Wetter Sommer 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling und Sommer 2018 aktuelle Wetterprognose vom 02.03.2018 - Wie nachhaltig ist die Milderung?

Die Wettermodelle berechnen in den kommenden Tagen einen von Süden her langsam milder und unbeständig werdenden Wettercharakter. So nimmt die Bewölkung zu und im Schwerpunkt über Süddeutschland sind immer wieder Niederschläge zu erwarten, welche sich zwar nach Norden auch ausdehnen, aber an Intensität verlieren können. Die Temperaturen steigen bis zum Mittwoch über dem Süden auf +7 bis +12 Grad und über dem Norden auf +1 bis +6 Grad. Als kritisch sind bei einsetzendem Niederschlag die Übergangsphasen einzustufen. So kann der Niederschlag sowohl als Schnee, Schneeregen, Eisregen, gefr. Regen oder einfach nur als Regen niedergehen. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage März 2018.

Wie nachhaltig ist die Milderung - kommt der Frühling?

Die Milderung wird durch ein schwachgradientiges Tiefdruckzentrum über England verursacht, welches auf seiner Vorderseite milde und feuchte Luftmassen aus der Mittelmeerregion nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führt. Dieses Tiefdruckzentrum verlagert sich nach den Berechnungen beider Wettermodelle bis zum 10. März in Richtung Skandinavien.

In Folge daraus bleibt der Wettercharakter über Deutschland überwiegend wechselhaft bei kaum mehr ansteigenden Temperaturen. Anders formuliert ist im ersten März-Drittel ein für den März völlig normales Wetter zu erwarten. Hat aber wenig mit frühlingshaft mildem Wetter zu tun. Auch die Verwendung der Definition eines Vorfrühling wäre nicht passend.

Der Frühling 2018 braucht noch eine Weile - Kälter in der zweiten März Dekade?

Im Zeitraum vom 11. bis 17. März beginnt eine weitere Umstellung der Großwetterlage. Das Tiefdruckzentrum festigt nach den Berechnungen der Wettermodelle seine Position über Skandinavien und auch über Kanada und Grönland normalisieren sich die Verhältnisse so langsam, was die Tiefdruckrinne von Neufundland, über Island bis nach Skandinavien wieder in Gang bringen kann. Für Deutschland Österreich und die Schweiz hat aber die Tiefdruckposition über Skandinavien eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen wechselhaften und unbeständigen Wettercharakter.

Polarwirbelberechnung März

Berechnung Polarwirbel nach dem amerikanischen Wettermodell: Diese Wetterentwicklung hat sowohl das Potential für die Zufuhr kalter Luftmassen, als auch von milden Temperaturwerten - entscheidend ist die Position © www.meteociel.fr

Ob mildes oder kaltes Wetter wird im Detail die Tiefdruckposition entscheiden. Aktuell berechnen die Wettermodelle immer wieder Kaltluftausbrüche von Norden bis nach Deutschland reichend. Da der Sonnenstand aber schon hoch ist, wird es für Dauerfrost nicht mehr reichen. Nichtsdestotrotz wären Tageswerte von +0 bis +6 Grad für die Jahreszeit etwas zu kühl. Liegen die Tiefdrucksysteme aber weiter westlich, so können aus südwestlichen Richtungen auch deutlich mildere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Temperaturen von +10 bis +15 Grad und örtlich bis +17 Grad wären dann nicht auszuschließen. Das wäre dann der Frühling.

Wetter im Frühling: Weiterhin alles normal

Die Kontrollläufe sind seit Tagen in ihren Berechnungen beständig und simulieren vom 4. bis 10. März Temperaturen, welche für die Jahreszeit normal und im Trend leicht zu warm sind. Darüber hinaus zeigt sich bis zum 17. März eine normale Temperaturentwicklung, welche im Trend leicht zu kühl ist. Was bedeutet das? Der Mittelwert des Temperaturspektrums schwankt über dem Norden und Osten zwischen +3 bis +5 Grad und über dem Süden und Westen zwischen +5 bis +8 Grad. Frühlingswetter sieht anders aus. In der Niederschlagserwartung ist sind die Niederschläge im ersten März-Drittel noch gemäßigt, haben aber zu zweiten Dekade eine deutlich ansteigende Tendenz vorzuweisen.

Diagramm Temperaturen im März 2018 vom 02.03.2018

Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe März 2018 von zu kalt, normal, zu warm.

