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Wetterprognose: Da bahnt sich eine historische Hitzewelle an

| M. Hoffmann

Das Sommerhoch ist da und hat über Deutschland den zweiten Wüstentag und eine tropische Nacht beschert und eine Änderung ist vorerst nicht in Sicht. Das Hoch bleibt im Verlauf der kommenden Woche stabil und lässt die Temperaturen über dem Norden nur kurz zurückgehen. Über dem Süden hält sich die Hitze und kann sich in der zweiten Wochenhälfte sogar noch intensivieren, was über dem Südwesten Temperaturen von +40 Grad nicht mehr ausschließen lässt. Eine solche Hitzewelle gab es in einem Juni noch nicht und so wird das über Süddeutschland mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine historische Hitzewelle zur Folge haben. Und dann kommt der Siebenschläferzeitraum. Die Wetterlage, die sich bis zum 10. Juli einstellt, kann mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit das Wetter im Sommer dominieren. Die Frage steht also im Raum - kommt es zu einer Erhaltungsneigung, welche die Hitze über den Sommer 2026 erhält oder kippt das Wetter in eine völlig andere Richtung? Wir schauen uns heute auch einmal die KI-Wettermodelle genauer an.

Bis Ende Juni kann über Süddeutschland eine historische Hitzewelle nicht ausgeschlossen werden - doch gibt es auch Hinweise, dass die Großwetterlage inmitten des Siebenschläferzeitraums in eine völlig andere Richtung kippen kann
Bis Ende Juni kann über Süddeutschland eine historische Hitzewelle nicht ausgeschlossen werden - doch gibt es auch Hinweise, dass die Großwetterlage inmitten des Siebenschläferzeitraums in eine völlig andere Richtung kippen kann

Die Schwüle erreicht am Wochenende ihren Höhepunkt. Die Temperaturen erreichen verbreitet +28 bis +33 Grad und über dem Süden und Westen regional bis +38 Grad. Die Wärmebelastung ist sehr hoch, teils extrem hoch. Die Luftmasse ist instabil und im Zusammenspiel mit den hohen Taupunkten und der energiegeladenen Luftmasse kommt es heute im Schwerpunkt über dem Südwesten und Nordosten/Osten zu unwetterartigen Gewittern mit erhöhtem Gefahrenpotenzial. Neben Blitz- und Hagelschlag sind Starkregen, Platzregen, stürmische Winde sowie Sturzfluten und Überflutungen zu erwarten (Gewitterradar || Gewitterprognose || Warnlagenbericht). Weiterhin lassen sich lokal tornadoähnliche Ereignisse nicht ausschließen. Am Sonntag verlagert sich die Gewitteraktivität mehr über den Süden und hat Schwerpunkte über den Mittelgebirgen und dem Bayerischen Wald.

Hitze spitzt sich weiter zu - 40 Grad-Marke rückt in Reichweite

Die Störung, welche die Temperaturen über der Nordhälfte am Sonntag kurz auf +22 bis +27 Grad zurückgehen lässt, kommt zum Start in die neue Woche zurück und kann sich bis Mitte der Woche auf Werte von +30 bis +36 Grad und über dem Südwesten auf bis +42 Grad intensivieren. Diese Berechnung stammt vom Vorhersage-Modell des Deutschen Wetterdienstes. Andere Prognose-Modelle berechnen Höchstwerte von bis +39 Grad. Abwarten ist im Hinblick auf die +40 Grad angebracht. Die Schauer- und Gewitteraktivität aber lässt nach, was bleibt sind weitere Hitze- und Wüstentage sowie tropische Nächte - insbesondere über Süddeutschland. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juni 2026.

Eine ausgeprägte Hitzewelle mit vielen Hitze-, Wüstentagen und tropischen Nächten
Eine ausgeprägte Hitzewelle mit vielen Hitze-, Wüstentagen und tropischen Nächten © www.meteociel.fr || climatereanalyzer.org

Extremhitze in Europa - +45 Grad in Frankreich möglich, +40 Grad in Deutschland nicht ausgeschlossen

Die obenstehenden Wetterkarten zeigen eine besondere Konstellation, bei der eine Störung auf dem Atlantik in Richtung Spanien und Portugal drängt und so die Zufuhr extrem heißer Luftmassen in Richtung Mitteleuropa verstärken kann. Die Betonung liegt auf kann und ist kein Muss, denn es kommt auf die exakte Positionierung an. Temperaturen von mehr als +40 Grad sind über Deutschland extrem selten und der Temperaturrekord stammt mit +41,2 Grad aus dem Juli 2019. Nötig dafür sind optimale Verhältnisse. Aber ja, Temperaturen von +40 bis +45 Grad über Frankreich und bis +40 Grad über Deutschland lassen sich zum aktuellen Stand nicht mehr ausschließen.

