Wetter Sommer 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling und Sommer 2018 aktuelle Wetterprognose vom 17.03.2018 - Kurz vor Ostern wieder kälter?

Nach dem kalten Wetter vom Wochenende mit Schneefall über der Mitte und dem Süden, beruhigt sich das Wetter zum Start in die neue Woche. Das Skandinavienhoch geht langsam in einen Hochdruckkeil des Azorenhochs über und führt aus nördlichen Richtungen gemäßigt kalte Luftmassen nach Deutschland, was das März Wetter in den kommenden Woche gegenüber dem Jahreszeit -typischen Bereich etwas zu kalt ausfallen lassen kann. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken sind zwischendurch auch immer wieder Niederschläge zu erwarten, welche am Montag noch bis in tiefere Lagen als Schnee niedergehen, aber bis zur Wochenmitte bei +3 bis +8 Grad bis in mittlere Lagen in Regen übergehen können. Vor allem aber in den Nächten ist weiterhin mit Nachtfrost zu rechnen und die Schneefallgrenze sinkt in der Nacht bis auf tiefere Lagen ab.

Frühlingshaft mildes Wetter?

Die Wettermodelle sind sich in ihren Berechnungen der Wetterentwicklung bis zum 28. März - und damit bis kurz vor Ostern 2018 - weitgehend einig. Mit einem kräftigen Kaltluftvorstoß zwischen dem östlichen Kanada und Grönland in Richtung Neufundland wird die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik angefeuert, was in rascher Abfolge Tiefdrucksysteme nach Osten wandern lässt. Entscheidend, ob frühlingshaft mildes, oder für die Jahreszeit weiterhin zu kaltes Wetter wird sein, wie sich das Azorenhoch positionieren und auch verhalten wird.

Nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle wölbt sich das Azorenhoch auf dem Atlantik auf und sorgt in diesem Prozess dafür, dass sich über der Mittelmeerregion kein stützendes Hochdrucksystem ausbilden kann. In Folge daraus wird der Weg für die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend nach Mitteleuropa frei. Da sich das Azorenhoch aber in kugelrunder Formation auf dem Atlantik aufstellt, tropfen die Tiefdrucksysteme am östlichen Hochdruckgradienten über Deutschland, Österreich und die Schweiz nach Süden ab.

Polarwirbelberechnung März

Berechnung Polarwirbel nach dem amerikanischen Wettermodell: Meridionale Großwetterlage vor Ostern zunehmend wahrscheinlicher © www.meteociel.fr

Kurz vor Ostern wenig frühlingshaftes Wetter

Bedingt durch diese Nordwest- bis Nordwetterlage sind frühlingshafte Wetteraussichten bis kurz vor Ostern wenig relevant. Die aktuell berechneten Temperaturen schwanken bspw. am 27. März zwischen +3 bis +8 Grad. Das ist gegenüber dem langjährigen Mittelwert etwa um 4 bis 6 Grad zu kalt. Diese Wetterentwicklung stützen auch die Kontrollläufe. So liegt das Temperaturspektrum am 27. März zwischen +1 bis +12 Grad bei einem Mittelwert von +7 bis +8 Grad. Zeitgleich steigt die Niederschlagwahrscheinlichkeit ab dem 26. März an, was die Berechnungen einer Nordwestwetterlage der Wettermodelle für den Zeitraum bis Ostern plausibel macht. Freunde des Frühlingswetters müssen sich also weiterhin in Geduld üben.

Diagramm Temperaturen im März 2018 vom 17.03.2018

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe März 2018 von zu kalt, normal, zu warm.

Schneesituation in den Alpen

Die Höhentemperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe liegen im gesamten Zeitraum zwischen -4 bis -1 Grad, was die Niederschläge bis auf 1.100 Meter herab als Schnee niedergehen lassen kann. Da die Tiefdrucksysteme aus nordwestlichen und nördlichen Richtungen nach Deutschland ziehen, können diese sich an den Alpen anstauen und die Schneesituation zu den Osterferien (in einigen Bundesländern) nochmals verbessern (aktuelle Schneeprognose und Schneehöhen).

Wie sich das Wetter über die Osterfeiertage entwickeln kann, klären wir heute Abend gegen 20:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Ostern 2018.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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