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Wetterprognose: Wettermodelle einig - Hochsommer kehrt im Juli zurück

| M. Hoffmann

Der Luftmassenaustausch ist in vollem Gange und beendet die Hitzewelle mit teils kräftigen und regional auch unwetterartigen Gewittern. Platz- und Starkregen, lokale Überflutungen und Sturzfluten, sowie stürmische Winde, Blitz- und Hagelschlag werden noch bis Dienstag für ein hohes Unwetterpotenzial sorgen. Der Wind dreht auf Nordwest und führt nicht nur frischere Luftmassen nach Deutschland, sondern bringt auch verstärkte Bewölkung und gebietsweise Niederschlag mit sich - die Temperaturen gehen bis Freitag im Vergleich zu den Vortagen um 8 bis 14 Grad zurück und auch die Nächte werden wieder merklich kühler. Doch wie steht es um die Wetterentwicklung im Siebenschläferzeitraum, der noch bis zum 10. Juli andauert? Kommt die Hitze zurück, oder stellt sich ein Muster ein, das mehr wechselhaftes und gemäßigteres Wetter zulässt? So oder so - die kommende Wetterlage kann für den weiteren Verlauf des Sommers 2026 richtungsweisend sein.

Richtungsweisend für das Wetter im Sommer 2026 - kehrt die Hitze nach Deutschland zurück?
Richtungsweisend für das Wetter im Sommer 2026 - kehrt die Hitze nach Deutschland zurück?

Mit +41,7 Grad wurde gestern über Neißemünde-Coschen (Brandenburg) am vierten Tag in Folge ein neuer Temperaturrekord aufgestellt. So heiß war es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 noch nie in Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche Wüsten- und Hitzetage sowie tropische Nächte, deren Anzahl bereits so hoch ist, dass der gesamte sommerliche Durchschnittswert bei weitem übertroffen wurde. Anders formuliert: Der Sommer hat sein Soll bei Hitzetagen (8 | 200 Prozent), Wüstentagen (2,7 | 3.375 Prozent) und tropischen Nächten (2,1 | 280 Prozent) bereits weit übererfüllt - wohlgemerkt der gesamte Sommer - und dabei hat der Hochsommer noch gar nicht begonnen. Sollte es im Siebenschläferzeitraum keine grundlegende Veränderung der Großwetterlage geben, befindet sich der Sommer 2026 bereits jetzt auf Rekordkurs.

Unwetter, Gewitter und Abkühlung

Heute und auch am Dienstag gibt es im Schwerpunkt südlich einer Linie zwischen dem Schwarzwald und Berlin teils kräftige und regional unwetterartige Gewitter mit Platz- und Starkregen, lokalen Überflutungen und Sturzfluten sowie stürmischen Winden, Blitz- und Hagelschlag (Gewitterradar || Warnlagenbericht || Gewittercluster und Blitzanzahl). Die Temperaturen pendeln sich dabei auf +25 bis +30 Grad ein, über dem Südwesten sind bis +32 Grad möglich. In unmittelbarer Gewitternähe kühlt es vorübergehend auf bis zu +20 Grad ab. Im weiteren Verlauf der Woche versucht ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien sich weiter nach Süden auszudehnen und verstärkt damit die Druckgradienten zum Sommerhoch über Mitteleuropa. Der Wind frischt aus nordwestlichen Richtungen auf und sorgt mit zunehmender Bewölkung sowie gelegentlichen Niederschlägen für wechselhaftes Wetter in Deutschland. Die Temperaturen gehen bis Freitag auf +17 bis +25 Grad zurück, wobei es über dem Südwesten mit bis zu +27 Grad noch sommerlich warm bleiben kann. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juli 2026.

Ein Luftmassenaustausch beendet die historische Hitzewelle über Deutschland
Ein Luftmassenaustausch beendet die historische Hitzewelle über Deutschland © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Europäer berechnen die dritte Hitzewelle - wegweisend für den Sommer

Den Mechanismus der Erhaltungsneigung hatten wir in der gestrigen Wetterprognose näher erläutert: Nach einer kurzen Störung kann sich das vorherige Wettermuster erhalten und anschließend neu aufbauen. Betrachtet man die obenstehenden Wetterkarten genauer, fällt auf, dass das europäische Wettermodell dem Azorenhoch einen deutlich stärkeren Drang in Richtung Mitteleuropa zuschreibt als beispielsweise das deutsche Vorhersagemodell. Genau dieser Unterschied ist der entscheidende Mechanismus, den es in den kommenden Tagen im Blick zu behalten gilt.

