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Wetterprognose: Temperatursprung in den Frühling und ein Temperatursturz in den Spätwinter

| M. Hoffmann

Vielerorts dominiert mit Schnee, Eis und Glätte noch der Winter das Wetter über Deutschland. Der Winter wird sich zwar zurückziehen, doch nicht weichen, und sorgt im Verlauf der Woche immer wieder für winterliche Wetterbedingungen. Wie aber passt es zusammen, dass wir ausgerechnet jetzt das Frühlingswetter analysieren? Ganz einfach: Zum einen gibt es derzeit sehr viele Anfragen, wann der Frühling kommt, zum anderen vollzieht sich in der Großwetterlage nun eine markante Veränderung, und zu guter Letzt steht mit dem März der erste Frühlingsmonat bevor. Also gehen wir näher auf das Thema ein: Kommt der Frühling mit voller Wucht oder kann sich der Spätwinter noch eine Weile behaupten?

Zwischen Spätwinter und Frühling - welche Richtung schlägt das Wetter ein? © Martin Bloch
Zwischen Spätwinter und Frühling - welche Richtung schlägt das Wetter ein? © Martin Bloch

Der Niederschlag ist in der Nacht über dem Westen und Südwesten bereits bis in Höhenlagen von 700 Metern von Schnee in Regen übergegangen. Anders stellt sich die Situation weiter nach Osten dar - das Tief tut sich aufgrund mangelnder Dynamik schwer, die milde Luftmasse zügig nach Osten voranzutreiben. Anfangs geht der Niederschlag noch vielerorts als Schnee nieder, doch steigt die Schneefallgrenze zum Nachmittag südlich einer Linie zwischen Münster und Dresden auf 200 bis 800 Meter an. Weiter nördlich dieser Linie bleibt es mit Höchstwerten von -5 bis +0 Grad winterlich kalt. Dort ist bis in die Nachtstunden hinein immer wieder mit etwas Schneefall zu rechnen. Gefährlich glatt wird es mit Schneeregen, Eisregen oder gefrierendem Regen in der Übergangsphase sowie entlang der oben beschriebenen Luftmassengrenze (Warnlagenbericht || Schneeprognose).

Nasskalt über tieferen Lagen

Der Winter verschwindet auch im weiteren Verlauf der Woche nicht komplett aus Deutschland. Die Temperaturen pendeln sich verbreitet mit +0 bis +5 Grad im nasskalten Bereich ein, während die frostige Winterluft über dem Nordosten erhalten bleibt. Kräftiger Schneefall, Schneeregen oder auch Regen ist am Donnerstag etwa südlich einer Linie zwischen Stuttgart und München zu erwarten. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann dies mit einer schwankenden Schneefallgrenze einiges an Neuschnee bringen. Unwetterartige Neuschneemengen sind über den Alpen möglich. Ruhige Wetterphasen sind am Mittwoch und Freitag zu erwarten. Wer es genauer wissen möchte - Wetter Februar.

Der Winter über Deutschland bleibt die Woche über erhalten
Wettervorhersage der Prognose-Modelle: Der Winter über Deutschland bleibt die Woche über erhalten © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Vom Winter in den Frühling

Eigentlich ist es der März, der ab Mitte des Monats allmählich vom Spätwinter in den Frühling überleitet. Doch in den vergangenen Jahren hat sich das zunehmend in den Februar verlagert, in dem mancherorts bereits die frühsommerliche +20-Grad-Marke überschritten wurde. Der Februar 2024 war im Übrigen mit einer Anomalie von +6,17 Grad der wärmste Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nein, so warm wird dieser Februar nicht. Aktuell liegt er mit einer Abweichung von +0,4 Grad im normalen Bereich. Und da die Woche im Hinblick auf die Temperaturen normal verläuft, ändert sich an dieser Anomalie bis zum kommenden Wochenende erst einmal nichts.

