Wetter Sommer 2017 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling und Sommer 2017 - Wetterprognose vom 19. März

In den kommenden Tagen bleibt es etwa bis zur Wochenmitte über dem Norden meist stark und über dem Süden mit etwas Sonnenschein teils auch wechselnd bewölkt. Zeitweilige Niederschläge sind zu erwarten, deren Schwerpunkt anfangs noch über den nördlichen Regionen und zum Dienstag über den südlichen Landesteilen liegen kann. Insgesamt lässt die Niederschlagsneigung ab Dienstag nach und zum Mittwoch können sich die sonnigen Abschnitte in ganz Deutschland mehren. Die Unsicherheiten der Wetterentwicklung bleiben für den Donnerstag und Freitag bestehen und es wird im Detail darauf ankommen, wie sich ein Hochdruckkeil von den Azoren über England bis nach Deutschland letztlich positionieren und wie groß der Einfluss eines Tiefdrucksystems über der westlichen Mittelmeerregion werden wird (s. Wetter März).

Entwicklung der Großwetterlage in den Simulationen zunächst einheitlich

Die Großwetterlage kann sich nach den Berechnungen des amerikanischen und auch europäischen Wettermodells einheitlich entwickeln. Dadurch aber, dass Deutschland, Österreich und die Schweiz zwischen den Wettersystemen liegt, ist im Detail ein größerer Entwicklungsspielraum gegeben, was zu der oben angedeuteten Unsicherheit bei der Wetterentwicklung führt. So bildet sich zum 23. März ein Hochdruckkeil des Azorenhochs in Richtung England aus, welcher sich zum 24./25. März zu einem autarken Hochdrucksystem über England weiter entwickeln kann. Deutschland liegt in diesem Zeitraum am östlichen Rand der Hochdruckgradienten, was aus nördlichen Richtungen kühlere Luftmassen nach Deutschland führen kann. Zeitgleich können aber über dem Süden mildere und auch feuchtere Luftmassen vom Mittelmeertief nach Norden transportiert werden. Mit anderen Worten: über dem Süden wären durchaus frühlingshaft milde Werte möglich, während es über dem Norden mit Tageswerten zwischen +4/+8 Grad relativ frisch bleiben kann.

Frühlingshaft mild oder doch noch einmal nasskalt?

Im Zeitraum vom 26./31. März berechnen die Wettermodelle unterschiedliche Varianten, wobei der Trend der letzten Tage für ein Hochdrucksystem im Bereich zwischen Island, England und Skandinavien erhalten bleibt. Entscheidend aber für die Wetterentwicklung wird sein, wo sich letzten Endes das Hochdrucksystem positionieren wird. Zwei Varianten sind möglich. So simuliert bspw. das amerikanische Wettermodell die westliche Verlagerung des Hochdrucksystems zum 26./27. März in Richtung England/Island. In Folge daraus meridionalisiert das Zirkulationsmuster, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer nördlich orientierten Grundströmung führen kann. Nasskalte Werte im Bereich zwischen +4/+8 Grad wären in diesem Fall wahrscheinlicher als frühlingshaft milde Werte.

Anders sind die Berechnungen des europäischen Wettermodells. Nach dieser Simulation positioniert sich zum 26. März das Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum und bleibt dort bis zum 29. März bestehen. Gleichzeitig sorgt ein Mittelmeertief im Verbund mit dem Hochdrucksystem für eine südöstliche bis östliche Grundströmung über Deutschland, was die Tageswerte in den Bereich der frühlingshaft milden Temperaturen jenseits der +14 Grad Marke führen kann. Aufgrund zur Nähe des Mittelmeertief ist bei dieser Wetterlage eine höhere Niederschlagsneigung über den südlichen Landesteilen gegeben.

Unsicherheiten bleiben bestehen, Trend ist klarer

Wahrscheinlichkeiten der Temperaturentwicklung im letzten März-Drittel

In den letzten Tagen berechneten die Kontrollläufe einen klaren Trend in Richtung frühlingshaft milde Temperaturen in den letzten März-Tagen. Daran hat sich auch heute nichts geändert. So wird der Höhepunkt der milden Luft für den 26./27. März berechnet, was zu Tageswerten zwischen +14/+18 Grad führen kann. Im weiteren Verlauf zeigt sich eine negative Temperaturentwicklung, welche am 31. März einen Jahreszeit-typischen Wert erreichen kann. So liegt das Temperaturspektrum am 31. März zwischen +1/+18 Grad bei einem Mittelwert von +9 Grad. Die Niederschlagserwartung ist nach den Berechnungen der Kontrollläufe im Zeitraum vom 25./31. März als schwach einzustufen, steigt aber nach Süden leicht an. Das spricht grundsätzlich für eine Hochdruckdominanz in den letzten März-Tagen. Ob sich in den ersten April-Tagen dann April-typisches Wetter, oder der Frühling durchsetzen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter April 2017.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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