Azorenhoch drängt nach Mitteleuropa - bis zu +38 Grad ab dem 7. Juli möglich

Der Keil des Azorenhochs blockiert das Skandinavientief und setzt sich laut der europäischen Wettervorhersage bis zum 7. Juli über Mitteleuropa durch. In der Folge etabliert sich bis zum 13. Juli eine ausgedehnte Hochdruckzone, die sich - mit Ausnahme von Nordeuropa - über weite Teile des Kontinents erstreckt. Den Schwerpunkt dieser Zone bildet am 12. Juli ein Hochdruckkern, der direkt über Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt.

Die Temperaturen steigen ab dem 7. Juli zunächst auf +20 bis +25 Grad an, im Westen und Südwesten bereits auf bis zu +27 Grad. Bis zum 13. Juli klettern die Werte dann verbreitet auf +30 bis +35 Grad, örtlich sogar auf bis zu +38 Grad. Hochsommerliche Temperaturen sind möglich und nennenswerter Niederschlag ist im gesamten Zeitraum vom 4. bis 13. Juli nicht zu erwarten.

Erhaltungsneigung im Siebenschläferzeitraum

Der aktuelle Wettertrend des europäischen Wettermodells bestätigt damit die Erhaltungsneigung der hochsommerlich heißen Wetterlage, die zur dritten Hitzewelle führen kann. Die Betonung liegt auf kann, denn eine Erhaltungsneigung ist derzeit noch nicht endgültig gesichert. Sollte sie sich jedoch bis zum 10. Juli so einstellen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der gesamte Sommer über weite Strecken hochdruckdominiert verlaufen wird - Mehr dazu: Wir klären auf: Was ist dran am Wetter-Mythos des Siebenschläfer?

Die Erhaltungsneigung bringt im Siebenschläferzeitraum die dritte Hitzewelle
Die Erhaltungsneigung bringt im Siebenschläferzeitraum die dritte Hitzewelle © www.meteociel.fr || wxcharts.com

US-Wettermodell dreht komplett: Hitzewelle kehrt bereits ab dem 6. Juli zurück

Man mag aufgrund der Wankelmütigkeit des amerikanischen Wettermodells derzeit denken, was man will. Noch gestern zeigte es eine Variante, die deutlich zu kalt ausgefallen wäre und mit einem typischen Sommer- oder Hochsommerwetter nichts mehr gemeinsam gehabt hätte. Heute folgt die 180-Grad-Kehrtwende: Die neue Berechnung stützt nun die Wetterprognose des europäischen Wettermodells.

Hochsommerliche Wetterlage - Dürre verschärft sich über dem Westen

Der entscheidende Unterschied zu den Europäern liegt jedoch im Timing: Das Sommerhoch kehrt laut amerikanischem Modell deutlich früher zurück und positioniert seinen Hochdruckkern bereits zum 7. Juli vollständig über Mitteleuropa - und verbleibt dort bis mindestens 13. Juli. Die Niederschlagsaktivität ist noch heute und morgen östlich einer Linie vom Schwarzwald bis Hamburg erhöht, wo einzelne unwetterartige Gewitter möglich sind. Diese treten jedoch nicht flächendeckend auf, und weiter westlich wurden die Niederschlagssignale nahezu vollständig gestrichen.

Sollte sich die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells durchsetzen, werden für den 7. Juli Temperaturen zwischen +29 und +37 Grad simuliert. Bis zum 12. Juli sollen im Norden +24 bis +29 Grad, im Süden hingegen +30 bis +37 Grad erreicht werden. Die anhaltend hohen Temperaturen in Kombination mit dem weitgehend ausbleibenden Niederschlag im Westen würden die ohnehin angespannte Dürresituation weiter verschärfen.