Radikaler Umbau der Großwetterlage

Der Cluster des Polarwirbels positioniert sich zum Ende der Woche über Kanada und Grönland und schiebt kalte Luftmassen polaren Ursprungs über Neufundland auf den Atlantik. Dieser Prozess führt dazu, dass die Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik auf einem hohen Niveau bleibt und das Azorenhoch keine Chance hat, sich als Blockadehoch auf dem Atlantik zu positionieren. Stattdessen kippt die Hochdruckzone nach Osten ab und beginnt, sich in Richtung Mitteleuropa zu entwickeln.

Südwestwetterlage sorgt für Frühlingsgefühle

Die Kombination aus reaktiver Frontalzone und einem Hochdruckrücken über Mitteleuropa lässt die Grundströmung im Zeitraum vom 22. bis 25. Februar auf West bis Südwest kippen. In raschen Abständen ziehen Tiefdruckausläufer über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweg. Neben einem stark böigen Wind, vielen Wolken und Regen lässt die Frontalzone mithilfe einer Vorderseitenanströmung die Temperaturen bis zum 23. Februar auf +8 bis +14 Grad und örtlich auf frühlingshafte +16 Grad ansteigen.

Vorsicht mit den Frühlingsgefühlen

Ja, es handelt sich nach dieser Prognose um einen markanten Temperatursprung in Richtung Frühling, doch kann sich die Hochdruckzone im Zeitraum vom 26. Februar bis 1. März nicht behaupten und verlagert sich hinaus auf den Atlantik. Dort gelingt es dem Hoch zwar nicht, eine Blockade gegenüber der Frontalzone aufzubauen, doch reicht der Impuls aus, um die Grundströmung auf Nordwest kippen zu lassen.

So sprunghaft wie die Temperaturen angestiegen sind, so stürzen sie auch wieder ab und pendeln sich über Deutschland vom 26. Februar bis 2. März auf +3 bis +6 Grad und örtlich auf bis zu +8 Grad in einem für die Jahreszeit typischen Bereich ein. Zeitweiliger Niederschlag ist zu erwarten, welcher - dank der Höhekälte - teils bis in tiefere Lagen herab für Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer sorgen kann. Die Schneefallgrenze schwankt allgemein zwischen 400 und 900 Meter.

Temperaursprung in den Frühling und ein Temperatursturz in den Spätwinter
Temperaursprung in den Frühling und ein Temperatursturz in den Spätwinter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Frühlingsluft weht heran

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells bestätigt den Temperatursprung im Zeitraum vom 22. bis 25. Februar mit Höchstwerten über dem Osten und Nordosten von bis +7 Grad und nach Westen von bis +17 Grad. Verbreitet sind Werte zwischen +8 und +12 Grad zu erwarten. Mitverantwortlich ist auch nach dieser Vorhersage ein Keil des Azorenhochs, welches die Frontalzone auflaufen lässt und so die vergleichsweise warmen Luftmassen nach Norden führen kann.

Hochdruckzone intensiviert sich - Frühlingswetter

Im Zeitraum vom 23. bis 26. Februar kippt das Blockadehoch nach Osten ab und legt sich quer über Mitteleuropa. Die Niederschlagsneigung lässt nach, die Bewölkung lockert auf und mit viel Sonnenschein können die Temperaturen vom 22. Februar mit +0 bis +8 Grad bis zum 25. Februar auf +12 bis +18 Grad ansteigen.

Im Zeitraum vom 25. bis 27. Februar versucht sich das Hoch weiter nach Norden auszudehnen, wird jedoch von der reaktiven Frontalzone auf dem Atlantik nach Süden zurückgedrängt. Infolge dessen verdichten sich die Gradienten, was die Temperaturen auf +12 bis +16 Grad und örtlich auf frühlingshafte +18 Grad ansteigen lassen kann. Da diese Temperaturen in diesem Zeitraum über weite Teile von Deutschland zu erwarten sind, ist mit dem ersten Frühlingstag des Jahres zu rechnen.

