Wetter Sommer 2016 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Sommer 2016 - Witterungstrend vom 13. Mai

Eine Frage wird uns derzeit häufig gestellt: "Wie wird das Wetter Sommer 2016?" und gleich darauf die nächste: "Wann kommt der Sommer?". Die zweite Frage ist einfach zu beantworten: meteorologischer Sommerbeginn ist 1. Juni und astronomisch am 21. Juni um 00:34 MESZ. Betrachtet man die aktuelle Wetterentwicklung über Pfingsten, so sind aber noch nicht einmal frühlingshafte Temperaturen zu erwarten und in den Nächten wäre auch leichter Bodenfrost nicht auszuschließen. Dieses Wetterphänomen ist aber - statistisch betrachtet - Mitte Mai völlig normal und gehört zur Wettersingularität der sog. Eisheiligen, welche häufig eintreffen (Details s. Wetter Pfingsten).

Blickt man auf die aktuelle Simulation des amerikanischen Wettermodells, so könnte man sich mit der Antwort auf die zweiten Frage etwas spezifischer ausdrücken. Nach den aktuellen Berechnungen steigt die Wahrscheinlichkeit im Zeitraum vom 25./28. Mai für den Aufbau eines Hochdrucksystems im Bereich zwischen England, Skandinavien und Deutschland. Sollte das in autarker Formation (eigenständig) gelingen, so wäre eine stabile Hochdruckwetterlage Ende Mai und somit auch Anfang Juni nicht auszuschließen, dann auch wieder mit sommerlichen Temperaturwerten. Diese Wetterentwicklung stellt jedoch einen Trend dar und muss sich in den kommenden Tagen erst noch bestätigen lassen (Details s. Wetter Mai).

Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+21) / zu warm (>+21), so liegen diese am 28. Mai bei 10/50/40 und weisen nur noch eine geringe Wahrscheinlichkeit für eine zu kalte Wetterlage Ende Mai aus, was den Trend zu normalen, bzw. auch für zu warme Temperaturen Ende Mai/Anfang Juni - zum heutigen Stand - bestätigt.

Und wie wird das Wetter Sommer 2016? Betrachtet man die Simulation des Langfristmodells zum heutigen Stand, so wird der Juni, Juli und August mit einer Abweichung der Temperaturen von -0,5/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert im weitgehend normalen Bereich simuliert. Betrachtet man die Niederschlagserwartung, so ist nach dieser Berechnung der Juni als leicht zu nass, der Juli und August als normal zu bewerten. Anders formuliert wäre demnach ein normaler Sommer in Deutschland zu erwarten. Was ist normal? Die Sommer sind in Deutschland nur mäßig warm und die Tageswerte liegen häufig zwischen +22/+27 Grad und seltener über der +30 Grad Marke.

Ganz ähnlich ist die aktuelle Berechnung des Langfristmodells des Deutschen Wetterdienstes (DWD), welches mit einer Wahrscheinlichkeit von 26 Prozent einen zu kalten Sommer, mit 38 Prozent einen normalen Sommer und mit 36 Prozent einen zu warmen Sommer simuliert.

In regelmäßigen Abständen werden diese Witterungstrends für das Wetter Sommer 2016 erneuert und ergänzt - zunächst unregelmäßig, im Frühjahr durch Wettertrends regelmäßiger und ab dem 20. Mai und über den Sommer hinweg erfolgt mit Wetterprognosen und Wettervorhersagen eine tägliche Aktualisierung zum Wetter Sommer 2016.
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Wetter Sommer 2016 - Witterungstrend vom 10. Mai

Zwar zeigen sich die Temperaturen im Frühling gegenüber dem langjährigen Mittelwert als weitgehend "normal", subjektiv werden die Temperaturen aber von vielen als zu kühl empfunden. Das hat sich zwar im Mai geändert, doch zu Pfingsten kommt der nächste Kaltlufteinbruch - welcher, rein statistisch betrachtet, zu den sog. Eisheiligen gehört und nichts außergewöhnliches darstellt. Schade ist für viele sicherlich die Tatsache, dass das am verlängerten Wochenende passiert. Darüber hinaus gibt es aber im letzten Mai-Drittel in den Simulationen der Wettermodelle vielversprechende Ansätze für eine Normalisierung der Temperaturen, mit der Tendenz - gegenüber dem langjährigen Mittelwert - auch leicht positiv ausfallen zu können (s. Wetter Pfingsten | Wetter Mai).

