Wetter Sommer 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Sommer 2021 - Die nächste Unwetterfront baut sich auf

Das Wetter im Sommer 2021 bliebt abwechslungsreich
Das Wetter im Sommer 2021 bliebt abwechslungsreich

Sommerwetter über Deutschland - aber nur für kurze Zeit. In der zweiten Junihälfte braut sich auf dem Atlantik die nächste Unwetterfront auf.

Sommerliches Wetter. Die Neigung zu Schauern und Gewittern lässt in den kommenden Tagen nach und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein. Am Sonntag und Montag kann verbreitet mit Sonnenschein von einem nahezu wolkenlosen Himmel gerechnet werden, bevor im weiteren Verlauf erneut Wolken aufziehen.

Der Sommer im Ansatz

Die Temperaturen bewegen sich im gesamten Zeitraum in einem Spektrum, dass mit +18 bis +24 Grad und örtlich bis +26 Grad in dem Bereich liegt, der für die Jahreszeit etwas zu warm ist. Am Montag können die Werte mit bis +30 Grad in den hochsommerlichen Bereich ansteigen - das ist aber mehr die Ausnahme, als die Regel. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage zum Wetter Juni 2021.

Ein Hoch sorgt über Deutschland für sommerlich warmes Wetter
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Ein Hoch sorgt über Deutschland für sommerlich warmes Wetter
© www.meteociel.fr

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Der Sommer erhält einen Dämpfer

Der Hochdruckkeil in der oben dargestellten Wetterkarte ist alles andere als stabil und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Störimpulse in Form von Tiefdrucksystemen über Deutschland durchsetzen können.

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Hochsommer

Das Hoch verweilt, bzw. beeinflusst das Wetter über Deutschland nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells noch bis zum 17. Juni. Die Position des Hochdrucksystems verlagert sich etwas nach Osten und über dem westlichen Europa dehnt sich ein Tiefdrucksystem weiter in Richtung Mitteleuropa aus. Infolge dieser Konstellation werden aus südlichen Richtungen sehr warme und örtlich heiße Luftmassen nach Deutschland geführt. Die höchsten Temperaturen werden mit +26 bis +32 Grad und örtlich bis +35 Grad am 16. und 17. Juni simuliert.

Wettersturz

Bereits zum 17. Juni ziehen Quellwolken und Wolkenfelder auf und nachfolgend breiten sich kräftige Schauer und Gewitter über Deutschland aus. Örtlich mit Platzregen, Blitz- und Hagelschlag unwetterartig ausfallend. Bis zum 20. Juni hat das Tief zwischen Island, England und Skandinavien seinen Platz gefunden und führt aus westlichen Richtungen frische Atlantikluft nach Deutschland. Mit weiteren Schauern ist zu rechnen und die Temperaturen gehen mit dem frischen Wind auf +15 bis +20 Grad zurück. Die Schafskälte im Ansatz.

Die Schafskälte im Ansatz
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Die Schafskälte im Ansatz
© www.meteociel.fr

Wettervorhersage nach dem amerikanischen Wettermodell: erhöhtes Unwetterpotential

Ein Tiefdrucksystem sorgt auch nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells für eine wenig stabile Wetterlage, die sich bis Ende Juni durchsetzen und mancherorts das Unwetterpotential ansteigen lassen kann.

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Es wird sommerlich warm

Ein Hoch sorgt bis zum 17. Juni über Deutschland mit Werten von +22 bis +26 Grad und örtlich bis +32 Grad für einen sommerlich warmen Wettercharakter. Ab dem 16. Juni mehrt sich die Anzahl der regionalen Schauer und Gewitter, die zum 17. Juni zahlreicher in Erscheinung treten können.

Markanter Wetterumschwung mit Unwetter

Im Zeitraum vom 17. bis 20. Juni wird nach der Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells ein Tief zwischen Island und Skandinavien und ein Hoch über der Barentssee simuliert. Das Hoch hat in diesem Fall eine blockierende Wirkung auf das Tiefdrucksystem, welches fortan nach Süden in Richtung Spanien und Frankreich austrogt.

Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen zwischen den Fronten, doch gelangen mehr und mehr in den Einflussbereich des Tiefdrucksystems, was aus südwestlichen Richtungen feucht-warme und energiegeladene Luftmassen nach Mitteleuropa führt. Heftige und verbreitet unwetterartige Wetterereignisse sind die Folge. Auch Starkregen mit örtlicher Überflutungsgefahr spielt eine Rolle.

