Wetter Sommer 2016 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 30. Mai

Unbeständig bleibt der Wettercharakter bis zum kommenden Wochenende. So ist immer wieder - mit teils kräftigen - Schauern und Gewittern zu rechnen, welche örtlich durchaus auch Unwetterpotential erreichen können. Die Temperaturen bleiben mit Werten von verbreitet +20/+25 Grad im warmen Bereich und können über dem Süden kurzweilig auf +15/+20 Grad absinken (s. Wetter Juni).

Der Grund für diesen unbeständigen Wettercharakter ist ein Tiefdrucksystem, welches am südlichen Rand eines Hochdrucksystems zwischen Skandinavien und Island über Deutschland nur sehr langsam hinwegzieht und somit mit seinen feucht-warmen Luftmassen das Potential für Schauer und Gewitter mit sich führt.

Im weiteren Verlauf etabliert sich nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle der Hochdruckkern über Island, während sich über dem nördlichen Skandinavien tiefer Luftdruck festigen kann. Zeitgleich liegt zwischen Neufundland, Grönland und den Azoren ein kräftiges Tiefdrucksystem auf dem Atlantik, welches das Hochdrucksystem in seiner nördlichen Position abbaut, jedoch eine Hochdruckbrücke zwischen der Mittelmeerregion, Deutschland, Österreich und der Schweiz stützen kann. Somit wird der Kaltluftvorstoß aus nördlichen Richtungen noch vor Deutschland blockiert, so dass die Temperaturen in dieser Variante im Zeitraum vom 4./9. Juni im warmen Bereich verbleiben können und die Schauer- und Gewitterneigung eine abnehmende Tendenz aufweist.

Im Zeitraum zwischen dem 9./13. Juni "räumt" die atlantische Frontalzone auf dem Atlantik auf und sorgt nach den gängigsten Berechnungen für ein westliches Strömungsmuster, bei dem die Temperaturwerte etwas zurückgehen und der Wettercharakter wieder unbeständiger und auch windiger werden kann (Westwindwetter).

In einer weiteren Variante kann sich vom Azorenhoch ein Hochdruckkeil über die Mittelmeerregion bis über Deutschland ausweiten, so dass das Zirkulationsmuster der einer Südwestwetterlage entspräche. In dieser Variante wäre mit warmen Temperaturen zu rechnen, wobei höhere Temperaturen und eine geringere Niederschlagswahrscheinlichkeit über dem Südosten höher zu bewerten wäre, als über dem Nordwesten.

Welche der Varianten ist wahrscheinlicher, bzw. wie hoch sind die Möglichkeiten für zu kühle Varianten? Die Kontrollläufe sind im Zeitraum vom 5./13. Juni klar strukturiert und weisen mehrheitlich eine Temperaturtendenz aus, welche mit 2/5 Grad über dem langjährigen Mittelwert liegen kann. So liegt der Mittelwert des Temperaturspektrums bis zum 11. Juni im Bereich zwischen +23/+25 Grad und sinkt zum 13. Juni auf +19/+22 Grad ab. Anders formuliert zeigt sich im Zeitraum bis zum 11. Juni nur wenig Wahrscheinlichkeiten einer signifikanten Abkühlung.

Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 9. Juni bei 10/60/30 und am 14. Juni bei 40/45/15 und zeigen noch ein Entwicklungsspektrum auf, welche im Zeitraum vom 10./14. Juni die in diesem Zeitraum häufig auftretende Schafskälte ermöglichen könnte.
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Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 29. Mai

Ende Mai / Anfang Juni zeigt sich ein Wettercharakter, welcher häufig zu Schauern und Gewittern führen kann - örtlich auch mit Unwetterpotential. Die Temperaturen belieben dabei vielfach im warmen Bereich, können jedoch mit entsprechender Niederschlagsdauer auch in den mäßig milden Bereich absinken (s. Wetter Juni).

Der Grund für die hohe Schauer-und Gewitterneigung ist ein Tiefdrucksystem, welches sich von England über Deutschland bis über das östliche Europa verlagert und sich Anfang Juni - mit Hilfe von hohem Luftdruck über dem skandinavischen Raum - mit seinem Kerngebiet wieder in Richtung England verlagern kann. So verbleibt Deutschland weitgehend im Einflussbereich feucht-warmer Luftmassen, was zu dieser erhöhten Schauer- und Gewitterneigung führen kann.

