Aals wechselhaft und mäßig warm bis kühl sind die Tage von Dienstag bis Freitag zu bezeichnen - zuvor kann es am heutigen Montag noch etwa südlich der Mittelgebirge noch sommerlich warm und bis zum Nachmittag / Abend auch weitgehend trocken bleiben (Details s. Wettervorhersage August 2016).

Das amerikanische Wettermodell berechnet im Zeitraum vom 11./15. August den langsamen Aufbau eines Hochdrucksystems über Mitteleuropa, welches über Deutschland die Niederschlagswahrscheinlichkeit von Nord nach Süd abnehmen und die Temperaturen ansteigen lässt. So sind bis zum 15. August über dem Süden Temperaturen von +22/+27 Grad denkbar, während es über dem Norden mit +17/+23 Grad kühler bleiben kann. Bis zum 17. August weitet sich das Hochdrucksystem über den skandinavischen Raum aus und könnte vor allem über den südlichen Regionen für ein paar heiße Tage mit Temperaturen knapp um die +30 Grad verantwortlich sein. Jedoch ist - anders wie in den vergangenen Tagen - die blockierende Wirkung des Hochdrucksystems nicht so hoch einzustufen, als dass die atlantische Frontalzone blockiert werden könnte. Stattdessen wird die Hochdruckachse von Skandinavien bis über die Mittelmeerregion "zerstört", so dass sich über dem nördlichen Skandinavien ein autarker, aber schwacher Hochdruckkern herausbilden kann. Dieser Hochdruckkern wird auf seinen südlichen Gradienten von Tiefdrucksystemen "unterwandert", so dass über Deutschland, Österreich und der Schweiz der Wettercharakter im Zeitraum vom 18./24. August wieder wechselhafter und auch kühler werden kann.

Während das amerikanische Wettermodell in seinen Simulationen der letzten Tagen nur eine geringere Verlässlichkeit aufweist, bleibt das europäische Wettermodell seinen Berechnungen der letzten Tage auch heute treu. So baut sich nach dieser Simulation bis zum 18. August ein Hochdrucksystem auf, welches vom europäischen Nordmeer über Skandinavien und Deutschland bis über das Mittelmeer reichen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen somit auf den westlichen Strömungsgradienten des Hochdrucksystems, so dass von Süden her warme bis heiße und teils auch feuchte Luftmassen herangeführt werden können, was die Neigung zu Schauern und Gewittern ansteigen lassen kann. Die Temperaturen steigen demnach durchweg in den sommerlichen Bereich und können - vor allem über dem Süden - vielfach im hoch sommerlichen Bereich liegen.

Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum vom 13./18. August mehrheitlich eine sommerliche, teils auch hoch-sommerliche Temperaturphase bei einer sehr geringen Niederschlagserwartung. Der Hochdruckaufbau gilt somit als sehr wahrscheinlich in diesem Zeitraum. Darüber hinaus wird ein sich normalisierendes Temperaturniveau berechnet, was die Temperaturen in den Jahreszeit-typischen Bereich absinken lassen kann.

Bleibt es darüber hinaus nun warm oder kühler? Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+19) / normal (+20/+25) / zu warm (>+25) liegen am 18. August bei 20/40/40 und am 23. August bei 45/35/20 und bestätigen - zum heutigen Stand - ein sich abkühlendes Temperaturniveau zum letzten August-Drittel.

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