Wetter Frühling und Sommer 2018: Langfristmodell mit leichten Korrekturen

Die Korrekturen des Langfristmodells sind auch heute minimal

Abweichungen der Temperaturen im Frühling und Sommer gegenüber dem langjährigen Mittelwert
Monat Temperatur Niederschlag
März 2018 -2 bis +0,5 Grad Trend: normal
April 2018 -0,5 bis +0,5 Grad Trend: normal
Mai 2018 -0,5 bis +0,5 Grad Trend: leicht zu nass
Juni 2018 -0,5 bis +0,5 Grad Trend: normal
Juli 2018 -0,5 bis +1 Grad Trend: etwas zu trocken
August 2018 -0,5 bis +1,5 Grad Trend: normal

Diagramm der Temperaturentwicklung Frühling und Sommer 2018 vom 02.03.2018

Ob sich daran im Tagesverlauf etwas geändert hat, klären wir heute Abend gegen 20:00 Uhr an dieser Stelle mit einem kurzen Update der Wetterprognose Frühling und Sommer 2018.

Update der Wetterprognose Winter von 20:00 Uhr
Das amerikanische Wettermodell berechnet heute Abend eine Wettervariante, welche durchaus plausibel erscheint, auch wenn das Ergebnis für den März extrem ausfallen kann.
Zunächst ist eine gradientenschwache Wetterlage zu erwarten. Teils stark bis wechselnd bewölkt und immer wieder sind bei +6 bis +12 Grad leichte Niederschläge zu erwarten. In den Nächten sinken die Tiefstwerte meist auf +0 bis +5 Grad ab. Bedingt aber durch die fehlende Wetterdynamik auf dem Atlantik bleibt das Tiefdrucksystem über England nahezu ortstreu und verändert seine Position bis zum 8. März nur geringfügig.
Über Grönland und dem östlichen Kanada normalisieren sich die Wetterverhältnisse bis zum 10. März allmählich, was die Wetterdynamik auf dem Atlantik schlagartig aufleben lassen kann. So berechnet das amerikanische Wettermodell heute Abend ein Tiefdruckzentrum über den Azoren, welches sich rasch bis nach England ausdehnt und mit Hilfe eines Hochdrucksystems über der Mittelmeerregion sehr warme Luftmassen aus Afrika bis nach Deutschland führen kann.
Rein nach den Modelloutput wären am 10. März schon Werte von bis +20 Grad über dem Süden von Deutschland möglich. ABER: das Tiefdruckzentrum verlagert sich zum 11. März über Skandinavien und führt auf seiner Rückseite kältere Luftmassen nach Süden. Sollten diese Berechnungen tatsächlich so eintreten, wären an einem Tag frühsommerliche Werte und am nächsten Tag Schnee-, Graupelschauer bis in tiefere Lagen möglich… Der April rückt näher.

Warum wir der Meinung sind, dass so etwas plausibel ist? Sicherlich (noch) nicht in solch einem Extrem, aber der Wetterwechsel zum zweiten März-Drittel ist sehr wahrscheinlich und kann mit einer milden Südwestströmung zum 10./11. März seinen vorläufigen Höhepunkt finden - anschließend zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein kühleres März-Wetter.

Frühlingshaft mild?
Das eine deutliche Erwärmung zum Ende der ersten März-Dekade möglich ist, zeigt auch das europäische Wettermodell mit einer ganz ähnlichen Simulation. Anschließend wird es im zweiten März-Drittel auch hier wieder kühler.

Polarwirbelberechnung Februar
Berechnung Polarwirbel im März nach dem europäischen Wettermodell - Früh-sommerlich warm? Skepsis ist angebracht! © www.meteociel.fr


Kontrollläufe: Vorsicht mit den Frühlingsgefühlen
Die Berechnungen der beiden Wettermodelle mögen im Ablauf zwar plausibel sein, doch ist ein hohes Maß an Skepsis angebracht, ob die Temperaturen sich im Zeitraum vom 9. bis 11. März tatsächlich im Bereich von +15 bis +20 Grad bewegen können.

Die Kontrollläufe bestätigen, dass es sich bei den Hauptläufen um "warme Ausreißer" handelt und liegen etwa um 7 bis 10 Grad über dem Mittelwert. Veränderungen sind in den kommenden Stunden zu erwarten. Aber es zeigt eben auch, dass sich die Wetterverhältnisse bis zum zweiten März-Drittel langsam normalisieren und in die gradientenschwachen Großwetterlage wieder etwas mehr Dynamik ins Spiel gebracht wird. Der Winter wandelt sich so langsam aber sicher in den Frühling um. Kälterückfälle mit Schneeschauern bis in tiefere Lagen sind für den März aber völlig normal. Das zeigen auch die Kontrollläufe, bei der der Mittelwert des Temperaturspektrums im zweiten März-Drittel gegenüber dem langjährigen Mittelwert normal und im Trend leicht zu kühl simuliert wird.

Die nächste Aktualisierung der Wetterprognose erfolgt am 3. März gegen 9:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage für das Wetter März 2018.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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