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Sommerprognose: Siebenschläfer zwischen Erhaltungsneigung mit Hitze und schweren Unwettern

| M. Hoffmann

Hochsommer, Hitze und Unwetter. Die Großwetterlage kippt in den kommenden Tagen komplett in eine andere Richtung. Aus gemäßigten Temperaturen und wechselhaftem Wetter werden hochsommerliche Werte mit Hitze- und den ersten Wüstentagen des Jahres. Ein Temperaturdelta von bis 20 Grad. Verantwortlich hierfür ist ein Hochdrucksystem, welches sich bis Mitte der Woche über Deutschland, Österreich und der Schweiz positioniert. Das Hoch bringt aber nicht nur Sonnenschein, sondern auch Schwüle, Schauer, Gewitter, Superzellen, Hagel, Starkregen und mancherorts auch Starkwindereignisse. Und dann rückt der Zeitraum des Siebenschläfers näher - die Wetterlage, die sich im Zeitraum vom 27. Juni bis 10. Juli aufbauen kann, dominiert mit hoher Wahrscheinlichkeit das Wetter im Sommer 2026 und das schauen wir uns heute einmal genauer an.

Erhält sich die Hitze im Siebenschläferzeitraum und prägt so den Sommer 2026, oder kommt es doch noch zu einem Wettersturz?
Erhält sich die Hitze im Siebenschläferzeitraum und prägt so den Sommer 2026, oder kommt es doch noch zu einem Wettersturz?

Ein Tief über Skandinavien beeinflusst mit seinen südlichen Gradienten und einem phasenweise böigen Nordwestwind noch das Wetter über Deutschland. Etwas Regen ist heute noch über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern möglich, sonst lockert die Bewölkung auf und es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen +17 bis +22 Grad und über dem Südwesten örtlich bis +26 Grad. Am Dienstag überquert eine Warmfront Deutschland von West nach Ost und leitet den Wetterwechsel ein. Starke bis wechselnde Bewölkung zieht auf und bringt gelegentlichen Niederschlag, der zur Wochenmitte nach Osten abzieht. Nennenswert sonnige Momente sind über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie über dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg möglich. Die Temperaturen steigen mit Winddrehung auf West bis Südwest bis Mittwoch auf +20 bis +25 Grad und über dem Südwesten auf bis +33 Grad an.

Hitze- und Wüstentage, dann schwere Unwetter

Ein Keil des Azorenhochs verlagert sich in der zweiten Wochenhälfte nach Mitteleuropa und positioniert dort ein autark agierendes Hochdruckgebiet, welches sich von oben herab rasch mit warmen Luftmassen auffüllt. Der Wind kommt kaum wahrnehmbar aus unterschiedlichen Richtungen. Ohne Wind erhitzen sich die Luftmassen zügig und können die Temperaturen von Donnerstag mit +27 bis +33 Grad bis Samstag auf +29 bis +35 Grad und örtlich auf bis +37 Grad ansteigen lassen. Hitze- und Wüstentage sind somit zu erwarten. Doch damit nicht genug - gleichzeitig steigt der Taupunkt über manchen Regionen auf über +20 Grad an. Die Schwüle nimmt zu, die Gewitterneigung steigt an, sodass ab Freitag - insbesondere über der Nordhälfte - Schauer, Gewitter, Superzellen, Blitz- und Hagelschlag, stürmische Winde und Starkregenereignisse eine Rolle spielen können. In der energiegeladenen Luftmasse lassen sich zum derzeitigen Stand auch tornadoähnliche Winde nicht ausschließen (Gewitterprognose). Wer es genauer wissen möchte: Wetter Juni 2026.

Ein Sommerhoch bringt Hitze- und Wüstentage nach Deutschland und lässt die Unwettergefahr zum Wochenende ansteigen
Ein Sommerhoch bringt Hitze- und Wüstentage nach Deutschland und lässt die Unwettergefahr zum Wochenende ansteigen © www.meteociel.fr || climatereanalyzer.org

Der Siebenschläfer entscheidet: Zwei Szenarien für den Sommer 2026

Das Hoch ist aus meteorologischer Sicht äußerst interessant, da es mit einer Vehemenz kommt, die man nur selten beobachten kann. Die Landmasse wird sich binnen kürzester Zeit erhitzen und schaut man sich die Temperaturentwicklung über Europa an, so werden abseits der Küsten verbreitet +30 bis +35 Grad und über Teilen von Spanien und Frankreich sogar bis +40 Grad und mehr in Aussicht gestellt. Diese Hitze macht natürlich was mit dem Wetter und die Vorhersage-Modelle bieten heute - wie bereits in der gestrigen Juli-Prognose näher erläutert - zwei unterschiedliche Varianten an.

