Was vom Wetter im Frühling und Sommer 2022 zu erwarten ist

Wie wird das Wetter im Frühling und Sommer 2022?

Wie wird der Sommer 2022? Mit entscheidend wird sein, wie sich das Wetter in letzten Wintertagen und im Frühjahr entwickeln wird. Das wird auch darüber entscheiden, ob ein weiterer Dürresommer zu erwarten ist.

Der Winter war zu seiner Halbzeit gegenüber dem vieljährigen Mittelwert von 1961 und 1990 um +2,5 Grad zu warm (Halbzeitbilanz Winter 2021/2022). Im Vergleich zum neuen - wärmeren - Mittelwert von 1991 und 2020 war der Winter bislang mit einer Differenz von rund +1,3 Grad ebenfalls deutlich zu warm. Ob sich an diesem Temperaturüberschuss im Februar mit einem Zustrom arktischer Kaltluftmassen noch etwas verändern wird, bleibt abzuwarten.

Auffällig aber in den letzten 21 Monaten ist, dass die Westwetterlage - also die Zonalisierung - bisher kaum an Bedeutung hinzugewonnen hat. Zwar gab es immer wieder einmal Ansätze, aber es waren nur Ansätze. Vielmehr dominierten meridionale Großwetterlagen das Wettergeschehen, was in dieser Häufung und auf diese Dauer doch ungewöhnlich ist. Ob dabei der QBO-Ost, eine Häufung von Major-Warming in Stratosphärenhöhe oder die schwache Sonne eine Rolle spielte, kann pauschal nicht gesagt werden. Es wird vielmehr eine Kombination aus Klimaerhitzung und eine Reihe dieser Faktoren sein.

Aber hat das überhaupt Auswirkungen auf den Sommer und überhaupt, warum beginnen wir schon jetzt über das Wetter im Sommer 2022 zu philosophieren? Nach vielfachem Wunsch unserer Leser lassen wir auch in diesem Jahr den Frühling ausfallen und nehmen ihn gleich mit in die Rubrik Sommer auf, was über die Frühlingsmonate hinweg entsprechend gekennzeichnet wird (ähnlich wie im Herbst und Winter). Und da der meteorologische Frühling am 1. März beginnt, ist es höchste Zeit, um einen ersten Blick auf das Wetter im Frühling und Sommer zu riskieren.

Die Dürresituation ist noch nicht bereinigt

Das Jahr 2021 war zwar Vergleich zum vieljährigen Mittelwert in seiner Niederschlagsbilanz ausgeglichen, doch gab es regional erhebliche Unterschiede, was über manchen Regionen die Dürresituation entschärfte und über anderen Regionen verschärfte (Wetterrückblick Wetter Jahr 2021). Auffällig - wie auch in den Jahren zuvor - war das gestörte Zirkulationsmuster, was im Frühling, Sommer und Herbst immer wieder zu längeren Trockenphasen führte. Auch wenn der Winter 2021/22 nun sein Niederschlagssoll erfüllen oder sogar übertreffen kann (kommt noch auf die Hochdrucksituation im Februar an), so liegt er bestenfalls nur leicht im positiven Bereich und es gilt eigentlich das Defizit aus 2020, 2019 und 2018 zu neutralisieren. Da ist noch einiges aufzuholen.

Schaut man den Dürremonitor an, so spiegelt sich die aktuelle Situation relativ gut wider. Der Oberboden und das pflanzenverfügbare Wasser ist als zufriedenstellend zu bewerten, doch der Gesamtboden ist nach wie vor deutlich zu trocken und weist über weite Teile von Deutschland eine außergewöhnliche Dürre aus. Sollte der Frühling und Sommer zu trocken ausfallen, so würde sich die Dürresituation in den oberen Schichten rasch zuspitzen, denn so eine Buche verbraucht an einem heißen Sommertag bis zu 500 Liter an Wasser!

Aktueller Dürremonitor Deutschland - Stand Januar 2022
Aktueller Dürremonitor Deutschland - Stand Januar 2022
© Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - www.ufz.de

Wie wird das Sommerwetter?

Eigentlich ist es mal wieder an der Zeit für einen normalen oder vielleicht auch zu kalten Sommer. Doch man wartet seit über 25 Jahren vergeblich darauf. Die Wahrscheinlichkeiten und auch die Statistiken sprechen eine klare Sprache - das Wetter im Sommer 2022 wird im Vergleich zum Klimamittelwert von 1961 und 1990 mit hoher Wahrscheinlichkeit zu warm ausfallen.