Die dritte Hitzewelle mit Dürre über dem Westen
Die dritte Hitzewelle mit Dürre über dem Westen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Fazit: Das Wetter im Sommer 2026 steht vor dem Scheideweg

So lautet das Fazit auch heute wieder: Entscheidend wird sein, ob sich das Tief über Skandinavien durchsetzen kann. Gelingt ihm das, wird das Wetter deutlich wechselhafter und mit Temperaturen von +20 bis +25 Grad auch spürbar gemäßigter. Dehnt sich hingegen das Azorenhoch - so wie von beiden Vorhersage-Modellen übereinstimmend berechnet - rasch nach Mitteleuropa aus, wird die Niederschlagstätigkeit ab dem 2. Juli merklich abklingen. Vermehrter Sonnenschein würde dann den Hochsommer nach Deutschland zurückbringen und da sich der Hochdruckkern direkt über Deutschland positionieren könnte, lässt sich eine dritte Hitzewelle nicht ausschließen.

Temperaturanomalie von bis zu +6 Grad bis Mitte Juli

Die Kontrollläufe berechnen vom 1. bis 5. Juli zunächst noch moderate Temperaturen, die mit einer Anomalie von +0,0 bis +1,5 Grad weitgehend dem entsprechen, was für den Juli im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert zu erwarten wäre. Im Zeitraum vom 6. bis 15. Juli zeigt sich jedoch im Vergleich zu den Berechnungen der vergangenen Tage eine deutliche Korrektur nach oben.

So wird über Norddeutschland eine Temperaturanomalie von +2 bis +4 Grad und über dem Rest Deutschlands von +3 bis +6 Grad simuliert. Varianten, die zu kühles Wetter bringen könnten, spielen dabei so gut wie keine Rolle mehr. Temperaturen im Bereich des vieljährigen Durchschnitts haben über Norddeutschland nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent - über dem Süden sogar lediglich 6 Prozent. Das ist ein sehr starkes Signal für den Aufbau einer dritten Hitzewelle und das ausgerechnet inmitten des Siebenschläferzeitraums.

Wann kommt Regen?

Die Niederschlagssignale sind noch bis zum 1. Juli mit Schwerpunkt über dem Osten und Süden mäßig ausgeprägt und halten bis zum 3. Juli an. Über dem Norden zeigen sich die Signale schwach bis leicht erhöht. Weitgehend trocken bleibt es hingegen über dem Westen - und nach der Niederschlagsprognose der Kontrollläufe setzt sich diese Trockenheit dort bis zum 15. Juli fort.

Über dem Süden und Osten ist vom 3. bis 10. Juli ebenfalls mit einer weitgehend trockenen Witterung zu rechnen. Erst danach steigt die Niederschlagsaktivität bis zum 15. Juli in den schwach erhöhten Bereich an. Anders die Situation über Norddeutschland: Dort können Schauer immer wieder für etwas Abwechslung sorgen, jedoch ist auch dort nicht mit nennenswertem oder ausreichendem Regen zu rechnen. Die KI-Wettermodelle stützen im Übrigen uneingeschränkt das Szenario einer dritten Hitzewelle in diesem Jahr. Schaun mer mal.

Die Kontrollläufe und auch die KI-Wettermodelle stützten inmitten des Siebenschläferzeitraums den Aufbau der dritten Hitzewelle in diesem Jahr
Die Kontrollläufe und auch die KI-Wettermodelle stützten inmitten des Siebenschläferzeitraums den Aufbau der dritten Hitzewelle in diesem Jahr © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
5. Juli +13 bis +30 Grad +21 bis +23 Grad
9. Juli +19 bis +39 Grad +23 bis +27 Grad
12. Juli +16 bis +40 Grad +25 bis +29 Grad
Diagramm Temperaturen Juli 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juli 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten Oktober 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Oktober 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 13,0 °C +4,1 °C +3,7 °C
Sonne (Ø) 53,8 h 49 % 50 %
Niederschlag (Ø) 27,52 mm 48 % 43 %
Wind (Ø) 10,9 km/h
Max. Temp. 27,5 °C Aschersleben-Mehringen
Min. Temp. -6,0 °C Zugspitze
Max. Böe 115,2 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 72,6 mm Meßstetten-Appental
Frosttage 0.01 0 % 0 %
Bodenfrosttage 0.11 2 % 2 %
Sommertage 0.17 113 % 100 %