Warum die Hitze trotz Wetterwechsel schnell zurückkehren kann

Die Erhaltungsneigung ist ein meteorologischer Begriff: Er beschreibt die tendenzielle Eigenschaft des Wetters, sich über einen wesentlichen Zeitraum wenig bis gar nicht zu verändern. Sobald sich ein Strömungsmuster über Tage bis Wochen eingeschwungen hat, wiederholt und regeneriert es sich selbst. Bei warmer, wechselhafter Erhaltungsneigung folgt also mit höherer Wahrscheinlichkeit erneut warmes, wechselhaftes Wetter, statt einer kühlen Phase. Diese Phase kann zwar unterbrochen werden, das Muster stellt sich jedoch rasch wieder her.

Die Erhaltungsneigung wird deshalb ins Spiel gebracht, da eine Hitzewelle mit +30 bis +40 Grad über Europa die Landmasse aufheizt. So expandiert die warme Luft stark und bildet ein mächtiges Warmfeld. Diese Luft steigt auf, was den Druck in der Höhe erhöht und nach außen abdrängen lässt. Gleichzeitig sinkt an den Rändern kühlere Luft, wodurch sich ein stabiler Hochdruckbereich über dem Kontinent entwickelt. Die heiße Luftmasse kann sich dann über einen längeren Zeitraum halten und blockiert frische Westwinde.

Wettersturz? Die Hitze legt nur eine kurze Pause ein

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells berechnet die Erhaltungsneigung und bestätigt so unsere These vom 10. Juni. Die Unterbrechung erfolgt um den 23. Juni herum - und zwar mit allem, was dazugehört. Kräftige Schauer und Gewitter, verbreitet unwetterartig ausfallend, was die Temperaturen bis zum 24. Juni auf +20 bis +25 Grad in den gemäßigten Bereich zurückgehen lässt.

Hitze über dem Süden - Maritimer Einfluss über Norddeutschland

Im Zeitraum vom 24. Juni bis Anfang Juli rückt nach dem Wettertrend des europäischen Prognosemodells das Azorenhoch nach und etabliert ein ähnliches Hochdruckkonstrukt, welches am Wochenende die Hitze nach Deutschland führt. Die Gewitteraktivität klingt ab, die Sonnenscheindauer nimmt zu und die Temperaturen steigen vom 25. Juni mit +20 bis +25 Grad und über dem Süden bis +30 Grad bis in den Juli auf +27 bis +33 Grad und über Süden auf bis +35 Grad an.

Die Ausnahme zeigt sich über dem Norden. Während des Umbaus der Grundströmungen gelangt Norddeutschland mehr in einen maritimen Einfluss, was die Temperaturen auf +20 bis +25 Grad beschränkt.

Die Erhaltungsneigung - nach kurzer Störung erhält sich das Hoch und bringt im Siebenschläferzeitraum die Hitze über Teilen von Deutschland zurück
Die Erhaltungsneigung - nach kurzer Störung erhält sich das Hoch und bringt im Siebenschläferzeitraum die Hitze über Teilen von Deutschland zurück © www.meteociel.fr || ecmwf.int

Zweite Variante: Der Sommer neigt zu Unwettern

Das Hoch kann, muss sich aber nicht erhalten. Das ist der Punkt, auf den es in der kommenden Wetterentwicklung im Hinblick auf den Siebenschläferzeitraums ankommen wird.

Geht es nach dem amerikanischen Wettermodells, so wird die Störung zum 23. Juni bestätigt. Die Hitze über Teilen von Deutschland wird somit bis zum 22. Juni eine Rolle spielen. Nachfolgend aber flacht die Hochdruckzone ab und erstreckt sich vom 24. Juni bis Anfang Juli vom Atlantik über Frankreich, den Alpenraum bis über die östliche Mittelmeerregion.

Schwüle Luft erhöht das Risiko für kräftige Gewitter und Unwetter

Der Grund, dass sich das Hoch nicht weiter nach Norden ausdehnen kann, ist die Frontalzone, welche weit nach Norden verschoben ist und sich mit ihren Ausläufern immer wieder über Skandinavien festsetzen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen so zwischen die Fronten des Sommerhochs und der Tiefdruckgebiete. Der Norden wird stärker von maritimen Einflüssen dominiert, was die Temperaturen bis Juli auf +22 bis +27 Grad in den sommerlichen Bereich einpendeln lässt. Über dem Süden kühlt es um den 24. Juni auf +23 bis +27 Grad ab. Nachfolgend steigen die Temperaturen wieder an und pendeln sich auf hochsommerliche +30 bis +36 Grad und örtlich auf bis +38 Grad ein.