Anfang März baut sich die Großwetterlage um. Das Hoch über Mitteleuropa zieht nach Osten ab, während auf dem Atlantik das Azorenhoch nach Norden - in Richtung Island - strebt. Das Strömungsmuster meridionalisiert und ein Teil des Polarwirbels trogt zwischen England und Frankreich nach Süden aus. Über Deutschland, Österreich und die Schweiz hat das Anfang März einen Temperaturrückgang auf +6 bis +12 Grad zur Folge.

Der Winter endet, der Frühling macht sich bemerkbar
Der Winter endet, der Frühling macht sich bemerkbar © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Ein Hauch von Frühling

Eine bemerkenswerte Wetterwende ist das, was die Vorhersage-Modelle heute berechnen. Aus einer nasskalten Witterung heraus mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen und teils unwetterartigen Neuschneemengen über den Alpen springen die Temperaturen regelrecht in die Höhe und können vom 22. bis 25./26. Februar den ersten Frühlingstag des Jahres bringen. Ob sich das Hoch darüber hinaus intensiviert oder nicht, ist im Moment erst einmal zweitrangig. Der für die weitere Wetterentwicklung wichtigere Prozess ist der, dass sich auf dem Atlantik zunächst einmal kein Blockadehoch aufbauen kann. Somit ist der Winter/Spätwinter auf dem Rückzug.

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Die Kontrollläufe hatten bereits in den vergangenen 24 Stunden eine Korrektur nach oben vorgenommen und bestätigen diese heute im Zeitraum vom 22. bis 25. Februar mit einer Anomalie von +2 bis +5 Grad. Nachfolgend sinkt die Anomalie im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert auf +0,5 bis +1,5 Grad ab. Eine frühlingshafte Phase ist wahrscheinlich, ein nachhaltiger Durchbruch desselbigen aber nicht.

Und wie steht es um den Winter? Die Temperaturen in 1.500 Meter Höhe schwanken Anfang März zwischen -12 und +6 Grad bei einem Mittelwert von -2 bis -3 Grad. Damit der Flachlandwinter noch einmal in Erscheinung treten kann, sollten die Höhenwerte zwischen -8 und -10 Grad betragen. Für mittlere Lagen reichen -6 bis -8 Grad aus. Das unterstreicht die nur wenig winterlichen Ambitionen. Doch Vorsicht - diese Prognosen passen so ganz und gar nicht zu den Randbedingungen und es würde nicht überraschen, wenn das in den kommenden Stunden noch einmal in eine andere Richtung kippen kann. Sollte sich aber der Cluster des Polarwirbels so positionieren wie im nachfolgenden Mittelwert aller Kontrollläufe, so war es das für den Spätwinter. Schaun mer mal.

Positioniert sich der Polarwirbel zwischen Kanada und Grönland, ist die Wahrscheinlichkeit für eine spätwinterliche Wetterentwicklung äußerst gering
Der Wettertrend nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Positioniert sich der Polarwirbel zwischen Kanada und Grönland, ist die Wahrscheinlichkeit für eine spätwinterliche Wetterentwicklung äußerst gering © www.meteociel.fr
Temperaturprognose der Wettermodelle für Februar
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
22. Februar -1 bis +12 Grad +5 bis +7 Grad
26. Februar -4 bis +13 Grad +6 bis +8 Grad
3. März +2 bis +14 Grad +6 bis +8 Grad
Diagramm Temperaturen März 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe März 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose

Update der Wetterprognose von 20:19 Uhr

Nach einer durchwachsenen winterlichen Wetterwoche, bei der die Tiefsttemperaturen in der Nacht auf Freitag auf -8 bis -2 Grad und bei Aufklaren und über Schnee sogar auf bis -15 Grad absinken können, stellt sich zum Wochenende die Wetterlage radikal um und lässt mit einem kräftigen Wind aus südwestlichen Richtungen die Temperaturen bis zum 22. Februar (Sonntag) auf +6 bis +12 Grad und über dem Westen örtlich auf bis +16 Grad ansteigen. Ein phänomenaler Temperatursprung, der das Winterwetter jäh beendet und einen Hauch von Frühling nach Deutschland bringt.

