Wetter Sommer 2016 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Sommer 2016 - Wettertrend vom 22. Mai

Nach den teils sommerlichen Temperaturen vom Wochenende steigt zum Sonntagabend und in der Nacht auf Montag das Schauer- und Gewitterrisiko mit örtlichen Unwetterpotential an und führt nachfolgend kühlere Luftmassen nach Deutschland. Örtlich können am Montag bei Dauerregen über dem Süden die Temperaturen auf +8/+14 Grad ansteigen, was einem Temperaturrückgang gegenüber dem Sonntag von 10/15 Grad entsprechen kann. Im Verlauf der Woche lassen die Niederschläge nach und die Temperaturen steigen bis zum Mittwoch wieder in Richtung der +20 Grad Marke an und können zum Donnerstag und Freitag mit +20/+25 Grad auch wieder in den sommerlichen Bereich ansteigen - allerdings steigt am Donnerstag und Freitag auch das Schauer- und Gewitterrisiko wieder an (s. Wetter Mai).

Im Verlauf vom 26./31. Mai zeigt sich in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle erneut der Aufbau von hohem Luftdruck im Bereich zwischen Deutschland und Skandinavien, während sich gleichzeitig die atlantische Frontalzone zwischen England, Portugal und den Azoren positionieren kann. In Folge der Konstellation der Wettersysteme gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz in eine südliche Strömungskomponente, so dass feucht-warme Luftmassen herangeführt werden können, was die Temperaturen im weitgehend warmen Bereich verweilen und gleichzeitig die Neigung zu kräftigen Schauern und Gewitter ansteigen lassen kann.

Im weiteren Verlauf wird es in den ersten Juni-Tagen darauf ankommen, wie sich die Hochdruckachse verhalten wird. Zum heutigen Stand gibt es drei mögliche Varianten. In der ersten Variante liegt das Hoch über Skandinavien in einer von Ost nach West verlaufen den Hochdruckachse. Im Ergebnis solch einer Konstellation können die Tiefdrucksysteme der atlantischen Frontalzone das Hochdrucksystem von Süden her "unterwandern" und weiterhin für warme Temperaturen, aber zunehmend unbeständigen Wettercharakter sorgen, welche im weiteren Verlauf durchaus das Potential dafür hat, sich in eine milde bis mäßig milde und unbeständige Westwetterlage zu verändern.

In der zweiten Variante erstreckt sich die Hochdruckachse von Süd nach Nord und legt sich von der Mittelmeerregion über Deutschland, Österreich und die Schweiz bis nach Skandinavien. Auch in dieser Variante liegt zwischen England und den Azoren ein Tiefdrucksystem, welches jedoch durch die blockierende Wirkung des Hochdrucksystem daran gehindert wird weiter nach Osten voranzukommen. In Folge dieser Konstellation verbleibt Deutschland, Österreich und die Schweiz im Zustrom sehr warmer und teils trockener Luftmassen aus südlichen Richtungen. Diese Variante entspräche Anfang Juni noch am ehesten einer sommerlichen Großwetterlage.

In der dritten Variante weicht das Hochdrucksystem nach Westen aus und positioniert sich in Form einer Hochdruckbrücke zwischen den Azoren und Island, während ein Tiefdrucksystem im Bereich zwischen Frankreich, Deutschland und Polen für einen unbeständigen und zunehmend kühleren Temperaturcharakter verantwortlich sein kann. Unter bestimmten Voraussetzungen könnte das Hochdrucksystem auf dem Atlantik sich noch steiler aufstellen und über Mitteleuropa ein meridional ausgerichtetes Zirkulationsmuster initialisieren, was die Zufuhr noch kälterer Luftmassen ermöglichen könnte.

Was ist wahrscheinlicher? Betrachtet man die Wetterprognosen der letzten Tage, so zeigten sich immer wieder Varianten, welche Anfang Juni auch für kühlere Varianten verantwortlich sein könnten. Diese werden auch heute erneut bestätigt. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Juni zwischen +15/+26 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad) und am 6. Juni zwischen +14/+28 Grad (Mittelwert: +20 Grad). Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 1. Juni bei 30/55/15 (gestern 35/35/30) und am 5. Juni bei 40/35/25 (gestern 20/50/30).
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Wetter Sommer 2016 - Wettertrend vom 21. Mai

Der Trend zu hohem Luftdruck Ende Mai / Anfang Juni bestätigt sich auch heute in den Simulationen der Wettermodelle, was diese Variante zunehmend wahrscheinlicher macht. Ob das warm und trocken oder mit einer erhöhten Schauer und Gewitterneigung einhergehen kann, bleibt maßgeblich von der Achsausrichtung des Hochdrucksystems abhängig (s. Wetter Juni).