Noch gravierender wird es, wenn man nur die letzten 20 Jahre betrachtet. Im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990 waren diese 100 Prozent der Fälle zu warm - zwar hält sich das Wetter nicht immer an die Statistik, aber das Ergebnis ist signifikant! Betrachtet man den - wärmeren - Klimamittelwert von 1991 und 2020, so war in 15 Prozent der Fälle das Wetter zu kalt, 25 Prozent zu warm und 60 Prozent normal.

Im Trend zu warm

Blickt man noch weiter in die Vergangenheit, so waren die letzten 25 Sommer gegenüber dem langjährigen Mittelwert (1961-1990) durchweg zu warm (Abweichung >= 0 Grad).

Anders sieht es in der Betrachtung der Frühlingsmonate aus, wo es auch schon zu kaltes oder normales Frühjahreswetter, wie bspw. 2013 oder 2021 (-0,98 Grad; -0,46 Grad) gegeben hat. Unter dem Strich aber waren auch die Frühlingsmonate in den letzten Jahren zu warm ausgefallen. Insofern ist eine Wetterprognose für den Sommer 2022 - aus statistischer Sicht - mit einem grundsätzlich zu warmen Temperaturtrend zu begründen.

Was spricht für ein normales Wetter?

Interessant war im letzten und schon vorletzten Sommer das Strömungsmuster, welches mit einer dauerhaft gestörten Zirkulation, oder einem meridionalem Strömungsmuster phasenweise zu ausgeprägten Hitze- und Dürreperioden führte. Aber es waren auch kühle Phasen vertreten. Letztlich aber waren die warmen Anteile höher und der Sommer 2021 war zu trocken und am Ende um +1,6 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961 und 1990 deutlich zu warm (91/20: +0,3 Grad).

Die schwache Sonnenaktivität

Nun ist es aber in diesem Jahr so, dass die Sonnenaktivität im zweiten Jahr nach einem Minimum weiter an Fahrt aufnimmt. Zu beobachten waren in einem Minimum der Sonnenaktivität häufiger meridionale Großwetterlagen, ganz so wie es bereits im Sommer 2018 und 2019 der Fall war. Die Eigenschaft von meridionalen Großwetterlagen ist eine Nord-Süd- und Süd-Nord-Strömung. Möglich, dass das Wetter im Sommer 2022 mit einer meridionalen Süd-Nord-Strömung erneut deutlich zu warm und zu trocken ausfallen kann, es ergibt sich aber auch die Chance, mit einer Erhaltungsneigung einer Nord-Süd-Strömung für einen normalen oder gar zu kühlen Sommer. Der Sommer 2021 zeigte, wie das mit einem extrem heißen Juni und einem normalen August aussehen kann.

Aktuelle Sonnenaktivität - Stand Januar 2022
Aktuelle Sonnenaktivität - Stand Januar 2022
© www.spaceweatherlive.com

Die Aktivität der Sonne hat nur wenig Einfluss auf die Temperaturen im Sommer

In der nachfolgenden Aufstellung sieht man, dass die Sommer in den Jahren mit einem Sonnenfleckenminimum sowohl zu warm, als auch normal ausgefallen sind. Keiner davon war signifikant zu kalt. Anders formuliert hat die Sonnenaktivität im Moment des Minimums keinen signifikanten Einfluss auf die Temperaturen und auch bei der Niederschlagsaktivität lässt sich für den Sommer kein klares Muster ableiten. Im Gegenteil waren die Sommer mit einem Minimum doch stets die wärmeren.

Temperaturabweichungen Sommer zum Sonnenfleckenminimum in Abhängigkeit zum vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990
Sommer Tem­peratur Ab­weichung
1964 +16,95 Grad +0,65 Grad
1976 +17,62 Grad +1,36 Grad
1986 16,4 Grad +0,14 Grad
1996 16,26 Grad -0,01 Grad
2008 +17,43 Grad +1,16 Grad
2020 +18,18 Grad +1,9 Grad

Ein zu kaltes Wetter?