Zeitweiliger Niederschlag und ein kräftiger bis stürmischer Wind sorgt für kräftiges Tauwetter und lässt regional die Flusspegel anschwellen. Lokale Überflutungen und Hochwasser lassen sich insbesondere über den südlichen Landesteilen nicht ausschließen. Das Tauwetter setzt sich bis auf die höheren Lagen der Alpen durch.

Nach einer nasskalten Wetterwoche mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen sorgt ein Temperatursprung am Wochenende für kräftigen Tauwetter und ansteigende Flusspegel
Nach einer nasskalten Wetterwoche mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen sorgt ein Temperatursprung am Wochenende für kräftigen Tauwetter und ansteigende Flusspegel © www.meteociel.fr

Frühlingswetter mit frühsommerlichen Temperaturen?

Die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells berechnet heute Abend ein Extrem: Bis zum 24. Februar kann sich zwischen Frankreich, Deutschland und Italien ein Hochdruckgebiet aufbauen, was die Frontalzone nach Norden drückt und die Druckgradienten zwischen diesen beiden Wettersystemen intensiviert. So können aus südwestlichen Richtungen - aus Afrika kommend - vergleichsweise warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was die Temperaturen am 25. Februar verbreitet auf +14 bis +18 Grad und örtlich sogar auf frühsommerliche +20 Grad ansteigenRückschlag für den Frühling - absinkende Schneefallgrenze

Doch von langer Dauer ist die Frühlingsluft nicht. Zum 26. Februar zentralisiert sich zwischen der Kara- und Barentssee sowie über Skandinavien ein Cluster des Polarwirbels und lässt die Wetteraktivität regelrecht explodieren. Deutschland liegt voll im gradientenstarken Bereich des Polarwirbelclusters, sodass im Zeitraum vom 27. Februar bis 1. März ein hohes Starkwindpotenzial zu erwarten ist. Bei einem unbeständigen Wettercharakter gehen die Temperaturen bis zum 1. März auf nasskalte +2 bis +6 Grad und im Westen auf bis zu +8 Grad zurück. Die Schneefallgrenze senkt sich wieder bis in die mittleren Lagen ab.

Displacement des Polarwirbels

Es geht noch kurioser: der nächste Sprung in Richtung Frühling. Im Zeitraum vom 1. bis 4. März kollabiert das System. Ein Tiefdruckwirbel dehnt sich auf dem Atlantik weit nach Süden aus und schiebt auf seiner Vorderseite das Hoch über Frankreich und Italien weit nach Norden. Dadurch kann bis zum 4. März eine Querverbindung zum Kontinentalhoch über Sibirien aufgebaut werden. Es kommt somit nicht zu einem Polarwirbelsplit, sondern zu einem sogenannten Displacement (Verschiebung) des Polarwirbels. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen voll im Einflussbereich der Hochdruckzone, das aus südlichen Richtungen ungewöhnlich warme Luftmassen nach Norden führt. So können die Temperaturen am 4. März zwischen +10 und +15 Grad und örtlich bis +17 Grad erreichen. Sollte sich die Hochdruckzone so positionieren, kann das das Wetter in der ersten März-Dekade dominieren.

Der Frühling schleicht sich mit einem Displacement des Polarwirbel im März an
Der Frühling schleicht sich mit einem Displacement des Polarwirbel im März an © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Fazit: Frühling trifft auf Winter

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells geht heute Abend in eine ähnliche Richtung. Mithilfe einer Südwestanströmung der Luftmassen steigen die Temperaturen bis zum 24. Februar auf Höchstwerte von +5 bis +10 Grad über dem Nordosten sowie südlich einer Linie zwischen Bremen und dem Bayerischen Wald auf +8 bis +14 Grad. Über den westlich gelegenen Ballungsgebieten und entlang des Rheingrabens sind sogar bis zu +16 Grad möglich.