Der meteorologische Sommer beginnt mit dem 1. Juni - von daher ist es nicht abwegig, als dass sich auch das Wetter an den meteorologischen Sommerbeginn halten kann. Warum? So ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum ist Anfang Juni selten von kurzer Dauer und kann sich - statistisch betrachtet - für längere Zeit behaupten. Sollte sich also tatsächlich Anfang Juni das simulierte Hochdrucksystem im Bereich zwischen Deutschland und Skandinavien aufbauen können, so wäre mit einer längeren sommerlichen Temperaturphase zu rechnen.

Betrachtet man die statistischen Werte, so kommt stabiles und warmes Hochdruckwetter im ersten Juni-Drittel häufiger vor, bevor zum zweiten Juni-Drittel die sog Schafskälte mit unbeständigerem Wetter und kühleren Temperaturen Einzug halten kann.

Betrachtet man die Wahrscheinlichkeiten der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23), so liegen diese am 1. Juni bei 35/35/30 und am 5. Juni bei 20/50/30. Das zeigt, dass neben der warmen Hochdruckvariante es auch noch Entwicklungen gibt, welche zu kühleren Varianten führen können. Betrachtet man die Kontrollläufe genauer, so ist Anfang Juni das Niederschlagsverhalten als gering einzustufen, was auf die höhere Wahrscheinlichkeit des Hochdrucksystems hindeutet. Weicht dieses allerdings weiter nach Westen - in Richtung Island/England aus, so gelangt Deutschland auf den östlichen Strömungsgradienten des Hochdrucksystems, was kühlere Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann.

Das Langfristmodell simuliert in seiner aktuellen Wetterprognose für das Wetter Sommer im Juni über dem Süden von Deutschland eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +0,5/+1 Grad im leicht zu warmen und mit -0,5/+0,5 Grad über dem Norden im normalen Bereich. Für den Juli und August sind mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad keine sonderlichen Abweichungen festzustellen. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich im Juni, Juli und August ein gegenüber dem Sollwert weitgehend normale Niederschlagsentwicklung, welche im Trend auch leicht negativ (zu trocken) ausfallen kann.

Wetter Sommer 2016 - Wettertrend vom 20. Mai

Vorderseitenwetter sorgt am Wochenende in weiten Teilen von Deutschland für früh sommerliche, teils aber auch schon sommerliche Temperaturen jenseits der +25 Grad Marke. Nach einer Vorderseite folgt die Übergangsphase und im Anschluss das Rückseitenwetter. Voraussichtlich am Montag kommt es mit teils kräftigen Schauern und Gewittern zu einer Übergangsphase, welche örtlich auch Unwetterpotential erreichen kann, bevor am Dienstag das kühlere Rückseitenwetter nachfolgen könnte. Wie weit die kühle Luft nach Osten voran kommen kann, bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten, denn auch eine Luftmassengrenze quer über Deutschland wäre nicht auszuschließen (s. Wetter Mai).

Allerdings fehlt nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle dem Rückseitenwetter die nötige Dynamik um auch von längerer Dauer sein zu können. So kann es nach den Simulationen des amerikanischen und auch europäischen Wettermodells zum kommenden Mittwoch wieder wärmer werden. Der Wind kommt dabei aus südlichen Richtungen und treibt feucht-warme Luftmassen nach Österreich, der Schweiz und Deutschland, so dass tagsüber mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung zu rechnen ist. Wie warm kann es aber werden? Berechnet werden bis zum Donnerstag Temperaturen, welche zwischen +18/+23 Grad im durchaus Jahreszeit-typischen Bereich liegen können.

Im Zeitraum zwischen dem 25./31. Mai simuliert das amerikanische Wettermodell den Aufbau von hohem Luftdruck im Bereich zwischen der Mittelmeerregion und Skandinavien, während zeitgleich auf dem Atlantik zwischen Island, England und den Azoren ein Tiefdrucksystem nach Süden hin "abtropft". In Folge daraus entsteht ein meridionales Strömungsmuster, bei der Deutschland, Österreich und die Schweiz auf der warmen Trogvorderseite liegen und die Temperaturen in den Bereich zwischen +23/+28 Grad ansteigen können. Der "Nachteil" einer Trogvorderseite ist der, dass die Luftmassen aus südlichen Richtungen auch feucht sein können und mit einer regen Schauer- und Gewitterneigung zu rechnen ist (vornehmlich über den südlichen Landesteilen). Ein weiterer "Nachteil" ist, dass durch die Ostwärtsbewegung der Wettersysteme nach ein paar Tagen die Trogvorderseite aufgelöst wird. Zum heutigen Stand ist das nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells im Zeitraum zwischen dem 29. Mai / 3. Juni der Fall. Das Hochdrucksystem etabliert sich über dem skandinavischen Raum in einer von Ost nach West verlaufenden Hochdruckachse, was die atlantische Frontalzone auf eine südlichere Bahn lenkt und somit das Hochdrucksystem "unterwandern" kann. Der Wettercharakter würde demnach wieder wechselhafter bei noch weitgehend milden bis warmen Temperaturen werden.