Da es sich um eine instabile Schichtung der Luftmassen handelt und der Taupunkt parallel dazu ansteigt, steigt mit zunehmender Schwüle die Unwettergefahr Anfang Juli deutlich an.

Deutschland zwischen den Wetterfronten - zunehmende Schwüle lässt die Unwettergefahr im Juli ansteigen
Deutschland zwischen den Wetterfronten - zunehmende Schwüle lässt die Unwettergefahr im Juli ansteigen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Fazit: Sommer 2026 am Wendepunkt - Welche Wetterlage setzt sich durch?

Die Vorhersage-Modelle sind sich im Hinblick auf eine Erhaltungsneigung noch nicht ganz einig, doch stützen beide Vorhersage-Modelle - bis auf eine kurze Unterbrechung - eine über Süddeutschland anhaltende Hitze mit Temperaturen über der hochsommerlichen +30 Grad-Marke, was auch weitere Wüstentage möglich machen kann. Die Betonung liegt dabei auf kann, da im Moment noch der Aufbau des Hochdrucksystems zum Wochenende und die tatsächliche Temperaturentwicklung abgewartet werden muss.

Kontrollläufe mit einer Korrektur der Temperaturprognose

Unsere These einer Erhaltungsneigung von vor ein paar Tagen bestätigt sich in den Prognose-Modellen ansatzweise. Passend dazu haben die Kontrollläufe in den vergangenen 24 Stunden eine Korrektur der Temperaturprognose nach oben vorgenommen. Die Temperaturanomalie erreicht mit bis +12 Grad am 20. Juni ihren vorläufigen Höhepunkt und sinkt bis zum 23. Juni auf eine Anomalie von +3 bis +6 Grad ab und pendelt sich bis in den Juli auf eine Differenz von +2 bis +4 Grad und über dem Süden auf bis +5 Grad gegenüber dem vieljährigen Mittelwert ein. Das entspricht einem Tagesmittelwert von +24 bis +28 Grad.

Regenprognose nur kurz erhöht

Der potenzielle Wetterwechsel zum 21. Juni zeichnet sich auch in der Niederschlagsprognose der Kontrollläufe ab. Diese ist vom 20. bis 23. Juni leicht bis mäßig erhöht, was bei einer schwül-heißen Witterung die Unwettergefahr in Form von kräftigen Gewittern bestätigt. Nachfolgend trocknet es über dem Süden, Osten und Westen mit einer nur schwach erhöhten Niederschlagsaktivität wieder ab, während sich über Norddeutschland mit einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung der maritime Einfluss bemerkbar machen kann. Schaun mer mal.

Der Ansatz einer Erhaltungsneigung der hochsommerlich heißen Wetterlage im Siebenschläferzeitraum
Der Ansatz einer Erhaltungsneigung der hochsommerlich heißen Wetterlage im Siebenschläferzeitraum © www.meteociel.fr || wxcharts.com
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
21. Juni +16 bis +38 Grad +29 bis +31 Grad
25. Juni +16 bis +36 Grad +24 bis +26 Grad
1. Juli +16 bis +36 Grad +25 bis +27 Grad
Diagramm Temperaturen Juli 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juli 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Wetterdaten Juli 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juli 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 19,8 °C +2,9 °C +1,5 °C
Sonne (Ø) 166,4 h 79 % 73 %
Niederschlag (Ø) 31,28 mm 39 % 35 %
Wind (Ø) 12,9 km/h
Max. Temp. 36,6 °C Rheinfelden
Min. Temp. -1,5 °C Zugspitze
Max. Böe 170,3 km/h Greifswald
Max. 24h Niederschlag 80,7 mm Blumberg-Randen
Frosttage 0.01 100 % 100 %
Sommertage 11.07 123 % 87 %
Hitzetage 2.76 141 % 77 %
Tropennächte 0.09
Wüstentage 0.02