Top-10 Extremwerte Oktober 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg
    26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt
    26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen
    25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin
    25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg
    4,4 11.10.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -6,0 11.10.2026 Zugspitze Bayern
    0,0 09.10.2026 Großer Arber Bayern
    0,1 09.10.2026 Nürnberg-Netzstall Bayern
    0,2 09.10.2026 Hermaringen-Allewind Baden-Württemberg
    0,6 11.10.2026 Markt Erlbach-Hagenhofen Bayern
    0,8 09.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    0,8 09.10.2026 Fichtelberg Sachsen
    0,8 11.10.2026 Sohland - Spree Sachsen
    0,9 09.10.2026 Kaisersbach-Cronhütte Baden-Württemberg
    1,1 11.10.2026 Buchen, Kr. Neckar-Odenwald Baden-Württemberg
  • Wert Datum Station Bundesland
    72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    59,7 10.10.2026 Wesselburen Schleswig-Holstein
    56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    55,9 10.10.2026 Schafstedt Schleswig-Holstein
    53,5 10.10.2026 Wrohm Schleswig-Holstein
    51,3 10.10.2026 Krempel Schleswig-Holstein
    49,3 08.10.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    46,5 10.10.2026 Sankt Peter-Ording Schleswig-Holstein
    45,3 10.10.2026 Haale Schleswig-Holstein
    42,4 10.10.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    118,8 Wesselburen Schleswig-Holstein
    109,4 Schafstedt Schleswig-Holstein
    100,0 Wrohm Schleswig-Holstein
    98,7 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    98,3 Erfde Schleswig-Holstein
    96,8 Oberstdorf Bayern
    96,7 Krempel Schleswig-Holstein
    96,5 Haale Schleswig-Holstein
    95,6 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    87,9 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Berlin-Kreuzberg Berlin
    0,0 Calw-Hirsau Baden-Württemberg
    0,0 Forst-Klein Bademeusel Brandenburg
    0,0 Neutrebbin Brandenburg
    0,1 Selfkant-Havert Nordrhein-Westfalen
    0,2 Schönbeck Mecklenburg-Vorpommern
    0,7 Pfofeld-Langlau Bayern
    0,9 Höchst - Odenwald-Annelsbach Hessen
    1,0 Barßel-Loher Ostmark Niedersachsen
    1,3 Brunn-Roggenhagen Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Datum Station Bundesland
    115,2 09.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    89,6 08.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    88,9 09.10.2026 Fichtelberg Sachsen
    86,0 08.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    86,0 09.10.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    86,0 10.10.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    85,3 10.10.2026 Büsum Schleswig-Holstein
    82,8 09.10.2026 Schmücke Thüringen
    82,4 08.10.2026 Rostock-Warnemünde Mecklenburg-Vorpommern
    82,1 09.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    73,3 Fürstenzell Bayern
    72,6 Grainet-Rehberg Bayern
    71,2 Köln-Stammheim Nordrhein-Westfalen
    71,0 Tönisvorst Nordrhein-Westfalen
    70,9 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen
    70,9 Heinsberg-Schleiden Nordrhein-Westfalen
    70,2 Mönchengladbach-Hilderath Nordrhein-Westfalen
    70,1 Zwiesel Bayern
    69,9 Saldenburg-Entschenreuth Bayern
    69,9 Ahaus Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    13,8 Bremerhaven Bremen
    23,0 Wolfach Baden-Württemberg
    36,3 Flensburg (Schäferhaus) Schleswig-Holstein
    36,3 Glücksburg-Meierwik Schleswig-Holstein
    36,4 Werl Nordrhein-Westfalen
    36,5 Weihenstephan-Dürnast Bayern
    37,7 Schleswig Schleswig-Holstein
    38,0 Elzach-Fisnacht Baden-Württemberg
    38,1 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    38,5 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 13,0 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 4,1 °C (91/20 3,7 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 11.10.2026 mit -6,0 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,9 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 12,2 °C bisweilen über Thüringen.

Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 27,5 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 48 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 4 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 53,8 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 49 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 73,3 Stunden über der Fürstenzell (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 13,8 Stunden über der Bremerhaven (Bremen).

Stand inkl.: 11.10.2026 || Aktualisiert: 12.10.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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