Das europäische Wettermodell simuliert im Zeitraum zwischen dem 28./30.Mai noch eine weitere Wetterentwicklung, bei der der hohe Luftdruck über dem skandinavischen Raum vollständig abgebaut werden und sich die atlantische Frontalzone dort positionieren kann. In Folge dieser Variante könnte es neben einem unbeständigen Wettercharakter auch wieder spürbar kühler werden.

Die Kontrollläufe stützen eine warme Temperaturvariante bis Ende Mai / Anfang Juni mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 27. Mai zwischen +16/+29 Grad (Mittelwert: +20 Grad über dem Norden, sonst +22/+24 Grad) und am 4. Juni zwischen +12/+27 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad). Die Frage die sich daraus stellt: wie wahrscheinlich ist eine kühlere Temperaturphase Anfang Juni? Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23), liegen am 4. Juni bei 25/45/30 und weisen eine höhere Wahrscheinlichkeit für normale bis zu warme Temperaturverhältnisse gegenüber dem langjährigen Mittelwert aus. Allerdings ist eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent für eine kühlere Variante nicht außer Acht zu lassen und zeigt, dass Ende Mai / Anfang Juni noch Spielraum für weitere Wetterentwicklung gegeben ist.

Wetter Sommer 2016 - Witteungstrend vom 19. Mai

Die Wettermodelle simulieren für Ende Mai/Anfang Juni mehrheitlich eine Variante, welche in den ersten Juni-Tagen für stabile Wetterverhältnisse sorgen könnte (s. Wetter Juni). Doch solch eine Konstellation der Wettersysteme kann auch noch andere Varianten mit sich führen, welche wir hier genauer untersuchen möchten.

Rein statistisch betrachtet zeigt sich das erste Juni-Drittel häufig hochdruckdominiert, bevor im zweiten Juni-Drittel die sog. Schafskälte Einzug halten kann. In 2016 passt bisweilen fast jede Wettersingularität und betrachtet man die aktuelle Simulationen der Wettermodelle, so könnte mit dem Hochdrucksystem Ende Mai / Anfang Juni sich die Statistik für den Juni bewahrheiten.

Andere Varianten sind aber nicht außer Acht zu lassen, da die Hochdruckvariante zwar durchaus wahrscheinlich ist, aber eben durch unterschiedliche Positionierungen sich noch andere Varianten ergeben können.

So könnte sich in einer weiteren Variante das Hochdrucksystem im Bereich zwischen Skandinavien und Island in einer Ost-West verlaufenden Hochdruckachse ausbilden, welches die atlantische Frontalzone auf eine südlichere Bahn lenken und somit über Deutschland, Österreich und der Schweiz für wechselhaftes aber weitgehend mildes Wetter sorgen kann. Mit sommerlich stabilem Hochdruckwetter hat diese Variante aber wenig gemeinsam.

Ein weitere Variante ist eine westlichere Position des Hochdrucksystems, so dass es über Deutschland, Österreich und der Schweiz erneut zu einer kühleren Witterungsperiode kommen kann.

Und in der letzten Variante drückt das Frontensystem die Hochdruckbrücke von der Mittelmeerregion bis nach Skandinavien reichend langsam über das östliche Europa, so dass Deutschland, Österreich und die Schweiz in eine sehr warme, aber zunehmend feuchte Anströmung der Luftmassen gelangen kann. So wären die Temperaturen zwar als sommerlich einzustufen, jedoch ohne die dazugehörigen stabilen Wetterverhältnisse.

Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23), so liegen diese am 31. Mai bei 15/30/55 und am 3. Juni zwischen 30/35/35 und bestätigt damit die noch unsichere Wetterentwicklung für Anfang Juni.

Das Langfristmodell verändert seine Wetterprognose Sommer 2016 etwas. So kann die Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert über den Gebieten etwa südlich der Mittelgebirge mit +0,5/+1 Grad auch leicht zu warm und zu trocken ausfallen, sonst bleibt die Abweichung mit -0,5/+0,5 Grad und einer unauffälligen Niederschlagsneigung im normalen Bereich. Für die Sommermonate Juli und August gibt es keine sonderlichen Abweichungen gegenüber den "Sollwerten", bzw. dem "Normalbereich".

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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