Nun gibt es aber auch immer das Jahr nach dem Minimum einer Sonnenaktivität und da lässt sich - wie bereits im Winter - eine Singularität feststellen. Nimmt die Sonnenaktivität wieder zu, so war der Sommer nach dem Durchschreiten des Minimums häufig kühler aufgestellt. Rechnet man aber die Klimaerhitzung dazu, so wurde dieser Effekt in den letzten drei Zyklen komplett aufgehoben. Zu stark wirkt sich das Phänomen aus, es zeigt aber, dass der Sommer 2022 ein Potential hat, etwas mehr in die normale Richtung zu tendieren als seine Vorgänger dazu in der Lage waren.

Temperaturabweichungen Sommer zum nach Durchschreiten des Sonnenfleckenminimums in Abhängigkeit zum vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990
Sommer Tem­peratur Ab­weichung
1965 +15,14 Grad -1,6 Grad
1977 +15,95 Grad -0,31 Grad
1987 +15,44 Grad -0,81 Grad
1997 +17,62 Grad +1,35 Grad
2009 +17,15 Grad +0,89 Grad
2021 +17,9 Grad +1,6 Grad

Sommer zu kalt? Das geht nur mit Tiefdrucksystemen!

Nur wenn die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik entsprechend hoch ist und immer wieder von neuem Regengebiete über Mitteleuropa hinweg führt oder sich ein zentrales Tiefdruckgebiet über Skandinavien positioniert und Tendenzen zum austrogen aufweist, hat das Sommerwetter eine höhere Wahrscheinlichkeit normal bis zu kalt auszufallen.

Da im Winter bislang eine solch zonal ausgerichtete Großwetterlage fehlte, stehen die Chancen gut, dass in diesem Frühling oder Sommer eine zonale Großwetterlage bevorstehen kann. Der Frühling wird da schon deutliche Hinweise drauf geben können. Anders formuliert ist ein zu kalter Sommer im Vergleich zu 1961 und 1990 unwahrscheinlich, doch die Vorzeichen für einen insgesamt durchwachsenen Sommer mit länger andauernden normalen Phasen sind als gut zu bewerten.

Der Durchschnitts-Sommer in Deutschland

Der langjährige Temperaturwert von 1961 und 1990 beträgt im Sommer +16,3 Grad und ist in den letzten 30 Jahren um +1,4 Grad wärmer geworden. Im Schnitt hat der Sommer eine Niederschlagssumme von 239 l/m² vorzuweisen. Die Sommer der aktuellen Dekade waren um +1,65 Grad und die der letzten Dekade um +1,3 Grad zu warm.

Welche Tageswerte wären bei einem normalen Sommerwetter zu erwarten? Häufiger erreichen die Temperaturen +20 bis +25 Grad, seltener mal bis +30 Grad und an wenigen Tagen auch darüber.

Aufgrund dieser Daten kann man sich gut vorstellen, dass viele Menschen einen normalen Sommer als zu kalt empfinden würden. Weitere Daten und Fakten zum Sommer.

Zusammenhang zwischen Winter, Frühling und Sommer?

Diesen Zusammenhang gibt es sicherlich. Denn einem trocken und zu warmen Winter folgt häufiger mal ein nasser und kühler Frühling nach, wobei der Mai da besonders hervorsticht. Dabei handelt es sich um ein Wechselspiel aus Erhaltungsneigung und dem Ausgleichsverhalten. Besonders deutlich war das im Frühling 2021 zu bemerken.

Wetterprognose Frühling und Sommer 2022 der Langfristmodelle

Langfristprognosen sind mit einem hohen Maß an Skepsis zu bewerten, doch zeigen diese das Potential des Wettertrends auf. Wird bspw. ein Monat in Zeiten des Klimawandels zu kalt simuliert, so lohnt es sich das einmal genauer anzuschauen, warum die Berechnungen auf ein solches Ergebnis kommen.

Der Frühling nach dem Deutschen Wetterdienst

Das Langzeitmodell des Deutschen Wetterdienstes berechnet den Frühling 2022 mit einer Abweichung vom vieljährigen Mittelwert von 1961 bis 1990 um +2,0 bis +3,0 Grad zu warm und in der Niederschlagswahrscheinlichkeit nur leicht zu trocken und über dem Norden leicht zu nass. Im Vergleich zum wärmeren Mittelwert von 1991 und 2020 soll der Frühling 2022 um +0,8 bis +1,8 Grad deutlich zu warm ausfallen. Das ist eine Ansage!

