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Wetterprognose: Dritte Hitzewelle oder Abkühlung - Sommerhoch gegen Skandinavientief

| M. Hoffmann

Es wird kühler und der Sommer mäßigt sich in den kommenden Tagen. Verantwortlich hierfür ist ein Tief über Skandinavien sowie ein Keil des Azorenhochs. Während das Skandinavientief versucht nach Südosten auszutrogen und dabei Einfluss auf das Wetter über Deutschland zu gewinnen, schiebt sich der Hochdruckkeil gleichzeitig in Richtung Mitteleuropa vor. Deutschland gelangt so zwischen die Fronten beider Wettersysteme in eine Nordwestströmung, was die Temperaturen zum Wochenende hin über der Nordhälfte auf +20 bis +25 Grad und über der Südhälfte auf +25 bis +30 Grad einpendeln lässt. Aber auch in den Nächten wird es mit +8 bis +17 Grad spürbar frischer. Der weitere Verlauf des Sommerwetters hängt stark davon ab, welches System sich inmitten des Siebenschläferzeitraums durchsetzen wird - das Skandinavientief oder das Azorenhoch. Eine Entscheidung zwischen gemäßigtem und wechselhaftem Sommerwetter auf der einen und einer möglichen dritten Hitzewelle auf der anderen Seite steht bevor.

Hochsommer oder Skandinavientief - inmitten des Siebenschläferzeitraums zeichnet sich eine wegweisende Wetterentwicklung für den Sommer 2026 ab
Hochsommer oder Skandinavientief - inmitten des Siebenschläferzeitraums zeichnet sich eine wegweisende Wetterentwicklung für den Sommer 2026 ab

Schwül ist es heute noch über einigen Landesteilen Deutschlands und südlich einer Linie zwischen der Zugspitze und Berlin werden weitee Schauer und Gewitter ausgelöst, welche nach Südosten hin verbreitet noch unwetterartig ausfallen können (Gewitterradar || Warnlagenbericht || Gewittercluster und Blitzanzahl). Weiter nach Westen klingt die Gewitteraktivität allmählich ab und westlich einer Linie zwischen dem Schwarzwald und Hamburg kommt häufiger die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen über dem Norden und Osten +20 bis +24 Grad, bei Regen teils nur bis +17 Grad. Weiter nach Westen und Süden sind sommerliche +24 bis +28 Grad zu erwarten.

Temperaturrückgang zum Wochenende - besonders die Nächte kühlen aus

Deutschland verbleibt auch bis zum Wochenende zwischen den Fronten der beiden Wettersysteme. Die Grenze verläuft in etwa entlang einer Linie zwischen Münster und Dresden. Nach Norden nimmt der maritime Einfluss zu, was mehr Wolken und gelegentliche Regenspritzer zur Folge hat. Weiter nach Süden lockert die Bewölkung dagegen häufiger auf und der Sonnenschein überwiegt. Mit nennenswertem Niederschlag ist dort nicht mehr zu rechnen. Die Temperaturen gehen über dem Norden auf +20 bis +25 Grad zurück, während über der Südhälfte mit +25 bis +30 Grad weiterhin sommerliche Werte erwartet werden können. In den Nächten kühlt es zum Wochenende hin auf +10 bis +17 Grad ab, mancherorts auch auf bis zu +8 Grad. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juli 2026.

Deutschland liegt im Einflussbereich zweier Wettersysteme und somit zwischen den Fronten
Deutschland liegt im Einflussbereich zweier Wettersysteme und somit zwischen den Fronten © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose der Europäer: Zwischen Hochsommer und Temperatursturz

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells bestätigt für den Zeitraum vom 8. bis 13. Juli eine Ausdehnung des Azorenhochs in Richtung Deutschland. Im Vergleich zu den vergangenen Tagen gibt es dabei jedoch zwei wesentliche Unterschiede: Zum einen wird das Skandinavientief kräftiger berechnet, zum anderen das Azorenhoch etwas schwächer. Diese Konstellation lässt im Siebenschläferzeitraum ein charakteristisches Muster erkennen, das noch weitreichende Folgen für den Sommer 2026 haben könnte.

Azorenhoch bringt hochsommerliche Temperaturen nach Deutschland

Noch bis zum 8. Juli hält die Pattsituation zwischen dem Skandinavientief und dem Keil des Azorenhochs an - Deutschland verbleibt dabei in einer Nordwestwetterlage. Anschließend gewinnt das Azorenhoch zunehmend an Einfluss und drängt das Tief weiter nach Norden zurück. Bis zum 12. Juli hat sich das Azorenhoch über weiten Teilen Europas durchgesetzt. Der im Norden bislang noch leicht wechselhafte Wettercharakter stabilisiert sich, und der Sonnenschein setzt sich - wie im Süden bereits der Fall - nun auch in der Nordhälfte durch.