Sollte sich ein westliches Strömungsmuster im letzten Mai Drittel einstellen können, so stehen die Wahrscheinlichkeiten nicht schlecht, als dass sich das Jahreszeiten-typische Wetter Anfang Juni fortsetzen kann. Was bedeutet Jahreszeiten-typisch? Rein statistisch gibt es Anfang Juni häufiger Schönwetterphasen, welche im Zeitraum vom 10./20. Juni von der "Schafskälte" abgelöst werden können, bevor der Sommer sich dann durchsetzen und unter Umständen auch stabilisieren könnte. Entscheidend für den Verlauf des Wetters im Sommer ist aber der Zeitraum zwischen dem 21. Juni/11. Juli mit der sog. Siebenschläferregel (Siebenschläfertag 7. Juli). Die Wetterlage, welche sich in diesem Zeitraum einstellen kann, wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 60-80 Prozent das Wetter über dem Süden in den kommenden Wochen dominieren können. Für Norddeutschland ist die Siebenschläferregel nicht anwendbar, da dort das Wetter maritimer ausgeprägt ist, aber durchaus auch Einfluss haben kann. Die Sommer sind in Deutschland nur mäßig warm und die Tageswerte liegen häufig zwischen +22/+27 Grad und seltener über der +30 Grad Marke. Hinzu kommt ein steter Wechsel zwischen Hochdruck- und Tiefdrucksystemen.

Das Langfristmodell verändert seine Wetterprognose für den Sommer gegenüber den letzten Wochen kaum. So liegt die simulierte Temperaturabweichung zum heutigen Stand gegenüber dem langjährigen Mittelwert im Juni, Juli und August mit -0,5/+0,5 Grad im normalen Bereich. Das deutet auf einen normalen Temperaturverlauf im Sommer hin und stützt weniger eine Variante eines Hitzesommers. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich nach der Berechnung des Langfristmodells der Juni etwas zu nass und der Juli und August gegenüber seinem Sollwert im weitgehend normalen Bereich. Zusammengefasst deutet zum heutigen Stand vieles auf einen "typischen" Verlauf des Sommers hin.

In regelmäßigen Abständen werden diese Witterungstrends für das Wetter Sommer 2016 erneuert und ergänzt - zunächst unregelmäßig, im Frühjahr durch Wettertrends regelmäßiger und ab dem 20. Mai und über den Sommer hinweg erfolgt mit Wetterprognosen und Wettervorhersagen eine tägliche Aktualisierung zum Wetter Sommer 2016.

Wetter Sommer 2016 - Witterungstrend vom 31. März

Die Medien berichten seit einiger Zeit immer wieder einmal von einem möglichen zu kalten Verlauf des Wetters im Sommer 2016. Die Grundlage für solch eine These mag - mit einem gewissen Interpretationsspielraum - das Langfristmodell liefern, welches die Temperaturabweichung im Juni, Juli und August mit -0,5/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert im normalen Bereich simuliert. Möglicherweise sind die -0,5 Grad der Grund für die Annahme des zu kalten Verlaufs, was so aber nicht stimmt und zur "normalen" Schwankungsbreite der Temperaturentwicklung gehört.

