlag, während sich von Südwesten her bereits der Hochsommer bemerkbar macht. Verursacher der Luftmassengrenze ist ein Skandinavientief in Verbindung mit einem kräftigen Hoch über den Azoren - in der zweiten Wochenhälfte dehnt sich das Azorenhoch weiter in Richtung Mitteleuropa aus und drängt das Skandinavientief nach Osten ab. Die Temperaturen steigen dann auch über dem Nordosten weiter an, während sich von Südwesten her eine Hitzewelle anbahnt. Ob daraus die dritte Hitzewelle in diesem Jahr wird, oder ob das Skandinavientief doch noch für die eine oder andere Überraschung gut sein kann, schauen wir uns heute einmal genauer an.

Die dritte Hitzewelle bahnt sich an
Die dritte Hitzewelle bahnt sich an

Luftmassengrenze über Deutschland. Das zweigeteilte Wetter erhält sich noch bis zur Mitte der Woche. Etwa nördlich einer Linie zwischen Münster und dem Bayerischen Wald zeigt sich der Himmel überwiegend stark bewölkt und zeitweiliger Regen verhindert zusammen mit einem böigen Wind aus Nordwest und Temperaturen von +17 bis +21 Grad Sommerwetter. Anders die Situation weiter südlich - dort klingt die Niederschlagstätigkeit ab, die Bewölkung lockert auf und Sonnenschein setzt sich durch, was die Temperaturen mit +25 bis +30 Grad und über dem Südwesten mit bis zu +33 Grad nicht nur in den sommerlichen, sondern auch in den hochsommerlichen Bereich ansteigen lässt.

Großwetterlage stellt sich um - Hochsommer über Deutschland

In der zweiten Wochenhälfte dehnt sich das Azorenhoch weiter über Mitteleuropa aus und drängt das Skandinavientief zunehmend nach Osten ab. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass der verbleibende Rest des Skandinavientiefs über Osteuropa und dem westlichen Russland vom Hoch förmlich eingekapselt und in ein abgeschlossenes Höhentief umgewandelt wird. Damit verliert das Skandinavientief seinen wetterbestimmenden Einfluss auf Deutschland, Österreich und die Schweiz, was bis zum Wochenende mit einer deutlich zunehmenden Sonnenscheindauer auch über dem Norden und Osten bei Temperaturen von +24 bis +28 Grad den Sommer bringen kann. Etwa südlich einer Linie zwischen Köln und dem Bayerischen Wald pendeln sich die Temperaturen mit +28 bis +32 Grad und über dem Südwesten mit bis zu +34 Grad fest im hochsommerlichen Bereich ein - regional sind mit Temperaturen von bis zu +37 Grad vereinzelt sogar Wüstentage möglich. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juli 2026.

Die Luftmassengrenze löst sich in der zweiten Wochenhälfte auf und der Hochsommer dehnt sich über Deutschland aus
Die Luftmassengrenze löst sich in der zweiten Wochenhälfte auf und der Hochsommer dehnt sich über Deutschland aus © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Wetterprognose der Europäer mit Hitze und Temperatursturz

Das Sommerhoch stabilisiert sich nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells bis zum 15. Juli über Mitteleuropa. Verbreitet stellt sich trockenes und sonniges Hochsommerwetter ein, wobei lokale Hitzegewitter nicht ausgeschlossen werden können. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen mit +25 bis +30 Grad sommerliche Werte. Über dem Westen und Südwesten Deutschlands können hochsommerliche +34 Grad erreicht werden.

Dritte Hitzewelle 2026: So lange hält der Hochsommer

Im Bereich zwischen der Karasee, Barentssee und Skandinavien dreht sich zum 15. Juli ein Tiefdrucksystem ein und blockiert das Hoch über Mitteleuropa, was ein weiteres Ausdehnen nach Skandinavien verhindert. Stattdessen kippt die Hochdruckachse über den Atlantik in Richtung Grönland ab. Eine klassische Frontalzone existiert in diesem Muster nicht mehr - stattdessen intensiviert sich die gestörte Zirkulation weiter. Durch das Wegkippen des Hochdrucksystems gewinnt das Tiefdruckgebiet über dem hohen Norden zunehmend an Einfluss und dehnt seine Gradienten weiter nach Süden aus.