Die Temperaturen steigen allmählich an: Vom 8. Juli mit noch 17 bis +23 Grad, örtlich bis +25 Grad, erreichen die Werte bis zum 13. Juli in der Nordhälfte +24 bis 28 Grad und in der Südhälfte auf +27 bis +33 Grad. Südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Nürnberg sind dabei tropische Nächte mit Temperaturen über +20 Grad nicht auszuschließen.

Dämpfer für den Hochsommer - Ein Trog sorgt für einen Wettersturz

Im Zeitraum vom 13. bis 15. Juli kommt die Schwäche des Hochdruckkonstruktes zum Tragen. Der Hochdruckzone gelingt es nicht, einen stabilen Kern über Mitteleuropa zu etablieren. Stattdessen verbleibt der Hochdruckkern des Azorenhochs auf dem Atlantik - und das genügt, damit ein Impuls des Skandinavientiefs die Grundströmung um 90 Grad drehen lässt.

Laut der Wettervorhersage des europäischen Wettermodells trogt das Skandinavientief am östlichen Hochdruckgradienten nach Süden aus und lässt den Wind von Südwest auf Nordwest drehen. Die Folge: Die Bewölkung nimmt zu, die Niederschlagsaktivität steigt bis Mitte Juli merklich an und die Temperaturen gehen auf +17 bis +23 Grad zurück. In der Südhälfte bleiben mit bis zu +25 Grad zumindest noch sommerliche Werte möglich.

Zwischen Hitze und Abkühlung - die Europäer berechnen keine stabile Wetterentwicklung
Zwischen Hitze und Abkühlung - die Europäer berechnen keine stabile Wetterentwicklung © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Der Hochsommer mit maritimen Einflüssen über Norddeutschland

Der Wettertrend des amerikanischen Wettermodells deckt sich heute weitgehend mit dem des europäischen Prognosemodells. Das Azorenhoch verlagert sich zum 8. Juli zunehmend in Richtung Europa und bestimmt das Sommerwetter mit viel Sonnenschein bis voraussichtlich zum 13. Juli. Bei weitgehend trockenem Wetter steigen die Temperaturen auf +30 bis +35 Grad an - über der Südhälfte Deutschlands sind dabei sogar Spitzenwerte bis +38 Grad möglich. Neben Hitze- (≥ +30 Grad) und Wüstentagen (≥ +35 Grad) sind insbesondere über der Südhälfte auch weitere tropische Nächte mit Tiefstwerten über +20 Grad zu erwarten.

Azorenhoch setzt dem Skandinavientief etwas entgegen

Vom 13. bis 16. Juli versucht eine Tiefdruckrinne, die sich von Island in Richtung Skandinavien erstreckt, sich weiter nach Süden auszudehnen. Das Sommerhoch über Deutschland schwächt sich etwas ab und weicht nach Süden zurück, bleibt aber insgesamt wetterbestimmend. Lediglich der Norden Deutschlands gerät vorübergehend unter maritimen Einfluss.

In diesem Zeitraum kann der Wind im Norden spürbar auffrischen, während die Temperaturen auf +20 bis +25 Grad zurückgehen. Vereinzelte Regenschauer sind möglich, jedoch ist vom 8. bis 15. Juli über Norddeutschland insgesamt nicht mit nennenswertem Niederschlag zu rechnen.

Der Hochsommer über dem Süden

Ganz anders stellt sich die Lage südlich einer Linie zwischen Köln und Dresden dar. Dort setzt sich das Sommerhoch durch und sorgt bis Mitte Juli für Temperaturen zwischen +26 und +31 Grad, phasenweise auch bis +33 Grad - damit bleibt es verbreitet sommerlich bis hochsommerlich. Lokale und regionale Schauer und Gewitter sind immer wieder möglich; zwischen dem 11. und 13. Juli können diese kräftiger ausfallen und dabei auch unwetterartige Ausmaße annehmen.