Im Zeitraum vom 25. bis 2. März kann sich die Hochdruckblase über Mitteleuropa nicht behaupten und wird von Ausläufern der Frontalzone auf den Atlantik zurückgedrängt. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen so in eine nordwestliche Grundströmung, was die Temperaturen auf +4 bis +8 Grad zurückgehen lässt. In den Nächten ist mit -5 bis +2 Grad mit leichtem bis mäßigem Frost zu rechnen.

Blockadehoch

Anfang März dehnt sich das Hoch auf dem Atlantik weiter in Richtung Skandinavien aus und blockiert die atlantische Frontalzone vollständig. Bis zum 4. März kann das Hoch über Skandinavien eine Querverbindung zum Kontinentalhoch aufbauen. Am südlichen Hochdruckgradienten werden kühlere Festlandsluftmassen nach Mitteleuropa geführt. In den Nächten führt das bei -6 bis +3 Grad vielerorts zu leichtem bis mäßigem Frost. Tagsüber setzt sich der Sonnenschein durch und lässt die Temperaturen auf +4 bis +8 Grad und örtlich bis +10 Grad ansteigen. Der Frühling spielt nach dieser Prognose nur kurz eine Rolle.

Interessant ist jedoch, dass sich die Vorhersagemodelle heute Abend der KI-Prognose vom Sonntag annähern. Das kann unter bestimmten Voraussetzungen den Winter noch einmal einkehren lassen. Schaun mer mal. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Montagabend.

Blockadehoch über Europa - kein Frühlingswetter
Blockadehoch über Europa - kein Frühlingswetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterdaten Oktober 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Oktober 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 12,4 °C +3,5 °C +3,0 °C
Sonne (Ø) 69,1 h 63 % 64 %
Niederschlag (Ø) 30,57 mm 54 % 48 %
Wind (Ø) 10,8 km/h
Max. Temp. 27,5 °C Aschersleben-Mehringen
Min. Temp. -8,8 °C Zugspitze
Max. Böe 115,2 km/h Brocken
Max. 24h Niederschlag 72,6 mm Meßstetten-Appental
Eistage 0.01 33 % 25 %
Frosttage 0.27 10 % 10 %
Bodenfrosttage 0.98 19 % 18 %
Sommertage 0.17 113 % 100 %

