Wetter Sommer 2017 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling und Sommer 2017 - Wetterprognose vom 17. März

Nach dem regnerischen und teils auch stürmischen Wetter vom Wochenende kann sich bis zur Wochenmitte von Süden her ein Hochdrucksystem bemerkbar machen, was die Niederschlagsneigung über Süddeutschland abklingen und die Temperaturen ansteigen lassen kann. Nördlich der Mittelgebirge bleibt der Wettercharakter wechselhaft und mit zeitweiligen Niederschlägen ist insbesondere über dem Westen und Nordwesten zu rechnen (s. Wetter März). In der Niederschlagsberechnung sind bis einschließlich Mittwoch verbreitet 20-40 l/m² an Niederschlag zu erwarten, wobei in Staulagen auch 40-70 l/m² an Regen möglich ist. Weniger Regen wird es mit 7-20 l/m² wohl auf den sog. Regenschattenseiten (Lee-Gebiete) geben (Regenradar).

Hohe Wetteraktivität auf dem Atlantik

Am 20. März kommt es über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland zu einem Kaltluftvorstoß, was die Wetteraktivität auf dem Atlantik entsprechend hoch ausfallen lassen kann. Gleichzeitig strebt das Hochdrucksystem über den Azoren nach Norden auf, kann sich aber nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle nicht gegen die Tiefdruckaktivität erwehren, was den Hochdruckkeil letztlich nach Osten weg kippen lassen kann.

Wettermodelle mit unterschiedlichen Interpretationen

Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum vom 21./23. März den Hochdruckkeil von den Azoren bis nach Grönland, gleichzeitig tropft ein Tiefdrucksystem östlich des Hochdruckkeils in Richtung England, Spanien und Frankreich nach Süden ab. Deutschland gelangt bei dieser Variante auf die warme Vorderseite des Tiefdrucksystems, was zu frühlingshaft milden Temperaturen bei einem überwiegend unbeständigen Wettercharakter führen kann. Der Hochdruckkeil kippt zum 24./25. März nach Osten weg und kann sich zum 26. März in Form eines autarken Hochdrucksystems über Skandinavien positionieren. Gleichzeitig kann sich über der Mittelmeerregion ein Tiefdrucksystem ausbilden und im Zeitraum vom 26./28. März zeitweilig die südlichen Landesteile beeinflussen. In Folge dieser Wetterentwicklung wäre über Norddeutschland vom 26./31. März mit einem relativ trockenen Wettercharakter zu rechnen, während über dem Süden zum 28./31. März die Niederschlagsneigung nachlassen kann. Der Temperaturtrend ist als positiv zu bezeichnen und die Werte könnten bis Ende März auf Werte zwischen +12/+17 Grad ansteigen.

Das europäische Wettermodell berechnet vom 21./27. März eine hohe Tiefdruckaktivität von Neufundland über Island bis nach Skandinavien. Das macht es dem Hochdrucksystem schwerer sich in Richtung Skandinavien auszudehnen. Stattdessen legt sich der Hochdruckkeil weiter südlich von den Azoren über Spanien und Frankreich bis nach Deutschland, was im Zeitraum vom 25./27. März über Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem ruhigen und frühlingshaft warmen Wettercharakter führen kann.

Tendenz zu hohem Luftdruck bleibt erhalten

So bestätigen die Wettermodelle auch heute wieder die Tendenz zur Ausbildung eines Hochdrucksystems im Bereich zwischen Island, Skandinavien England und Deutschland. Wie das Wetter letztlich im Zeitraum vom 24./31 . März werden wird, hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Hochdrucksystem positionieren wird. Zum heutigen Stand ist eine Position über Skandinavien/Deutschland wahrscheinlicher als eine westliche Verlagerung des Hochdrucksystems über Island/England. Somit steigt auch die Tendenz für frühlingshaft milde Temperaturwerte bis Ende März an, was von den Kontrollläufen weitgehend bestätigt wird, allerdings zeigt das Spektrum einen großen Entwicklungsspielraum, so dass die Tendenz auch nur eine Tendenz bleibt. So liegt das Temperaturspektrum am 25. März zwischen +2/+17 Grad (Mittelwert: +7/+9 Grad) und am 31. März zwischen +1/+17 Grad (Mittelwert: +8/+10 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (< +6), normal (+7/+12), zu warm (>+13), liegen am 26. März bei 15/50/35 und am 31. März bei 20/40/40. Varianten mit +15 Grad und darüber haben am 31. März eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent. Zusammenfassend bleiben im letzten März-Drittel Jahreszeit-typische bis zu warme Temperaturen wahrscheinlicher als zu kalte Varianten.

Wahrscheinlichkeiten der Temperaturentwicklung im letzten März-Drittel

Die nächste Aktualisierung erfolgt heute Abend gegen 19:30 Uhr mit einem weiteren Wetterausblick auf das Wetter im April 2017.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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