Tiefdruckrinne gegen Sommerhoch - Deutschland verbleit bis Mitte Juli zwischen den Fronten
Tiefdruckrinne gegen Sommerhoch - Deutschland verbleit bis Mitte Juli zwischen den Fronten © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Fazit: Das Wetter im Sommer 2026 steht vor dem Scheideweg

Das Fazit bleibt bestehen. Beide Vorhersage-Modelle nähern sich heute etwas an und bestätigen im Grunde die anhaltende Pattsituation der Wettersysteme: Das Skandinavientief blockiert das Azorenhoch - und umgekehrt verhindert das Azorenhoch einen Durchbruch des Skandinavientiefs in Richtung der Alpen. Sollte sich dieses Muster im Siebenschläferzeitraum festigen, hätte das für den weiteren Sommer ein Wechselspiel der Extreme zur Folge, wie wir es bereits am 12. April beschrieben haben: Analyse Wetter Sommer 2026 - Fragmentiert, unberechenbar und deutliche Signale in den Extremen.

Dritte Hitzewelle bahnt sich an - Kontrollläufe zeigen +8 Grad über dem Mittel

Die Kontrollläufe weichen nicht von ihrem Wettertrend der vergangenen Tage ab. Für den Zeitraum vom 2. bis 5. Juli wird eine vergleichsweise moderate Temperaturanomalie von +0,0 bis +1,5 Grad berechnet. Anschließend zeichnet sich vom 8. bis 17. Juli ein deutlicheres Signal ab: Über dem Norden Deutschlands werden Anomalien von +2 bis +4 Grad erwartet, über dem Rest des Landes von +5 bis +8 Grad und über dem Süden sogar bis zu +10 Grad. Im Vergleich zu den gestrigen Berechnungen ist das nochmals eine Korrektur nach oben.

Sollte sich eine solche Anomalie tatsächlich durchsetzen, wäre ein Temperaturspektrum von +20 bis +40 Grad die Folge - bei einem Mittelwert von +25 bis +30 Grad.

Regenprognose: Dürre im Westen verschärft sich

Die Schauer und Gewitter der vergangenen Tage haben den Niederschlag sehr ungleichmäßig verteilt. Betrachtet man die Niederschlagsprognosen der Vorhersage-Modelle genauer, fällt auf, dass über der Westhälfte Deutschlands nur wenig bis gar kein Regen simuliert wird - eine Entwicklung, was die Dürresituation dort weiter verschärfen kann. Dürre und unwetterartiger Regen liegen nah beieinander.

Die Niederschlagsprognose der Kontrollläufe lässt über dem Westen bis zum 17. Juli kaum Niederschlag erwarten, aber auch über dem Osten bleiben die Niederschlagssignale verhalten. Der Süden wird bis zum 13. Juli weitgehend trocken berechnet; erst danach können vereinzelte Schauer und Gewitter etwas Regen bringen. Über Norddeutschland zeigen sich bis zum 9. Juli schwache bis leicht erhöhte Niederschlagssignale, die bis zum 17. Juli wieder in den schwach erhöhten Bereich zurückgehen. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Kontrollläufe stützen weiterhin eine hochsommerliche Wetterentwicklung, was die Dürre - besonders über den westlichen Landesteilen - weiter verschärft, während die Vorhersage-Modelle zugleich die Schwächen des Hochsommers aufzeigen. Schaun mer mal.

Eine dritte Hitzewelle ist wahrscheinlicher als ein markanter Wetterumschwung in die andere Richtung
Eine dritte Hitzewelle ist wahrscheinlicher als ein markanter Wetterumschwung in die andere Richtung © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
7. Juli +14 bis +34 Grad +22 bis +26 Grad
11. Juli +19 bis +39 Grad +27 bis +31 Grad
16. Juli +17 bis +37 Grad +25 bis +29 Grad
Diagramm Temperaturen Juli 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juli 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten Juli 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juli 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 19,9 °C +3,0 °C +1,6 °C
Sonne (Ø) 136,7 h 65 % 60 %
Niederschlag (Ø) 19,41 mm 24 % 22 %
Wind (Ø) 13,2 km/h
Max. Temp. 36,6 °C Rheinfelden
Min. Temp. -1,5 °C Zugspitze
Max. Böe 130,3 km/h Nürnberg
Max. 24h Niederschlag 80,7 mm Blumberg-Randen
Sommertage 8.76 98 % 69 %
Hitzetage 2.27 116 % 63 %
Tropennächte 0.09
Wüstentage 0.02