Im Zeitraum vom 4./8. Juni setzt sich in den Simulationen der Wettermodelle zunehmend eine Variante der letzten Tage durch, bei der das Hochdrucksystem über Skandinavien mit dem Hochdrucksystem über der Mittelmeerregion eine Hochdruckbrücke über Deutschland aufbauen kann. Zeitgleich festigt sich im Bereich zwischen Grönland und den Azoren ein kräftiges Tiefdrucksystem, so dass im Verbund beider Systeme warme, aber durchaus auch feuchte Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können.

Sollte sich die Wetterentwicklung tatsächlich so durchsetzen können wie simuliert, so könnte die Wetterlage weitgehend das erste Juni-Drittel beeinflussen.

Die Kontrollläufe stützen die berechnete Variante mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 7. Juni zwischen +17/+28 Grad (Mittelwert: +23 Grad) und am 13. Juni zwischen +14/+29 Grad (Mittelwert: +23 Grad über dem Süden und Osten und +20/+21 Grad über dem Norden und Westen).

Deutlicher zeigt sich die Jahreszeit-typische bis sommerliche Temperaturentwicklung im ersten Juni Drittel anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), welche am 8. Juni bei 10/50/40 liegen können. Am 13. Juni zeigt sich mit 35/30/35 eine breite Streuung der möglichen Entwicklungsvarianten. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn statistisch betrachtet kommt es im zweiten Juni-Drittel häufiger zur Wettersingularität der sog. Schafskälte. Tendenzen zu einer kühleren Temperaturentwicklung Ende des ersten / Anfang des zweiten Juni-Drittel sind nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle nicht auszuschließen.

Das Langfristmodell berechnet in seiner heutigen Wetterprognose Sommer für den Juni und Juli eine negative Niederschlagserwartung (zu trocken), welche im August wieder ihren Sollwert erreichen kann. In der Temperaturentwicklung zeigt sich im Juni, Juli und August eine Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen Bereich mit der Tendenz im Juni und Juli über dem Süden auch leicht zu warm auszufallen. Anders formuliert geht das Langfristmodell von einem normalen Verlauf des Sommers in Deutschland aus. Was ist normal? Die Sommer sind in Deutschland nur mäßig warm und die Tageswerte liegen häufig zwischen +22/+27 Grad und seltener über der +30 Grad Marke.

Wetter Sommer 2016 - Wettertrend vom 28. Mai

Kommt der Sommer, oder kommt die sog. Schafskälte? Bis zum 4. Juni verlagert sich ein Hochdrucksystem mit seinem Kerndruckgebiet von Skandinavien über Island, so dass der Wettercharakter über Deutschland mit einem Tiefdrucksystem wechselhaft, aber weitgehend warm bleiben kann (s. Wetter Juni).

Aufgrund der gegenüber den letzten Tagen verzögerten Verlagerung des Hochdrucksystems in Richtung Island, ergibt sich auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz eine Veränderung im zeitlichen Ablauf. Im Wesentlichen ergeben sich drei wahrscheinliche Wetterentwicklungen im Zeitraum vom 5./12. Juni.

In der ersten Variante wird das Hochdrucksystem bei Island gleich von zwei Tiefdrucksystemen "eingekesselt". Eines liegt zwischen Neufundland, Grönland und den Azoren und das zweite Liegt im Bereich über dem nördlichen Skandinavien und der Barentssee. In Folge daraus kann das Hochdrucksystem allmählich bis zum 7. Juni abgebaut werden und wandelt sich in eine Hochdruckbrücke um, welche im Zeitraum 7./12. Juni sich zwischen der Mittelmeerregion und England/Skandinavien ausweiten kann. Mit solch einer Variante könnte der von Norden her angeregte Zustrom kühlerer Luftmassen nach Deutschland unterbunden werden und die Temperaturwerte wären bei einem relativ beständigen Wettercharakter als Jahreszeiten-typisch warm zu bezeichnen.

In der weiten Variante behauptet sich das Hochdrucksystem zwischen Skandinavien und Island mit seiner von Ost nach West verlaufenden Hochdruckachse, so dass die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend das Hoch auf seinen südlichen Gradienten unterwandern können. Die Tiefdruckrinne selbst würde dann von Neufundland über England, Deutschland bis über das östliche Europa verlaufen können. Auch in dieser Variante wären die Temperaturwerte als Jahreszeiten-typisch einzustufen, wenngleich der Wettercharakter selbst als unbeständig mit einer hohen Schauer- und Gewitterneigung zu bezeichnen wäre.