Prognose-Modelle: Historische Hitzewelle hält bis in den Juli hinein

Mit historischen Vergleichen sollte man vorsichtig sein, doch das, was beide Vorhersage-Modelle heute berechnen, kommt der Definition einer historischen Hitzewelle sehr sehr nahe. Der Grund ist das Hoch mit einer ausgeprägten Erhaltungsneigung. Und wer bei uns schon länger zu Gast ist, der kennt unsere These vom 10. Juni zur Erhaltungsneigung, welche bis weit in den Juli hinein andauern könnte. Die Vorhersage-Modelle stützen zwischenzeitlich die Erhaltungsneigung vollständig. Kurz noch einmal der physikalische Vorgang, der uns zu dieser These verleitet hat:

Der physikalische Mechanismus ist folgender: Nach einer intensiven Hitze mit simulierten +39 Grad trocknen die Böden rasch ab. Die aufgeheizte Landmasse erzeugt dann einen lokalen Wärme-Hochdruckeffekt, der das bestehende Hochdrucksystem tatsächlich stabilisieren und verzögern kann. Wir nennen das Erhaltungsneigung, bei der sich das Hoch bis in den Juli hinein - trotz kleinerer Störungen - immer wieder von Neuem aufbauen kann. Schaun mer mal.

These vom 10. Juni 2026

Omegahoch im Siebenschläferzeitraum verlängert die Hitzewelle

Der Grund für die Erhaltungsneigung ist somit klar definiert und das zeigt sich auch in den Vorhersagen der Prognose-Modelle. Das Hoch bläht sich bis zum 29. Juni als Omegahoch über ganz Europa auf und lässt die Temperaturen in einen Bereich von +28 bis +35 Grad einpendeln. Nach dem amerikanischen Prognosemodell können auch bis +38 Grad und mehr möglich sein. Also ja, beide Vorhersage-Modelle bestätigen heute den Erhalt der Hitze mindestens bis Ende Juni.

Der Wetterwechsel im Siebenschläferzeitraum

Beide Vorhersage-Modelle berechnen einen Erhalt des Sommerhochs bis zum 4. Juli, jedoch schwächt es sich ab. Die Vorhersage des europäischen Prognosemodells berechnet einen Störimpuls innerhalb des Hochdrucksystems, was über Deutschland, Österreich und die Schweiz die Temperaturen bis zum 4. Juli auf +18 bis +24 Grad zurückgehen lässt. Hinzu kommt regional langanhaltender und teils unwetterartiger Dauerregen. Von einem Extrem in das andere - ganz nach unserem Sommertrend vom 12. April: Analyse Wetter Sommer 2026 - Fragmentiert, unberechenbar und deutliche Signale in den Extremen.

Schwüle, Hitze und unwetterartige Gewitter

Anders die Wetterprognose des amerikanischen Vorhersage-Modells. Das Hoch lässt sich etwas nach Osten wegdrücken und so stellt sich über Mitteleuropa eine unbeständige und zu kräftigen Schauern und Gewittern neigende Südwestwetterlage ein. Bei Temperaturen von +25 bis +30 Grad und über dem Süden mit bis +34 Grad erhält sich die Hitze über weiten Teilen Deutschlands bis zum 4. Juli. Hinzu kommt Schwüle, was die - teils unwetterartige - Gewitteraktivität ansteigen lässt.

Die Omegawetterlage dominiert das Wetter bis Ende Juni - Anfang Juli dann die Chance auf einen Wetterwechsel
Die Omegawetterlage dominiert das Wetter bis Ende Juni - Anfang Juli dann die Chance auf einen Wetterwechsel © www.meteociel.fr || ecmwf.int

Vorhersage der KI-Wettermodelle: abruptes Ende des Hochsommers möglich

Das KI-Wettermodell der Amerikaner ist sehr ähnlich dem numerischen Modell. Erst die Omegablase, dann die Südwestwetterlage. Die Temperaturen sinken zum 2. Juli kurzzeitig auf +18 bis +25 Grad ab, erreichen zum 4. Juli mit Temperaturen von +26 bis +33 Grad erneut hochsommerliche Werte.