Top-10 Extremwerte Juli 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    36,6 11.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    36,1 14.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    35,9 13.07.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    35,8 13.07.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    35,5 11.07.2026 Müllheim Baden-Württemberg
    35,4 10.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    35,4 13.07.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    35,4 13.07.2026 Wolfach Baden-Württemberg
    35,3 13.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    15,3 15.07.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -1,5 02.07.2026 Zugspitze Bayern
    4,5 04.07.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    5,5 04.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    6,1 04.07.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen
    6,4 04.07.2026 Carlsfeld Sachsen
    6,6 04.07.2026 Lobenstein, Bad Thüringen
    6,6 04.07.2026 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    6,6 11.07.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    6,7 04.07.2026 Königshofen, Bad Bayern
    6,8 04.07.2026 Elster, Bad-Sohl Sachsen
  • Wert Datum Station Bundesland
    80,7 15.07.2026 Blumberg-Randen Baden-Württemberg
    69,4 13.07.2026 Wittendörp-Dodow Mecklenburg-Vorpommern
    66,3 14.07.2026 Untrasried-Maneberg Bayern
    59,0 14.07.2026 Schwarzatal-Lichtenhain - Bergbahn Thüringen
    56,2 14.07.2026 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern
    54,8 01.07.2026 Attenkam Bayern
    54,3 01.07.2026 Ostritz Sachsen
    53,4 14.07.2026 Ettal-Linderhof Bayern
    52,6 14.07.2026 Oberstaufen-Thalkirchdorf Bayern
    51,8 01.07.2026 Bockhorn - Oberbayern -Grünbach Bayern
  • Wert Station Bundesland
    130,6 Marienberg Sachsen
    111,7 Ettal-Linderhof Bayern
    107,6 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern
    106,7 Untrasried-Maneberg Bayern
    105,7 Oy-Mittelberg-Petersthal Bayern
    104,9 Oy-Mittelberg - Grüntensee Bayern
    104,3 Flintsbach - Inn-Asten Bayern
    102,7 Sehmatal-Neudorf Sachsen
    101,7 Unterjoch Bayern
    99,3 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Alfter-Volmershoven Nordrhein-Westfalen
    0,0 Aßlar Klein-Altenstädten Hessen
    0,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen
    0,0 Bergtheim Bayern
    0,0 Biblis Hessen
    0,0 Bischbrunn-Oberndorf Bayern
    0,0 Blankenheim-Ahrhütte Nordrhein-Westfalen
    0,0 Braunfels Hessen
    0,0 Dahlem-Schmidtheim Nordrhein-Westfalen
    0,0 Deuselbach Rheinland-Pfalz
  • Wert Datum Station Bundesland
    130,3 14.07.2026 Nürnberg Bayern
    125,3 15.07.2026 Friedrichshafen Baden-Württemberg
    105,1 13.07.2026 Hannover Niedersachsen
    101,9 07.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    95,8 03.07.2026 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    91,8 03.07.2026 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    88,9 02.07.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    88,6 03.07.2026 Hallig Hooge Schleswig-Holstein
    87,8 07.07.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    87,5 02.07.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
  • Wert Station Bundesland
    189,9 Tholey Saarland
    187,7 Perl-Sinz-Renglischberg Saarland
    184,4 Weiskirchen - Saar Saarland
    184,1 Perl-Nennig Saarland
    180,9 Neunkirchen-Wellesweiler Saarland
    180,9 Saarbrücken-Burbach Saarland
    180,2 Pirmasens Rheinland-Pfalz
    179,4 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    178,0 Berus Saarland
    177,9 Trier-Petrisberg Rheinland-Pfalz
  • Wert Station Bundesland
    72,5 Friesoythe-Altenoythe Niedersachsen
    90,6 Helgoland Schleswig-Holstein
    93,4 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    93,5 Zugspitze Bayern
    97,3 Wangerland-Hooksiel Niedersachsen
    97,9 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    99,4 Gardelegen Sachsen-Anhalt
    99,4 UFS TW Ems Hamburg
    100,6 Hamburg-Fuhlsbüttel Hamburg
    102,1 Mittenwald - Obb. Bayern

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juli 2026 beträgt 19,9 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,0 °C (91/20 1,6 °C). Am 11.07.2026 konnte mit 36,6 °C über Rheinfelden (Baden-Württemberg) die höchste und am 02.07.2026 mit -1,5 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 23,1 °C Saarland. Frischer ist der Juli 2026 mit einem Durchschnittswert von 17,8 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.

Im Juli 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 19,4 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 24 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 3 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 136,7 Stunden ihren Sollwert von 211,9 Stunden zu 65 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 189,9 Stunden über der Tholey (Saarland). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 72,5 Stunden über der Friesoythe-Altenoythe (Niedersachsen).

Stand inkl.: 15.07.2026 || Aktualisiert: 16.07.2026 08:55 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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