Top-10 Extremwerte Oktober 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    27,5 01.10.2026 Aschersleben-Mehringen Sachsen-Anhalt
    27,0 01.10.2026 Coschen Brandenburg
    26,5 01.10.2026 Bernburg - Saale (Nord) Sachsen-Anhalt
    26,5 01.10.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    26,2 01.10.2026 Harzgerode Sachsen-Anhalt
    26,2 01.10.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    26,1 01.10.2026 Schwarzburg Thüringen
    25,9 01.10.2026 Berlin-Tempelhof Berlin
    25,9 01.10.2026 Manschnow Brandenburg
    8,7 14.10.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -8,8 12.10.2026 Zugspitze Bayern
    -2,8 13.10.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    -2,7 13.10.2026 München-Flughafen Bayern
    -2,6 13.10.2026 Coschen Brandenburg
    -2,4 13.10.2026 Nürnberg-Netzstall Bayern
    -2,3 13.10.2026 Neustadt am Kulm-Filchendorf Bayern
    -2,2 13.10.2026 Eichstätt-Landershofen Bayern
    -2,2 13.10.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern
    -2,2 13.10.2026 Zwiesel Bayern
    -2,1 13.10.2026 Baruth Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    72,6 04.10.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    59,7 10.10.2026 Wesselburen Schleswig-Holstein
    56,2 01.10.2026 Lennestadt-Theten Nordrhein-Westfalen
    55,9 10.10.2026 Schafstedt Schleswig-Holstein
    53,5 10.10.2026 Wrohm Schleswig-Holstein
    51,3 10.10.2026 Krempel Schleswig-Holstein
    49,3 08.10.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    46,5 10.10.2026 Sankt Peter-Ording Schleswig-Holstein
    45,3 10.10.2026 Haale Schleswig-Holstein
    42,4 10.10.2026 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
  • Wert Station Bundesland
    124,6 Wrohm Schleswig-Holstein
    122,2 Wesselburen Schleswig-Holstein
    115,2 Schafstedt Schleswig-Holstein
    102,8 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    102,8 Krempel Schleswig-Holstein
    102,7 Elpersbüttel Schleswig-Holstein
    101,8 Erfde Schleswig-Holstein
    101,4 Haale Schleswig-Holstein
    100,6 Oberstdorf Bayern
    97,2 Balderschwang Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Calw-Hirsau Baden-Württemberg
    0,0 Forst-Klein Bademeusel Brandenburg
    0,1 Selfkant-Havert Nordrhein-Westfalen
    0,7 Pfofeld-Langlau Bayern
    1,7 Seligenstadt-Waldhof Hessen
    1,7 Trippstadt-Neuhof Rheinland-Pfalz
    2,4 Weißenburg-Emetzheim Bayern
    3,1 Petkus Brandenburg
    3,2 Neutrebbin Brandenburg
    3,9 Coschen Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    115,2 09.10.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    89,6 08.10.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen
    88,9 09.10.2026 Fichtelberg Sachsen
    86,0 08.10.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen
    86,0 09.10.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    86,0 10.10.2026 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    85,3 10.10.2026 Büsum Schleswig-Holstein
    82,8 09.10.2026 Schmücke Thüringen
    82,4 08.10.2026 Rostock-Warnemünde Mecklenburg-Vorpommern
    82,1 09.10.2026 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
  • Wert Station Bundesland
    94,9 Fürstenzell Bayern
    93,3 Grainet-Rehberg Bayern
    91,7 Heinsberg-Schleiden Nordrhein-Westfalen
    90,9 Mönchengladbach-Hilderath Nordrhein-Westfalen
    89,8 Weilerswist-Lommersum Nordrhein-Westfalen
    89,6 Geilenkirchen-Neutevern Nordrhein-Westfalen
    89,5 Tönisvorst Nordrhein-Westfalen
    87,8 Köln-Stammheim Nordrhein-Westfalen
    87,8 Ahaus Nordrhein-Westfalen
    87,7 Xanten (Wasserwerk) Nordrhein-Westfalen
  • Wert Station Bundesland
    32,3 Wolfach Baden-Württemberg
    33,2 Bremerhaven Bremen
    36,4 Werl Nordrhein-Westfalen
    46,9 Braunlage Niedersachsen
    47,5 Brocken Sachsen-Anhalt
    48,5 Wernigerode-Schierke Sachsen-Anhalt
    50,7 Schwarzburg Thüringen
    50,9 Schmücke Thüringen
    51,3 Greifswalder Oie Mecklenburg-Vorpommern
    51,9 Stötten Baden-Württemberg

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Oktober 2026 beträgt 12,4 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 3,5 °C (91/20 3,0 °C). Am 01.10.2026 konnte mit 27,5 °C über Aschersleben-Mehringen (Sachsen-Anhalt) die höchste und am 12.10.2026 mit -8,8 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,3 °C Saarland. Frischer ist der Oktober 2026 mit einem Durchschnittswert von 11,5 °C bisweilen über Thüringen.

Im Oktober 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 30,6 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 54 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 5 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 69,1 Stunden ihren Sollwert von 109,3 Stunden zu 63 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 94,9 Stunden über der Fürstenzell (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 32,3 Stunden über der Wolfach (Baden-Württemberg).

Stand inkl.: 14.10.2026 || Aktualisiert: 15.10.2026 09:10 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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