Komplett anders ist das KI-Prognose-Modell der Europäer. Und wer bei uns schon eine Weile zu Gast ist, der weiß, wie stark das KI-Modell der Europäer in der Erfassung von Großwetterlagen über einen längeren Zeitraum hinaus ist.

Skandinavienhoch beendet den Hochsommer und den Sommer

Zugegeben, die Prognose ist ein weiteres Extrem, doch so typisch für das deutsche Sommerwetter. Ein Tief setzt sich Anfang Juli über Skandinavien fest und weicht nicht von der Stelle. Die Folge ist ein sukzessiver Trogprozess, der zum 1. Juli die Alpen erreicht und sich bis zum 4. Juli weiter über die Mittelmeerregion nach Süden ausdehnt. Die Folgen daraus sind eine erhöhte Niederschlagsaktivität, ein böiger Wind und Temperaturen, welche mit +17 bis +23 Grad weit weg vom Hochsommer und auch vom Sommer sind.

Ein markanter Wetterwechsel ist auch nach den KI-Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle inmitten des Siebenschläferzeitraums nicht auszuschließen
Ein markanter Wetterwechsel ist auch nach den KI-Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle inmitten des Siebenschläferzeitraums nicht auszuschließen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Fazit: Hitzewelle bis Anfang Juli wird immer wahrscheinlicher

Das lässt sich erst einmal aus den Vorhersagen der Prognose-Modelle so festhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Hitzewelle bis Ende Juni anhält, ist sehr hoch, doch ist es keine ausgemachte Sache, dass das Hitzehoch den gesamten Zeitraum des Siebenschläfers beeinflussen wird.

Kontrollläufe korrigieren deutlich nach oben

Bereits seit einigen Tagen wird die Temperaturprognose der Kontrollläufe nach oben korrigiert, heute nochmals deutlich. So liegt die Temperaturanomalie aktuell bei +8 bis +12 Grad und sinkt über dem Norden am Sonntag und Montag kurz auf +5 Grad ab und steigt nachfolgend auf +7 bis +10 Grad an. Über dem Süden, Osten und Westen hält sich bis zum 30. Juni eine Anomalie von +7 bis +10 Grad und örtlich bis +12 Grad. Erst im Juli berechnen die Kontrollläufe mehrheitlich einen Rückgang des Temperaturniveaus auf eine Anomalie von +2 bis +4 Grad.

Regenprognose bestätigt Trockenphase - kaum Niederschlag in Sicht

Abseits der teils unwetterartigen Gewitter ist im Zeitraum vom 22. Juni bis 1. Juli nicht mit nennenswertem Niederschlag zu rechnen. Die Hitze wird somit mit einer Dürre einen weiteren Effekt nach sich ziehen. Erst Anfang Juli steigen die Niederschlagssignale in den schwach bis leicht erhöhten Bereich an. Ein markanter Wetterumschwung sieht anders aus. Schaun mer mal!

Das Hoch ist und bleibt dominant, doch zeigen sich auch strukturelle Veränderungen, was einen Wetterwechsel inmitten des Siebenschläferzeitraums nicht ausschließen lässt
Das Hoch ist und bleibt dominant, doch zeigen sich auch strukturelle Veränderungen, was einen Wetterwechsel inmitten des Siebenschläferzeitraums nicht ausschließen lässt © www.meteociel.fr
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
26. Juni +24 bis +40 Grad +29 bis +32 Grad
30. Juni +15 bis +41 Grad +28 bis +30 Grad
5. Juli +15 bis +36 Grad +24 bis +27 Grad
Diagramm Temperaturen Juli 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juli 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Anmerkung: Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise, die Kommentare etwas dezenter zu platzieren und klarer vom Prognosetext abzugrenzen. Wir probieren in den kommenden Tagen verschiedene Lösungen aus, um die Darstellung weiter zu optimieren. Die Kommentare sind derzeit per Klick ausklappbar.