Nebenbei ist das Langfristmodell eine Fortschreibung aktueller Wetterereignisse und bedarf einer gesonderten Interpretation. Denn in Zeiten des Klimawandels werden die Temperaturen im Sommer immer wärmer (s. Zeitreihe der Mitteltemperatur Deutschland). Aber man erkennt auch Ausnahmen in denen das nicht der Fall ist. Das Wetter ist eben kein stringentes System, sondern ein eher chaotisches, welches sich ständig verändert.

Es gibt aber auch Entwicklungsphasen, welche bereits frühzeitig erkennen lassen, wie sich das Wetter in den kommenden Monaten entwickeln kann (bspw. Winter 2015/16, welcher von Anfang an als zu mild interpretiert wurde). Dabei stellt sich das zu Grunde liegende Zirkulationsmuster nachhaltig um und sorgt mit einem gegenteiligen Muster für ein Ausgleichsverhalten.

Was bedeutet das? Vereinfacht ausgedrückt strebt das Zirkulationsverhalten nach ausgeglichenen Verhältnissen, so dass bspw. nach einer längeren milden und trockenen eine kühlere und nasse Phase nachfolgen kann - und umgekehrt. Dieser theoretische Ansatz gilt auch für den Sommer 2016, so dass nach dem zu warmen Temperaturverlauf, aber weitgehend normalen Niederschlagsverhalten im Winter 2015/2016 eine kühlere und nasse Phase im Frühjahr, bzw. noch zum Beginn des Sommers nachfolgen kann. Gibt es Rückschlüsse von einem zu kalten Frühjahrsverlauf auf den Verlauf des Sommers? Statistisch betrachtet nein. Ein kühler/warmer Frühling hat keine Korrelation für einen zu warmen oder zu kalten Sommer. Was aber maßgeblich das Wetter im Sommer mit beeinflussen kann, ist die Großwetterlage im Frühjahr. Ist diese von Hochdrucksystemen bestimmt, folgen oftmals unbeständigere Wetterlagen im Sommer nach. Ist das Frühjahr hingegen nass, so besteht eine höher Wahrscheinlichkeit für Hochdruckwetterlagen im Sommer. Es kommt also nicht auf die Temperaturen an, sondern wie sich die Großwetterlage entwickeln mag, welche wiederum die Temperaturen mit beeinflusst.

Ein "Signal" für den zu warmen Temperaturverlauf im Sommer 2015 war das sog. El Niño Phänomen, welcher nach dem aktuellen ENSO-Bericht noch immer präsent ist, sich aber im weiteren Verlauf des Frühjahrs und Frühsommer abschwächt und neutrale Bedingungen annehmen kann:
A strong El Niño is present and is weakening.* Positive equatorial sea surface temperature (SST) anomalies continue across most of the Pacific Ocean. A transition to ENSO-neutral is likely during late Northern Hemisphere spring or early summer 2016, with close to a 50% chance for La Niña conditions to develop by the fall.* (mäßige Google Übersetzung).
Wenn man möchte, kann man dies als Indiz für einen normalen Temperaturverlauf im Sommer 2016 annehmen. In der nachfolgenden Grafik sind die möglichen Auswirkungen des El Niño Phänomens auf die Temperaturen übersichtlich dargestellt.

Als ein Randfaktor für die Wetterentwicklung gilt die sog. Sonnenaktivität, deren Sonnenflecken Aufschluss über die "Kraft" der Sonne geben. Welchen möglichen Einfluss haben Sonnenflecken? Vereinfacht ausgedrückt: ist die Sonne wenig aktiv, so steigt die Wahrscheinlichkeit für kühlere Sommer, ist sie hingegen aktiv, so steigt die Wahrscheinlichkeit für einen wärmeren Sommer. Aktuell befindet sich die Aktivität der Sonne in einem abnehmenden Zustand. Dieser Randfaktor kann allenfalls als Indiz gewertet werden und spricht - in theoretischer Betrachtungsweise - eher für einen normalen Temperaturverlauf im Sommer.