Erst die Hitze mit bis +39 Grad, dann der Absturz auf bis +20 Grad

Das hat zur Folge, dass im Zeitraum vom 15. bis 19. Juli das Hoch westlich von Europa mit seiner Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn das Tief über Skandinavien dazu veranlasst, nach Süden auszutrogen. Die Hitze über Deutschland intensiviert sich bis zum 18. Juli mit Temperaturen von +30 bis +35 Grad und örtlich bis +39 Grad. Zum 19. Juli erfassen die ersten Ausläufer des Troges Deutschland und sorgen mit einer zunehmenden Gewitteraktivität dafür, dass die Temperaturen vor allem über Norddeutschland auf +22 bis +26 Grad zurückgehen.

Bis zum 21. Juli trogt das System über Skandinavien weiter nach Süden aus und lässt die Temperaturen über Deutschland bei zunehmender Niederschlagsaktivität auf +22 bis +26 Grad absinken - bei länger anhaltendem Regen teils auch unter die +20-Grad-Marke. Mit einem Temperatursturz von bis zu 19 Grad endet nach der Wettervorhersage des europäischen Wettermodells die dritte Hitzewelle zum Beginn der letzten Juli-Dekade.

Die dritte Hitzewelle kommt und endet zum Begin der letzten Juli-Dekade
Die dritte Hitzewelle kommt und endet zum Begin der letzten Juli-Dekade © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wettertrend der Amerikaner: Hitze, Störimpulse und Unwetter

Das Tief über Skandinavien ist strukturell gut aufgebaut und erfüllt nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells nicht die Kriterien eines klassischen Störimpulses. Anders sieht es bei der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells aus: Das Sommerhoch intensiviert sich und erstreckt sich bis zum 15. Juli über dem Atlantik bis weit nach Europa. Die Frontalzone existiert auch nach dieser Prognose nicht mehr - stattdessen nistet sich zwischen England und Frankreich ein kleinräumiger Störimpuls inmitten der Hochdruckzone ein.

Dritte Hitzewelle wird bestätigt

Das Sommerhoch dominiert das Wetter noch bis zum 17. Juli und lässt die Temperaturen auf +27 bis +32 Grad ansteigen - über dem Westen und Südwesten sind sogar bis +37 Grad möglich. In den Nächten kühlt es über der Osthälfte auf bis +14 Grad ab, während über der Westhälfte mit +17 bis +23 Grad weitere tropische Nächte nicht ausgeschlossen werden können.

Störimpulse beenden mit Unwettern die hochsommerliche Wetterphase

Interessant ist in der Vorhersage des amerikanischen Wettermodells der Störimpuls westlich von Deutschland: Er nimmt zum 16. Juli Kontakt zu einer weiteren Störung über Island und baut zeitgleich eine Brücke zu einer Störung über Osteuropa auf. Das gesamte Hochdruckkonstrukt wird zunehmend von Störimpulsen durchsetzt, was bei hohen Taupunkten die Gewitteraktivität merklich ansteigen lässt - und entsprechend auch das Unwetterpotential erhöht. Die Temperaturen sinken bis zum 20. Juli auf +24 bis +28 Grad, wobei über dem Osten des Landes noch bis +30 Grad möglich sein können. In unmittelbarer Gewitternähe gehen die Temperaturen teils auf bis +20 Grad zurück.