In der dritten Variante weicht das Hochdrucksystem in den Bereich zwischen Grönland/Island aus und sorgt im Verbund mit dem Tiefdrucksystem über dem nördlichen Skandinavien für die Zufuhr kühlerer Luftmassen nach Süden, welche unter bestimmten Voraussetzungen auch Deutschland erreichen können. Sollte diese Variante eintreten, so wären kühle Temperaturen zwischen +12/+18 Grad bei einem unbeständigen Wettercharakter zu erwarten.

Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Betrachtet man die Temperaturprognose der Kontrollläufe im Zeitraum vom 5./12. Juni, so verläuft diese gegenüber dem langjährigen Mittelwert im positiven Bereich (2-5 Grad zu warm). Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe liegt am 5. Juni zwischen +17/+26 Grad (Mittelwert: +22/+23 Grad) und am 12. Juni zwischen +13/+27 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad). Kühlere Varianten sind zwar weiterhin möglich, doch zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich geworden.

Vergleicht man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 6. Juni bei 10/50/40 (gestern: 20/50/30) und am 10. Juni bei 20/55/25 (gestern: 10/45/45) und bestätigen weiterhin eine geringere Wahrscheinlichkeit für zu kühle Varianten.

Das Langfristmodell verfolgt in seiner Wetterprognose seit Tagen den Trend einer leicht zu warmen Temperaturentwicklung im Juni und Juli für die südlichen Regionen, was heute erneut bestätigt wird. Sonst sind mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad keine sonderlichen Auffälligkeiten zu beobachten. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich im Juni und Juli eine negative Entwicklung (zu trocken), welche im August ihrem Sollwert wieder entsprechen kann.

Wetter Sommer 2016 - Wettertrend vom 27. Mai

Ob sich die Schauer und Gewitter der letzten Mai-Tage auch noch Anfang Juni halten können, wird maßgeblich davon abhängen, wie sich das Hochdrucksystem im Bereich zwischen Island und Skandinavien entwickeln kann. Zum aktuellen Stand ist eine leicht bis mäßig erhöhte Niederschlagsneigung zu erwarten, wobei sich das Temperaturniveau am langjährigen Mittelwert orientieren kann (s. Wetter Juni).

Im Zeitraum zwischen dem 4./11. Juni zeigte sich in den letzten Tagen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Verlagerung des Hochdrucksystems von Skandinavien in Richtung Island, so dass dieses sich zwischen Grönland und Island in einer von Süd nach Nord verlaufenden Hochdruckachse aufstellen kann und in Folge daraus für ein meridionales Zirkulationsmuster über Mitteleuropa verantwortlich sein und für kühlere Temperaturen sorgen könnte. Diese Variante ist auch heute noch wahrscheinlich, wenngleich eine weitere Variante an Wahrscheinlichkeiten zunehmen kann.

In dieser weiteren Variante erstreckt sich das Hochdrucksystem zwischen Skandinavien und Island in einer von Ost nach West verlaufenden Hochdruckachse und "arrangiert" sich dabei mit den Tiefdrucksystemen südlich davon, welche sich von England, über Deutschland bis über das östliche Europa erstrecken können.

Erst im Zeitraum zwischen dem 7./11. Juni nimmt die atlantische Frontalzone auf dem Atlantik an Dynamik zu und regt von der Mittelmeerregion aus einen Hochdruckkeil in Richtung Skandinavien an. In Folge dieser Entwicklung können teils warme Luftmassen von Süden her nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden.

Hat der Sommer also noch eine Chance sich im ersten Juni-Drittel durchzusetzen? Blickt man auf die Kontrollläufe, so liegt deren Mittelwert der Temperaturen knapp über dem langjährigen Mittelwert, was mit Sommerwetter nicht gleichzusetzen ist, da zudem eine schwache bis mäßige Niederschlagserwartung gegeben ist. Anders formuliert haben kühlere Varianten eine geringere Eintreffwahrscheinlichkeit, jedoch zeigt sich das Temperaturspektrum mit einem Mittelwert von +20/+22 Grad einen durchaus Jahreszeit-typischen Temperaturverlauf.

Deutlicher zeigt sich diese Temperaturentwicklung im ersten Juni-Drittel anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), welche am 6. Juni bei 20/50/30 und am 10. Juni bei 10/45/45 liegen können.

Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wettervorhersage Sommer für den Juni, Juli du August eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad im "normalen" Bereich, wenngleich sich im Juni und Juli über dem Süden eine Tendenz für einen leicht zu warmen Verlauf ergeben könnte. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich der Juni und Juli zu trocken, während der August nach dieser Simulation sein Sollwert erfüllen könnte.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,21 +0,92 -0,09 806 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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