Top-10 Extremwerte Juli 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    36,6 11.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    36,1 14.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    35,9 13.07.2026 Waghäusel-Kirrlach Baden-Württemberg
    35,8 13.07.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg
    35,5 11.07.2026 Müllheim Baden-Württemberg
    35,4 10.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    35,4 13.07.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg
    35,4 13.07.2026 Wolfach Baden-Württemberg
    35,3 13.07.2026 Rheinfelden Baden-Württemberg
    10,7 19.07.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -1,5 02.07.2026 Zugspitze Bayern
    4,5 04.07.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    5,5 04.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    6,0 19.07.2026 Fichtelberg Sachsen
    6,1 04.07.2026 Gilserberg-Moischeid Hessen
    6,4 04.07.2026 Carlsfeld Sachsen
    6,6 04.07.2026 Lobenstein, Bad Thüringen
    6,6 04.07.2026 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    6,6 11.07.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    6,7 04.07.2026 Königshofen, Bad Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    80,7 15.07.2026 Blumberg-Randen Baden-Württemberg
    69,7 17.07.2026 Bleckede-Walmsburg Niedersachsen
    69,4 13.07.2026 Wittendörp-Dodow Mecklenburg-Vorpommern
    66,3 14.07.2026 Untrasried-Maneberg Bayern
    65,6 17.07.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    59,0 14.07.2026 Schwarzatal-Lichtenhain - Bergbahn Thüringen
    58,8 17.07.2026 Weisendorf-Oberlindach Bayern
    56,9 17.07.2026 Kalchreuth Bayern
    56,2 14.07.2026 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern
    54,8 01.07.2026 Attenkam Bayern
  • Wert Station Bundesland
    152,6 Ettal-Linderhof Bayern
    146,8 Sonthofen (Flussmeisterstelle) Bayern
    146,4 Jachenau-Tannern Bayern
    144,0 Unterjoch Bayern
    138,2 Oy-Mittelberg-Petersthal Bayern
    135,5 Hindelang, Bad-Gailenberg Bayern
    135,5 Marienberg Sachsen
    135,4 Waakirchen-Demmelberg Bayern
    130,1 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
    128,6 Oy-Mittelberg - Grüntensee Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Alfter-Volmershoven Nordrhein-Westfalen
    0,0 Eppenrod Rheinland-Pfalz
    0,0 Hellenthal-Udenbreth Nordrhein-Westfalen
    0,0 Idstein Hessen
    0,0 Kreuztal-Eichen Nordrhein-Westfalen
    0,0 Neuss (Kläranlage Ost) Nordrhein-Westfalen
    0,0 Ranstadt-Ober-Mockstadt Hessen
    0,0 Winden Baden-Württemberg
    0,2 Meeder-Ottowind Bayern
    0,2 Rosenfeld-Leidringen Baden-Württemberg
  • Wert Datum Station Bundesland
    170,3 19.07.2026 Greifswald Mecklenburg-Vorpommern
    130,3 14.07.2026 Nürnberg Bayern
    126,7 16.07.2026 Mühlacker Baden-Württemberg
    125,3 15.07.2026 Friedrichshafen Baden-Württemberg
    105,1 13.07.2026 Hannover Niedersachsen
    104,4 16.07.2026 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    101,9 07.07.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    99,7 17.07.2026 Altmühlsee Bayern
    95,8 03.07.2026 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    95,4 16.07.2026 Lindau (SWN) Bayern
  • Wert Station Bundesland
    226,0 Perl-Sinz-Renglischberg Saarland
    226,0 Tholey Saarland
    221,5 Weiskirchen - Saar Saarland
    220,8 Perl-Nennig Saarland
    219,5 Kandern-Gupf Baden-Württemberg
    216,3 Saarbrücken-Burbach Saarland
    216,0 Rheinfelden Baden-Württemberg
    215,2 Neunkirchen-Wellesweiler Saarland
    215,1 Müllheim Baden-Württemberg
    212,8 Pirmasens Rheinland-Pfalz
  • Wert Station Bundesland
    72,5 Friesoythe-Altenoythe Niedersachsen
    115,6 Zugspitze Bayern
    117,2 Helgoland Schleswig-Holstein
    118,2 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    118,6 Wangerland-Hooksiel Niedersachsen
    120,7 UFS TW Ems Hamburg
    122,9 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    123,0 Wittmundhafen Niedersachsen
    123,5 Dörpen Niedersachsen
    124,1 Hamburg-Fuhlsbüttel Hamburg

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juli 2026 beträgt 19,8 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 2,9 °C (91/20 1,5 °C). Am 11.07.2026 konnte mit 36,6 °C über Rheinfelden (Baden-Württemberg) die höchste und am 02.07.2026 mit -1,5 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 22,5 °C Saarland. Frischer ist der Juli 2026 mit einem Durchschnittswert von 17,9 °C bisweilen über Schleswig-Holstein.

Im Juli 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 31,3 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 39 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 4 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 166,4 Stunden ihren Sollwert von 211,9 Stunden zu 79 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 226,0 Stunden über der Perl-Sinz-Renglischberg (Saarland). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 72,5 Stunden über der Friesoythe-Altenoythe (Niedersachsen).

Stand inkl.: 19.07.2026 || Aktualisiert: 20.07.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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