Insofern kann die oben benannte "genauere Interpretation" des Langfristmodells anhand der Rahmenbedingungen für einen normalen Temperaturverlauf im Sommer durchaus gestützt werden. Was sind die normalen Temperaturen im Sommer in Deutschland? Die Sommer sind in Deutschland nur mäßig warm und die Tageswerte liegen häufig zwischen +22/+27 Grad und seltener über der +30 Grad Marke. Hinzu kommt ein steter Wechsel zwischen Hochdrucksystemen und Tiefdrucksystemen.

In Regelmäßigen Abständen werden diese Witterungstrends für das Wetter Sommer 2016 erneuert und ergänzt - zunächst unregelmäßig, im Frühjahr durch Wettertrends regelmäßiger und ab dem 20. Mai und über den Sommer hinweg erfolgt mit Wetterprognosen und Wettervorhersagen eine tägliche Aktualisierung zum Wetter Sommer 2016.

Wetter Sommer 2016 - Witterungstrend vom 17. März

Wie wird das Wetter Sommer 2016 - warm, normal oder kalt und ist mit viel oder wenig Regen zu rechnen? Eine eher noch spekulative Auskunft hierüber gibt das Langfristmodell. Demnach liegt die Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert über die Sommermonate Juni, Juli und August durchweg bei -0,5/+0,5 Grad und bewegen sich somit im normalen Bereich. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich im Sommer keine besondere Abweichung gegenüber dem Sollwert, jedoch ist eine leicht positive Entwicklung zu beobachten (etwas zu nass).

Blickt man etwas genauer auf die Temperaturentwicklung des Langfristmodells für Europa, so erkennt man - zum heutigen Stand - eine überwiegend normale Temperaturabweichung über Frankreich, Österreich, der Schweiz, Italien und den gesamten Mittelmeerraum, während Spanien und Portugal, sowie Osteuropa und der skandinavische Raum zu warm simuliert werden.

Welche Großwetterlage lässt sich hieraus ableiten? Ist es über Skandinavien zu warm, so ist ein Hochdrucksystem nicht weit entfernt. Gut denkbar wäre dementsprechend über Mitteleuropa eine Südwest-, teils auch Westwetterlage. Die andere Variante wäre ein Azorenhoch und ein Hochdrucksystem im Bereich über dem westlichen Russland. Dazwischen entsteht eine Lücke, in die immer wieder Tiefdrucksysteme aus westlichen oder gar nordwestlichen Richtungen vorstoßen können. Anders formuliert sind demnach eher durchwachsene Sommermonate zu erwarten, deren Temperaturspektrum sich am langjährigen Mittelwert orientiert. Was ist die normale Temperatur im Sommer? 22-27 Grad, ab und an bis +30 Grad, seltener über +30 Grad.

Betrachtet man die Singularität der vergangenen Winter 2013/14, 2014/15 und 2015/16, so sind allesamt zu warm ausgefallen. Die darauf folgenden Sommer waren ebenfalls zu warm, allerdings mit einem Unterschied. Die Frühlingsmonate waren in Summe ebenfalls zu warm. Ob man das für den Sommer 2016 so Fortschreiben kann, bleibt fraglich, da der März 2016 aktuell den Trend hat zu kalt auszufallen. Was würde ein zu kühler Frühlingsverlauf bedeuten? Wären alle drei Frühlingsmonate zu kalt, so zeigt sich eine ausgeprägtes Ausgleichsverhalten, welches wiederum in eine Erhaltungsneigung übergeht. Somit würde die Wahrscheinlichkeit eines normalen bis zu kühlen Sommer 2016 steigen.

Zusammenfassend sind für den Sommer 2016 aktuell keine Auffälligkeiten zu beobachten die zu einer nennenswerten Abweichung in Richtung zu kalten oder zu warmen Verlauf des Wetters sprechen - der Trend bleibt "normal".

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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