Erst die Hitze, dann die Störimpulse mit teils unwetterartigen Gewittern
Erst die Hitze, dann die Störimpulse mit teils unwetterartigen Gewittern © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Wettervorhersage auf den Punkt gebracht: Hochsommer kommt - wie lange er anhält, ist unsicher

Das Fazit der vergangenen Tage bleibt bestehen. Der Hochsommer kommt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Für den Zeitraum vom 8. bis 16. Juli gibt es weder normale noch zu kalte Wetterentwicklungen. Der Wettertrend ist in diesem Zeitraum - auch nach den Kontrollläufen - zu 100 Prozent auf zu warm eingestellt. Vom 8. bis 16. Juli ist zudem nicht mit nennenswertem Niederschlag zu rechnen. Verbreitet bleibt es trocken, was die These einer weiteren Verschärfung der Dürre zusätzlich unterstützt.

Kontrollläufe bestätigen eine Temperaturanomalie von +5 bis +9 Grad

Das Sommerhoch, welches sich aktuell von Südwesten her über Deutschland ausdehnt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Temperaturen von +40 Grad oder mehr bringen können, wie diese im Juni mit der zweiten Hitzewelle noch erreicht wurden. Dafür passt der strukturelle Aufbau der Wetterlage schlicht nicht. Dennoch ist das Potenzial für weitere Hitze- und Wüstentage sowie tropische Nächte im Zeitraum vom 9. bis 18. Juli durchaus vorhanden. Die Temperaturanomalie liegt über dem Norden und Osten bei bis zu +5 Grad, über dem Süden und Westen sogar bei bis zu +9 Grad - und damit weit über dem, was für die Jahreszeit als normal gilt. Mit anderen Worten: Es gibt derzeit sehr starke Signale für eine dritte Hitzewelle in diesem Jahr.

Regenprognose: Ausreichend Regen? - Fehlanzeige!

Die Niederschlagsprognose der Kontrollläufe wurde im Vergleich zu den vergangenen Tagen nach unten korrigiert. So stellt sich über dem Norden, Osten und Westen bis zum 20. Juli eine weitgehend trockene Wetterlage ein. Hitzegewitter sind zwar jederzeit möglich, in ihrer Wirkung aber stark lokal begrenzt. Weiter nach Süden nimmt die Gewitterneigung zwischen dem 16. und 20. Juli zu, jedoch bleiben die Niederschlagssignale allenfalls schwach bis leicht erhöht - wobei einzelne Gewitter lokal und regional durchaus unwetterartige Regenmengen bringen können.

Hinsichtlich der Stabilität und Nachhaltigkeit des Sommerhochs muss dessen weiterer Aufbau zunächst noch abgewartet werden. Der Mittelwert der Kontrollläufe sowie die KI-gestützten Wetterprognosen der Vorhersagemodelle zeigen heute eindrucksvoll, wie ein Wetterwechsel in der letzten Juli-Dekade gelingen und die hochsommerliche Wetterphase beenden könnte. Schaun mer mal, was in den kommenden Tagen daraus wird.

Eine stabile Wetterentwicklung sieht anders aus und auch die KI-Wettermodelle zeigen eine zum Beginn der letzten Juli-Dekade eine Wetterumstellung
Eine stabile Wetterentwicklung sieht anders aus und auch die KI-Wettermodelle zeigen eine zum Beginn der letzten Juli-Dekade eine Wetterumstellung © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
12. Juli +20 bis +35 Grad +27 bis +30 Grad
16. Juli +19 bis +38 Grad +27 bis +29 Grad
21. Juli +14 bis +35 Grad +23 bis +26 Grad
Diagramm Temperaturen Juli 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juli 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten Oktober 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Oktober 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 12,4 °C +3,5 °C +3,1 °C
Sonne (Ø) 63,2 h 58 % 59 %
Niederschlag (Ø) 30,09 mm 53 % 47 %
Wind (Ø) 10,8 km/h
Max. Temp. 27,5 °C Aschersleben-Mehringen
Min. Temp. -8,8 °C Zugspitze
Max. Böe 115,2 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 72,6 mm Meßstetten-Appental
Eistage 0.01 33 % 25 %
Frosttage 0.27 10 % 10 %
Bodenfrosttage 0.97 19 % 18 %
Sommertage 0.17 113 % 100 %