Mit den vielen Wolken und dem Regen gehen die Temperaturen bis zum 20. Juni auf +18 bis +24 Grad zurück und können mit langanhaltendem Niederschlag unter die +15 Grad-Marke absinken.

Weiterhin turbulentes und wenig stabiles Sommerwetter

Im Zeitraum vom 20. bis 24. Juni kann sich weder das Hoch noch das Tief nachhaltig durchsetzen und so kommt es bei einer südwestlich ausgerichteten Grundströmung immer wieder zu Schauern und Gewittern, die regional kräftig und örtlich unwetterartig ausfallen können. Die Temperaturen schwanken und hängen stark von der Positionierung des Tiefdrucksystems ab. Das Spektrum liegt in einer sog. Vorderseitenanströmung bei Werten von +25 bis +30 Grad und mit einer Rückseitenströmung zwischen +15 und +20 Grad. Mit länger andauerndem Niederschlag auch in Richtung der +10 Grad-Marke orientierend.

Das Wetter im Sommer bleibt abwechslungsreich und das Unwetterpotential bleibt auf einem hohen Niveau
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Das Wetter im Sommer bleibt abwechslungsreich und das Unwetterpotential bleibt auf einem hohen Niveau
© www.meteociel.fr

Auf den Punkt gebracht: Unwetter - Das Wetter hat allerhand zu bieten

Die in den letzten Wetterprognosen simulierte wenig stabile Wetterlage wird heute nochmals bestätigt und so steigt die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Unwetterlage ab der Monatsmitte weiter an.

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Sommerlich heiß - örtliche Hitze

Von den Kontrollläufen wird vom 13. bis 18. Juni ein sommerlich warmer und örtlich heißer Wettercharakter gestützt. Der Mittelwert der Temperaturen liegt um +4 bis +8 Grad über dem, was im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert normal wäre. Vom 18. Juni sackt das Temperaturniveau zusammen und orientiert sich mit einem Mittelwert von +19 bis +21 Grad exakt in dem Bereich, der der Jahreszeit entspricht.

Die Wahrscheinlichkeiten für Sommerwetter

Zum 17. Juni liegt die Wahrscheinlichkeit für Temperaturen jenseits der +25 Grad-Marke zwischen 30 und 60 Prozent und kann über dem Osten bis zu 90 Prozent betragen. Zum 25. Juni sinkt die Wahrscheinlichkeit für sommerliche Temperaturen auf 0 bis 30 Prozent ab. Mit stabilem Sommerwetter ist nicht so schnell zu rechnen.

Die Wahrscheinlichkeit von sommerlichen  Temperaturen am 18. und 25. Juni
Wetterprognose nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Die Wahrscheinlichkeit von sommerlichen Temperaturen am 18. und 25. Juni
© www.meteociel.fr

Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperatur-Spektrum Temperatur-Mittelwert
16. Juni +19 bis
+32 Grad
+25 bis
+27 Grad
20. Juni +12 bis
+32 Grad
+19 bis
+21 Grad
25. Juni +10 bis
+30 Grad
+19 bis
+21 Grad
Diagramm Temperaturen Juni 2021
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Juni 2021 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Regenprognose: Wie viel Regen ist zu erwarten?

Schauer und Gewitter, die zudem noch örtlich unwetterartig ausfallen können, werden bis zum 20. Juni nicht für eine gleichmäßige Niederschlagsverteilung sorgen können. Auch ist die nachfolgende Niederschlagsprognose nur als Indiz für bevorstehende Schauer und Gewitter zu bewerten, die im Trend über dem Süden zahlreicher, als über dem Norden niedergehen können.

Wenig Niederschlag über der Nordhälfte. Nach Süden steigt die Niederschlagstätigkeit an
Regenprognose des europäischen (li.) und amerikanischen (re.) Wettermodells: wenig Niederschlag über der Nordhälfte. Nach Süden steigt die Niederschlagstätigkeit an
© windy.com

Gegen 17:00 Uhr schauen wir einmal, was die Langfristprognosen der Vorhersage-Modelle über das Wetter im Sommer verraten.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +4,8 +0,2 -0,9 305 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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