Wettertrend der NASA zum Frühling und Sommer

Der Frühling soll nach der Langfristprognose der NASA im Vergleich zum Mittelwert von 61/90 um +1,0 bis +3,0 Grad deutlich zu warm ausfallen können. Nach dem neuen - wärmeren - Mittelwert liegt die Abweichung zwischen -0,2 und +1,8 Grad. Die Niederschlagsprognose ist gegenüber dem Sollwert als neutral zu bewerten.

Für den Sommer 2022 berechnet die NASA eine Abweichung der Temperaturen im Vergleich zu 61 und 90 von +1,0 bis +2,0 Grad im deutlich zu warmen Bereich. Im Vergleich zu 91 und 20 liegt die Abweichung zwischen -0,3 bis +0,7 Grad im tendenziell zu normalen Bereich. Die Niederschlagsprognose zeigt sich durchwachsen und am Ende zu nass.

Wetterprognose Frühling und Sommer des europäischen Vorhersage-Modells

Auch nach dieser Langfristprognose zeichnet sich ein mit +1,0 bis +2,0 Grad zu milder bis zu warmer Verlauf des Frühlings ab. Die Niederschlagsprognose ist durchwachsen und am Ende als normal gegenüber dem vieljährigen Sollwert zu bewerten. Im Vergleich zu 91 und 20 liegt die Abweichung mit -0,2 bis +0,8 Grad im normalen Bereich.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich für das Wetter im Sommer ab. Im Vergleich zu 1961 bis 1990 um +1,0 bis +2,0 Grad zu warm und im Vergleich zu 91 und 20 mit einer Differenz von -0,3 bis +0,7 Grad tendenziell normal.

Wettervorhersage nach dem CFSv2 Modell

Der Frühling soll nach diesen Berechnungen im Vergleich zu 1961 und 1990 um +2,0 bis +4,0 Grad erheblich zu warm ausfallen können. Im Vergleich zur wärmeren Periode von 1991 bis 2020 soll die Abweichung -0,8 bis +2,8 Grad betragen. Die Niederschlagsentwicklung ist über dem Süden als leicht zu trocken und über dem Norden normal zu bewerten.

Das Sommerwetter wird mit einer Abweichung von +1,0 bis +2,0 und im Trend bis +3,0 Grad im Vergleich zu 61 und 90 zu warm simuliert. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 können die Werte mit einer Differenz von -0,3 bis +1,7 Grad tendenziell zu warm ausfallen. In der Niederschlagsbetrachtung ist ein über dem Norden tendenziell leicht zu trockener Sommer zu erwarten.

Abweichungen der Temperaturen im Frühling und Sommer gegenüber dem langjährigen Mittelwert 1961 und 1990
Monat Tem­peratur Nieder­schlag
März 2022 +2,0 bis +4,0 Grad Trend: über dem Süden erheblich zu trocken
April 2022 +1,0 bis +3,0 Grad Trend: normal bis etwas zu trocken
Mai 2022 +1,0 bis +3,0 Grad Trend: normal bis etwas zu trocken
Juni 2022 +1,0 bis +2,0 Grad Trend: normal bis leicht zu nass
Juli 2022 +1 bis +3 Grad Trend: normal bis leicht zu nass
August 2022 +1,0 bis +2,0 Grad Trend: normal bis leicht zu nass
Diagramm der Temperaturentwicklung Frühling und Sommer 2022
Diagramm der Temperaturentwicklung Frühling und Sommer 2022

Das Spektrum ist noch breit gestreut und ein Hitze- oder Dürresommer ist in der Fläche nicht zu erkennen, sehr wohl aber ein zu warmer Frühling und Sommer. Wie wir das Sommerwetter einschätzen? Sollte sich das meridionale Muster tatsächlich behaupten können, so werden sich kühle (nicht kalte) und heiße Wetterphasen abwechseln können, wobei die warmen Phasen länger andauernd sind. Die Übergänge von heiß auf normal bis kühl können mit Unwettern einhergehen. Am Ende ein zu warmer Sommer, der am Ende mit einem durchwachsenen Charakter bewertet werden kann.

In den kommenden Tagen werden noch weitere Tabellen, Berechnungen und Hintergründe hinzugefügt. Anschließend werden in regelmäßigen Abständen diese Witterungstrends für das Wetter im Frühling und Sommer 2022 erneuert und ergänzt - zunächst unregelmäßig und ab dem 20. Februar erfolgt in Form von Wetterprognosen und Wettervorhersagen eine tägliche Aktualisierung.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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