Wetter Sommer 2016 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 7. Juni

Deutschland gelangt bereits zum Wochenende in den zunehmenden Einflussbereich der atlantischen Frontalzone, was das Wetter zum Samstag und Sonntag wechselhafter gestalten und die Temperaturwerte zum Sonntag auf +15/+20 Grad absinken lassen kann. Zuvor ist die Niederschlagsneigung meist als gering einzustufen und erhöht sich kurzweilig am Mittwoch. Die Temperaturen bewegen sich zumeist zwischen +20/+25 Grad und gehen am Donnerstag und Freitag auf +17/+22 Grad zurück (s. Wettervorhersage Juni).

Stabile und damit auch sommerliche Wetterverhältnisse sehen definitiv anders aus, wer hier aber regelmäßig unsere Wetterprognosen und Wettervorhersagen zum Sommer mit verfolgt, weiß, dass es der Sommer im zweiten Juni-Drittel schwer haben wird sich durchzusetzen.

Daran hat sich auch heute nichts geändert. Warum? Beide Wettermodelle simulieren den Durchbruch der atlantischen Frontalzone bis über Mitteleuropa zum 14./15. Juni. So gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz im Zeitraum vom 12./13. Juni noch auf die unbeständige, aber mäßig warme Vorderseite der Tiefdrucksysteme, welche sich jedoch zum 15. Juni mit einem Tiefdrucksystem direkt über Deutschland festigen kann. Dieses Tiefdrucksystem ist kräftig ausgeprägt und erstreckt sich in den heutigen Simulationen zum 16. Juni im Bereich zwischen der Mittelmeerregion, dem östlichen Europa, Skandinavien, England und Island. Sommerliche Wetterverhältnisse haben in dieser Konstellation kaum Chancen. In Folge dessen ist mit zahlreichen, teils auch länger andauernden Niederschlägen zu rechnen, wobei sich die Temperaturen am unteren Niveau der noch Jahreszeit-typischen Temperaturen bewegen können - halten die Niederschläge längere Zeit an, so ist auch mit zu kühlen Temperaturwerten zu rechnen.

Wie wahrscheinlich ist diese unbeständige Wetterlage im zweiten Juni-Drittel? Sie zeichnet sich bereits seit ein paar Tagen in den Simulationen der Wettermodelle ab und wird heute erneut bestätigt. Zudem gibt es in diesem Zeitraum die Wettersingularität der sog. Schafskälte, was die Wahrscheinlichkeit hierfür verstärkt, bzw. bestätigt. In den letzten Tagen zeigte sich aber auch die Möglichkeit einer Ausbildung eines Hochdrucksystems über dem skandinavischen Raum, was die sommerlichen Varianten noch ermöglichte. Diese Varianten werden heute vom europäischen Wettermodell im Zeitraum 15./16. Juni weiterhin berechnet, so dass der Wettercharakter demnach ebenfalls als unbeständig zu bezeichnen ist, die Temperaturen könnten sich jedoch auf einem warmen Niveau halten.

So bestätigt sich die hohe Wahrscheinlichkeit in den Simulationen der Wettermodelle eines unbeständigen Wettercharakters im zweiten Juni-Drittel mehrheitlich, wenngleich es in der Temperaturentwicklung noch eine Schwankungsbreite gibt. Die Kontrollläufe bestätigen eine hohe Niederschlagserwartung im Zeitraum 12./20. Juni und das Temperaturspektrum liegt am 14. Juni zwischen +12/+22 Grad (Mittelwert: +17/+18 Grad) und am 21. Juni zwischen +14/+25 Grad (Mittelwert: +19/+21 Grad). Vergleicht man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24) gegenüber gestern, so liegen diese am 16. Juni bei 35/60/5 (gestern: 30/50/20) und am 21. Juni bei 30/55/15 (gestern: 15/60/25) und bestätigen ebenfalls die geringere Chancen auf stabile und warme sommerliche Wetterverhältnisse im zweiten Juni-Drittel.

Und wie stehen die Chancen auf Sommer für das letzte Juni-Drittel? Zum heutigen Stand mäßig und es wird ganz darauf ankommen, ob es über dem skandinavischen Raum zu einer Hochdruckausbildung kommen kann oder nicht. Gelingt der atlantischen Frontalzone hingegen der Aufbau einer Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, England und Deutschland, so könnten auch die ersten Tage des letzten Juni-Drittels durch das unbeständige und mäßig warme Westwindwetter beeinflusst werden.

Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wettervorhersage Sommer 2016 im Juni eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit +0,5/+2 Grad im leicht zu warmen bis zu warmen Bereich. Betrachtet man die aktuelle Temperaturabweichung der ersten Juni Tage, so liegt der Überschuss der Mitteltemperaturen derzeit bei +1,97 Grad (über dem Norden deutlich wärmer, als über dem Süden - dort teils auch zu kalt). So verwundert es nicht, dass das Langfristmodell den Juni als zu warm berechnet, denn eine signifikante Abkühlung, welche den Überschuss abbauen könnte, ist derzeit nicht in Sicht. Für den Juli und August wird eine Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen Bereich berechnet. In der Niederschlagserwartung zeigt sich im Juni eine positive (zu nass) und im Juli und August leicht negative Abweichung (zu trocken) gegenüber dem Sollwert.
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Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 6. Juni

In den kommenden Tagen bleibt der Grundcharakter unbeständig und es ist mit weiteren Schauern und Gewittern zu rechnen, welche sich mit ihrem Schwerpunkt zunächst nach Süden und Westen verlagern, und am Mittwoch wieder über ganz Deutschland ausweiten können, bevor von Donnerstag an die Schauer- und Gewitterneigung generell abnehmen kann. Die Temperaturen können mit +20/+25 Grad meist im warmen Bereich verbleiben und sinken zum Donnerstag kurzzeitig auf +15/+20 Grad ab und steigen zum Wochenende wieder etwas an (s. Wettervorhersage Juni).

Das amerikanische Wettermodell simuliert darüber hinaus einen erneuten Wetterwechsel. Zwar könnten die Temperaturen am Sonntag mit +20/+25 Grad noch vielfach im warmen Bereich liegen, jedoch kündigt die zunehmende Schauer- und Gewitteraktivität aus südlichen Richtungen den voraussichtlichen Wetterwechsel an. Blickt man auf die Großwetterlage, so liegt zum 13. Juni ein kräftiges Tiefdrucksystem im Bereich zwischen Island und England, welches den Hochdruckkeil der kommenden Woche bis zum Wochenende weiter nach Osten abdrängt. In Folge dessen wird der vorderseitige Tiefdruckeinfluss mit zunächst feucht-warmen Luftmassen größer, bevor es zum 14./15. Juni zu einer unbeständigen und kühleren Übergangsphase kommen kann. Anders formuliert ist ab dem 12./14. Juni mit einer erhöhten Niederschlagswahrscheinlichkeit zu rechnen, bei der die Temperaturen auf +17/+23 Grad zurückgehen können. Im Zeitraum zwischen dem 15./20. Juni zeigt sich im Bereich über dem skandinavischen Raum die Tendenz zu einer Hochdruckausbildung, wobei der "Brückenschlag" zum Azorenhoch (noch) nicht gelingt. So können die atlantischen Tiefdruckausläufer aus nordwestlichen Richtungen zwischen beiden Hochdrucksystemen bis nach Deutschland und das östliche Europa vordringen und in diesem Zeitraum das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz wechselhaft gestalten. Das Temperaturniveau orientiert sich dabei an dem unteren Wert, welcher für die Jahreszeit noch normal sein kann.

Das europäische Wettermodell stützt die Variante mit hohem Luftdruck über dem skandinavischen Raum nicht und berechnet im Zeitraum zwischen dem 12./15. Juni das Tiefdrucksystem mit seinem Kerngebiet direkt über Deutschland, so dass der Wettercharakter selbst noch unbeständiger und auch kühler wie nach dem amerikanischen Wettermodell ausfallen kann.

Die Kontrollläufe stützen die hohe Niederschlagserwartung im Zeitraum vom 12./18. Juni mehrheitlich, wobei sich der Mittelwert des Temperaturspektrums mit +19/+21 Grad durchaus im Jahreszeit-typischen Bereich bewegen kann. Wie stark die Tendenz zu "normalen" Temperaturen im zweiten Juni-Drittel ist, zeigen die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), welche am 16. Juni bei 30/50/20 und am 21. Juni bei 15/60/25 liegen können.

Wie stehen die theoretischen Chancen auf Sommer? Gestern hatten wir es bereits angekündigt, dass mit einem Hoch über Skandinavien sich das "Blatt" schnell Zugunsten des Sommers wenden kann. Betrachtet man die Simulation des europäischen Wettermodells, so gibt es wenig Chancen für die Ausbildung von hohem Luftdruck über dem skandinavischen Raum, wenngleich diese in den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells erhalten bleibt, wohl aber - zum heutigen Stand - frühestens nach dem 15./17. Juni Wetterwirksam werden könnte. Anders ausgedrückt: für alle, die auf eine stabile Sommerwetterlage mit viel Sonnenschein, trockenem Wetter und Temperaturen jenseits der +25 Grad warten, müssen sich wohl noch etwas in Geduld üben.

Das Langfristmodell bleibt auch in seiner heutigen Wettervorhersage Sommer 2016 seinen Berechnungen der letzten Wochen treu, so dass demnach der Juni gegenüber dem langjährigen Mittelwert leicht zu warm bis zu warm und der Juli und August normal ausfallen kann. In der Niederschlagserwartung zeigt sich der Juni zu nass, während der Juli und August unauffällig bleiben, mit der Tendenz auch leicht zu trocken ausfallen zu können.

Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 5. Juni

Der Grundcharakter des Wetters bleibt in der kommenden Woche wechselhaft und unbeständig. So ist vor allem über den südlichen Landesteilen mit vermehrten Schauern und Gewittern zu rechnen, wobei die gewittrigen Anteile im Wochenverlauf weiter nachlassen können. Der Wind dreht ab Mittwoch auf nördliche Richtungen und sorgt für den Zustrom kühlerer Luftmassen, so dass diese von Mittwoch mit +20/+25 Grad (örtlich bis +27 Grad) bis zum Freitag auf +16/+21 Grad (örtlich bis +23 Grad) absinken können (s. Wetter Juni).

So zeigt sich bereits in der Wettervorhersage die sich seit Tagen berechnete "Abkühlung" aus den Simulationen der Wettermodelle im Wochenverlauf. So richtig kalt ist das aber nicht wirklich und entspricht in vielen Regionen auch dem langjährigen Mittelwert, lediglich über dem Norden und Osten kann es gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert auch leicht zu kalt werden. Wie lange hält sich die kühle Luft und wann kommt der Sommer?

Der Blick auf die Berechnungen des amerikanischen Wettermodells zeigen am 10. Juni ein Hochdruckkeil, welcher sich vom westlichen Mittelmeer über Spanien, England bis nach Island/Grönland erstrecken kann. Auf der östlichen Gradientenseite des Hochdrucksystem liegt ein Tiefdrucksystem über dem östlichen Skandinavien, dessen Gradienten über Osteuropa bis über das östliche Mittelmeer reichen können, während auf der Westseite des Hochdrucksystems sich die atlantischen Tiefdrucksysteme anstauen. Es ist demnach nur eine Frage der Zeit, bis das Hochdrucksystem entweder abgebaut, oder nach Osten verschoben wird. Nach den aktuellen Berechnungen wird das Hochdrucksystem nach Osten weggedrückt und positioniert sich zum 14. Juni über Weißrussland. Somit wird der Weg frei für die atlantische Frontalzone, sich bis über Mitteleuropa durchzusetzen und das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum 13./18. Juni unbeständiger zu machen und die Temperaturen in einem mäßig warmen Bereich zu lassen.

Die Simulation des europäischen Wettermodells sieht hinsichtlich Sommerwetter noch "deprimierender" aus. So positioniert sich im Zeitraum vom 12./15. Juni ein Tiefdrucksystem mit seinem Tiefdruckkern direkt über Deutschland, so dass nach diesen Berechnungen mit mehr Niederschlag und kühleren Temperaturen zu rechnen ist.

So verändert sich in der Wetterprognose für das zweite Juni-Drittel gegenüber den letzten Tagen nur wenig und ist hinsichtlich den von vielen "herbei gewünschten" stabilen Sommerwetter eher ernüchternd. Allerdings - und diese Variante sollte angesprochen werden - verläuft die Tiefdruckrinne weiter südlich als üblich. Somit ergeben sich durchaus Chancen für ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum, was das Grundprinzip des unbeständigen Wettercharakters noch einmal "auf den Kopf" stellen könnte. Diese Variante gilt es in den kommenden Tagen näher zu beobachten.

Die Kontrollläufe stützen den wechselhaften Wettercharakter im Zeitraum vom 13./20. Juni mehrheitlich und das Temperaturniveau liegt meist knapp über dem langjährigen Mittelwert. So liegt der Mittelwert des Temperaturspektrums in diesem Zeitraum meist zwischen +19/+21 Grad. Und auch die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), liegen am 15. Juni bei 35/40/25 und am 20. Juni bei 30/45/25 und bestätigen eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine hoch sommerliche Wetterphase - aber im Vergleich zu gestern konnten die wärmeren Varianten zunehmen, was maßgeblich an dem theoretischen Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum liegen mag, dessen Entwicklung sich aber in den kommenden Tagen in den Simulationen erst beweisen muss.

Das Langfristmodell bleibt seiner Wettervorhersage Sommer 2016 der letzten Tage treu und simuliert den Juni leicht zu warm, den Juli und August hingegen normal und in der Niederschlagswahrscheinlichkeit zeigt sich der Juni zu nass, der Juli und August normal mit der Tendenz auch leicht zu trocken auszufallen.

Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 4. Juni

Wie wird der Sommer 2016? Blickt man auf die kommenden Tage, so ist am heutigen Samstag und Sonntag noch mit zahlreichen Schauern und Gewittern zu rechnen, welche örtlich kräftiger ausfallen und Unwetterpotential erreichen können. Erst im Verlauf der kommenden Woche können sich nach den aktuellen Berechnungen die Schauer und Gewitter im Schwerpunkt über den Süden verlagern, während es von Norden her trockener werden kann. Die Temperaturen liegen meist im Bereich zwischen +20/+25 Grad und können über dem Süden mit +17/+23 Grad etwas kühler ausfallen, während über dem Norden auch die +27 Grad örtlich erreicht werden kann. Mit einer klassisch stabilen Sommerwetterlage und Temperaturen jenseits der +25 Grad Marke ist das aber nicht gleichzusetzen (s. Wetter Juni).

Bereits seit einigen Wochen berechnet das Langfristmodell einen "normalen" Verlauf des Sommers in Deutschland. Was ist normal? Die Sommer sind in Deutschland nur mäßig warm und die Tageswerte liegen häufig zwischen +22/+27 Grad und seltener über der +30 Grad Marke. Hinzu kommt ein steter Wechsel zwischen Hochdruck- und Tiefdrucksystemen. Das passt bisweilen ganz gut zu der aktuellen Wetterlage in den ersten Juni-Tagen. Doch wann kommt der Sommer mit einer stabilen Wetterlage?

Statistisch betrachtet gibt es im zweiten Juni-Drittel häufig die Wettersingularität der sog. Schafskälte - insofern sind die Chancen auf eine stabile Sommerwetterlage im zweiten Juni-Drittel hinsichtlich dieser Vorzeichen ohnehin schon reduziert. Betrachtet man die Simulation des amerikanischen Wettermodells, so zeigt sich zum 8. Juni der Aufbau eines Hochdruckkeils von der Mittelmeerregion über England/Island bis nach Grönland weiter westlich, so dass Deutschland, Österreich und die Schweiz auf den östlichen Strömungsgradienten des Hochdruckkeils gelangen können. Gleichzeitig liegt über dem östlichen Skandinavien und zwischen Grönland und den Azoren jeweils ein kräftiges Tiefdrucksystem, welche den Hochdruckkeil in die "Zange" nehmen. Im weiteren Verlauf gewinnt die atlantische Frontalzone weiter an Dynamik und kann den Hochdruckkeil weiter abbauen, so dass dieser nach Osten "weg kippt" und sich kurzweilig über den Bereich zwischen den Azoren und England legen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz verbleiben aber auf der östlichen Strömungsseite des Hochdruckkeils. Was bedeutet das? Hochdrucksysteme drehen sich im Uhrzeigersinn, so dass die Zufuhr der Luftmassen aus nördlichen Richtungen erfolgen kann. Entsprechend können die Temperaturen auf +18/+23 Grad, örtlich bis +15 Grad zurückgehen. Im Zeitraum vom 11./18. Juni kann die atlantische Frontalzone sich nach diesen Berechnungen bis über Mitteleuropa durchsetzen, so dass der Grundcharakter des Wetters wechselhaft, teils windig und die Temperaturen sich weitgehend im Jahreszeit-typischen Bereich bewegen können, was aber von vielen sicherlich als zu kühl empfunden werden kann.

Das europäische Wettermodell simuliert eine ganz ähnliche Entwicklung der Großwetterlage, jedoch blockiert ein Hochdrucksystem über dem westlichen Russland die atlantische Frontalzone und sorgt dafür, dass diese sich bis zum 13. Juni im Bereich zwischen Island und England positionieren kann. So könnte Deutschland, Österreich und die Schweiz durchaus in den Einflussbereich der etwas wärmeren Tiefdruckvorderseite gelangen.

Beide Wettermodelle haben etwas gemeinsam - sie berechnen wenig Chancen auf Sommerwetter im zweiten Juni-Drittel, so dass die Antwort der Frage nach "Wann kommt der Sommer" in das letzte Juni-Drittel verschoben werden müsste.

Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den wechselhaften und unbeständigen Wettercharakter im Zeitraum vom 11./19. Juni. Das Temperaturspektrum liegt am 11. Juni zwischen +13/+27 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad) und am 19. Juni zwischen +12/+28 Grad (Mittelwert: +19/+21 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), liegen am 14. Juni bei 35/55/10 und am 19. Juni bei 35/45/20 und weisen ebenfalls nur geringe Wahrscheinlichkeiten für sommerliche Wetterverhältnisse aus.

Das Langfristmodell ändert an seiner Wettervorhersage für dem Sommer 2016 gegenüber den letzten Tagen kaum etwas. So liegt die Abweichung der Mitteltemperatur gegenüber dem langjährigen Mittelwert im Juni zwischen +0,5/+1 Grad und über dem Norden bei +2 Grad im leicht zu warmen bis zu warmen Bereich, während der Juli und August mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad weitgehend "normal" berechnet wird. Die Niederschlagserwartung zeigt sich nach dieser Prognose im Juni erhöht und entspricht im Juli und August dem Sollwert.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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