Gemäß der aktuellen Wettervorhersage bleiben - insbesondere im Süden - die Temperaturen im sommerlichen Bereich, während sich im Norden zunehmend wechselhaftes Wetter bei mäßig warmen Temperaturwerten durchsetzen können. Der Grund hierfür ist eine leicht erhöhte Aktivität der atlantischen Frontalzone, welche sich bis zum 17. Juli nach Skandinavien durchsetzen kann und Deutschland dabei mit seinen südlichen Gradienten beeinflussen kann. Stabiles Sommerwetter ist somit bis zum 15. Juli weniger wahrscheinlich, wenngleich die Temperaturen durchaus im sommerlichen Bereich liegen können. Im Zeitraum darüber hinaus simulierten die Wettermodelle durchaus wahrscheinliche Varianten eines meridional ausgerichteten Zirkulationsmusters (Nord-Süd, Süd-Nord), wobei Deutschland auf der kühleren Seite des Troges lag. In der aktuellen Simulation des amerikanischen Wettermodells bleibt der Ansatz eines meridionalen Grundmusters erhalten, allerdings verschiebt sich der Zeitraum auf den 18./23. Juli. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist der simulierte Ansatz heute ein anderer. Demnach kann sich das meridionale Muster zwischen Island und den Azoren durchsetzen, bei der Deutschland im Zeitraum 15./21. Juli auf die warme bis heiße Vorderseite des Troges gelangen kann (Vorderseite). Welche der Varianten ist wahrscheinlich? Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum 14./18. Juli eine gegenüber dem langjährigen Mittelwert um eine +3/+7 Grad zu warme Temperaturphase, welche darüber hinaus vom 18./25. Juli eine Normalisierungstendenz aufweist und im Norden auch leicht zu kühl verlaufen kann. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 16. Juli zwischen +15/+31 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +24/+25 Grad im Westen und Osten und +27 Grad über dem Süden) und am 24. Juli zwischen +14/+31 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +21/+22 Grad über dem Westen und Osten und bis +24 Grad über dem Süden). Sind im letzten Juli-Drittel wieder stabilere Wetterverhältnisse zu erwarten? Die Bodendrucksimulationen der Kontrollläufe lassen aktuell keinen Rückschluss auf eine stabile Hochdruckphase zu und auch im Niederschlagsverhalten zeigt sich eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit im Zeitraum 13./24. Juli, wenngleich diese im Norden etwas höher als wie im Süden ausfallen kann.

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