Top-10 Extremwerte Oktober 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg
    26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt
    26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen
    25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin
    25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg
    6,3 13.10.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -8,8 12.10.2026 Zugspitze Bayern
    -2,8 13.10.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    -2,7 13.10.2026 München-Flughafen Bayern
    -2,6 13.10.2026 Coschen Brandenburg
    -2,4 13.10.2026 Nürnberg-Netzstall Bayern
    -2,3 13.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern
    -2,2 13.10.2026 Eichstätt-Landershofen Bayern
    -2,2 13.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern
    -2,2 13.10.2026 Zwiesel Bayern
    -2,1 13.10.2026 Baruth Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    59,7 10.10.2026 Wesselburen Schleswig-Holstein
    56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    55,9 10.10.2026 Schafstedt Schleswig-Holstein
    53,5 10.10.2026 Wrohm Schleswig-Holstein
    51,3 10.10.2026 Krempel Schleswig-Holstein
    49,3 08.10.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    46,5 10.10.2026 Sankt Peter-Ording Schleswig-Holstein
    45,3 10.10.2026 Haale Schleswig-Holstein
    42,4 10.10.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    122,2 Wesselburen Schleswig-Holstein
    120,0 Wrohm Schleswig-Holstein
    115,2 Schafstedt Schleswig-Holstein
    102,8 Krempel Schleswig-Holstein
    102,7 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    102,6 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    101,8 Erfde Schleswig-Holstein
    101,2 Haale Schleswig-Holstein
    99,8 Oberstdorf Bayern
    99,3 Königsfeld - Schwarzwald Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Calw-Hirsau Baden-Württemberg
    0,0 Forst-Klein Bademeusel Brandenburg
    0,1 Selfkant-Havert Nordrhein-Westfalen
    0,7 Pfofeld-Langlau Bayern
    1,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen
    1,7 Seligenstadt-Waldhof Hessen
    1,7 Trippstadt-Neuhof Rheinland-Pfalz
    2,4 Weißenburg-Emetzheim Bayern
    3,0 Grasellenbach-Hammelbach Hessen
    3,2 Neutrebbin Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    115,2 09.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    89,6 08.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    88,9 09.10.2026 Fichtelberg Sachsen
    86,0 08.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    86,0 09.10.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    86,0 10.10.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    85,3 10.10.2026 Büsum Schleswig-Holstein
    82,8 09.10.2026 Schmücke Thüringen
    82,4 08.10.2026 Rostock-Warnemünde Mecklenburg-Vorpommern
    82,1 09.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    90,6 Fürstenzell Bayern
    88,6 Grainet-Rehberg Bayern
    83,3 Zwiesel Bayern
    83,0 Saldenburg-Entschenreuth Bayern
    82,8 Großer Arber Bayern
    82,3 Heinsberg-Schleiden Nordrhein-Westfalen
    82,2 Waldmünchen Bayern
    81,8 Zugspitze Bayern
    81,6 Aldersbach-Kramersepp Bayern
    81,3 Rotthalmünster (Landwirtschaftsamt)_DUE Bayern
  • Wert Station Bundesland
    25,6 Bremerhaven Bremen
    29,0 Wolfach Baden-Württemberg
    36,4 Werl Nordrhein-Westfalen
    42,8 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    43,5 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    43,6 Braunlage Niedersachsen
    43,7 Brocken Sachsen-Anhalt
    44,8 Glücksburg-Meierwik Schleswig-Holstein
    45,9 Flensburg (Schäferhaus) Schleswig-Holstein
    46,0 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 12,4 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,5 °C (91/20 3,1 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 12.10.2026 mit -8,8 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,5 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 11,6 °C bisweilen über Thüringen.

Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 30,1 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 53 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 5 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 63,2 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 58 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 90,6 Stunden über der Fürstenzell (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 25,6 Stunden über der Bremerhaven (Bremen).

Stand inkl.: 13.10.2026 || Aktualisiert: 14.10.2026 10:25 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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