Nach der aktuell etwas zu kühlen Wetterphase zeigt die aktuelle Wettervorhersage bereits für Ende Juli einen leichten Anstieg der Temperaturen von Süden her, welche sich darüber hinaus in der erweiterten Wetterprognose bis zum 5. August wieder sommerlich, bzw. hoch sommerlich warm präsentieren können. Der Grund für diesen Warmluftschub ist ein Hochdrucksystem, welches sich bis zum 5. August von der Mittelmeerregion bis über Skandinavien ausweiten kann. Zur gleichen Zeit liegt über dem Atlantik ein Tiefdrucksystem, so dass im Verbund beider Systeme zueinander die Grundströmung auf südliche Richtungen drehen und somit die warmen Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell im Zeitraum 6./10. August eine Stabilisierung des Hochdrucksystems mit Kern über dem Norden von Deutschland, bzw. Skandinavien. Der Kerndruck selbst ist mit 1020 hPa, bzw. 1025 hPa als noch nicht sonderlich stabil zu bezeichnen, allerdings reicht die simulierte Position dafür aus, um das erste August-Drittel im Temperaturniveau sommerlich warm erscheinen zu lassen. Die "Gefahr", die bei solchen Wetterlagen ausgeht ist eine Clusterung der zwei Hochdrucksysteme über den Azoren und Skandinavien, so dass über Mitteleuropa eine Lücke zwischen den Hochdrucksystemen entstehen kann. So simuliert das amerikanische Wettermodell im Zeitraum zwischen dem 10./14. August die Clusterung der Hochdrucksysteme, so dass aus nordwestlichen Richtungen die Tiefdrucksysteme bis über Mitteleuropa mit wechselhaften, kühlen und teils windigen Wetter vordringen können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich der Zeitraum vom 1./8. August in anlehnender Variante an das amerikanische Wettermodell als sommerlich bis hoch sommerlich, bevor nachfolgend auch hier eine Umstrukturierung der Großwetterlage erfolgen kann. Wie wahrscheinlich sind diese Varianten? Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich mehrheitlich der Zeitraum vom 1./9. August in seinem Temperaturmittelwert gegenüber dem vieljährigen Mittelwert etwa um 1/5 Grad zu warm. In der Niederschlagswahrscheinlichkeit zeigt sich im Zeitraum 1./5. August eine geringe Niederschlagsneigung, welche darüber hinaus eine deutlich ansteigende Tendenz aufweist (zumeist in Form von Schauern und Gewittern). Im Zeitraum 9./13. August zeigt der Mittelwert des Spektrums in eine normalisierende Richtung, so dass zu kühle Varianten zwar möglich sind, im Mittelwert sich das Temperaturniveau jedoch den für die Jahreszeit-typischen Werten angleicht. Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 7. August bei 10/25/65 und am 13. August bei 40/35/25. Das Langfristmodell bleibt seiner Wetterprognose für den August der letzten Tage treu und simuliert über dem Norden mit einer Abweichung von -1/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert einen leicht zu kühlen Temperaturverlauf, welcher mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im Süden ein normales Temperaturniveau ausweist. Im Niederschlagsverhalten zeigen sich nach dem Langfristmodell - zum heutigen Stand - keine sonderlichen Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert.

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