Wetterdaten Oktober 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Oktober 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 12,3 °C +3,4 °C +2,9 °C
Sonne (Ø) 74,8 h 68 % 69 %
Niederschlag (Ø) 30,62 mm 54 % 48 %
Wind (Ø) 10,6 km/h
Max. Temp. 27,5 °C Aschersleben-Mehringen
Min. Temp. -8,8 °C Zugspitze
Max. Böe 115,2 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 72,6 mm Meßstetten-Appental
Eistage 0.01 33 % 25 %
Frosttage 0.27 10 % 10 %
Bodenfrosttage 1.04 21 % 19 %
Sommertage 0.17 113 % 100 %

Top-10 Extremwerte Oktober 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg
    26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt
    26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen
    25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin
    25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg
    9,0 15.10.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -8,8 12.10.2026 Zugspitze Bayern
    -2,8 13.10.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    -2,7 13.10.2026 München-Flughafen Bayern
    -2,6 13.10.2026 Coschen Brandenburg
    -2,4 13.10.2026 Nürnberg-Netzstall Bayern
    -2,3 13.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern
    -2,2 13.10.2026 Eichstätt-Landershofen Bayern
    -2,2 13.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern
    -2,2 13.10.2026 Zwiesel Bayern
    -2,1 13.10.2026 Baruth Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    59,7 10.10.2026 Wesselburen Schleswig-Holstein
    55,9 10.10.2026 Schafstedt Schleswig-Holstein
    53,5 10.10.2026 Wrohm Schleswig-Holstein
    51,3 10.10.2026 Krempel Schleswig-Holstein
    49,3 08.10.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    46,5 10.10.2026 Sankt Peter-Ording Schleswig-Holstein
    45,3 10.10.2026 Haale Schleswig-Holstein
    42,4 10.10.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    41,3 08.10.2026 Breitnau Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    124,6 Wrohm Schleswig-Holstein
    122,2 Wesselburen Schleswig-Holstein
    115,2 Schafstedt Schleswig-Holstein
    102,8 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    102,8 Krempel Schleswig-Holstein
    102,7 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    101,8 Erfde Schleswig-Holstein
    101,4 Haale Schleswig-Holstein
    100,6 Oberstdorf Bayern
    98,6 Friedrichskoog Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Calw-Hirsau Baden-Württemberg
    0,0 Forst-Klein Bademeusel Brandenburg
    0,1 Selfkant-Havert Nordrhein-Westfalen
    0,7 Pfofeld-Langlau Bayern
    1,7 Seligenstadt-Waldhof Hessen
    1,7 Trippstadt-Neuhof Rheinland-Pfalz
    2,5 Weißenburg-Emetzheim Bayern
    3,2 Neutrebbin Brandenburg
    3,9 Coschen Brandenburg
    4,3 Sukow-Zietlitz Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Datum Station Bundesland
    115,2 09.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    89,6 08.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    88,9 09.10.2026 Fichtelberg Sachsen
    86,0 08.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    86,0 09.10.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    86,0 10.10.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    85,3 10.10.2026 Büsum Schleswig-Holstein
    82,8 09.10.2026 Schmücke Thüringen
    82,4 08.10.2026 Rostock-Warnemünde Mecklenburg-Vorpommern
    82,1 09.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    102,4 Fürstenzell Bayern
    100,1 Grainet-Rehberg Bayern
    100,0 Heinsberg-Schleiden Nordrhein-Westfalen
    99,6 Mönchengladbach-Hilderath Nordrhein-Westfalen
    98,9 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen
    98,6 Tönisvorst Nordrhein-Westfalen
    97,8 Geilenkirchen-Neutevern Nordrhein-Westfalen
    96,7 Xanten (Wasserwerk) Nordrhein-Westfalen
    96,4 Zugspitze Bayern
    96,0 Ahaus Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    35,3 Wolfach Baden-Württemberg
    36,4 Werl Nordrhein-Westfalen
    36,7 Bremerhaven Bremen
    48,8 Braunlage Niedersachsen
    48,8 Brocken Sachsen-Anhalt
    50,0 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    51,9 Stötten Baden-Württemberg
    52,0 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    54,4 Karlshagen Mecklenburg-Vorpommern
    55,2 Schwarzburg Thüringen

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 12,3 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,4 °C (91/20 2,9 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 12.10.2026 mit -8,8 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,1 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 11,4 °C bisweilen über Thüringen.

Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 30,6 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 54 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 5 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 74,8 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 68 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 102,4 Stunden über der Fürstenzell (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 35,3 Stunden über der Wolfach (Baden-Württemberg).

Stand inkl.: 15.10.2026 || Aktualisiert: 16.10.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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