Passend zu dem - für viele - verlängerten Wochenende um Fronleichnam herum kann sich zwischen Deutschland und Skandinavien ein Hochdrucksystem durchsetzen und mit höherer Wahrscheinlichkeit für einen sommerlichen Wettercharakter sorgen, bei dem im Norden die Temperaturen auf +20/+25 Grad und im Süden auf +23/+28 Grad, örtlich bis +31 Grad ansteigen können. Auch am Wochenende können sich zum heutigen Stand die sommerlichen Temperaturen und der überwiegend trockene Grundcharakter festigen, wobei die Schauer- und Gewitterneigung eine zunehmende Tendenz aufweist. Im Zeitraum zwischen dem 7./13. Juni nimmt nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik wieder zu, welche sich auch Deutschland, bzw. Mitteleuropa nähern können. Allerdings kann sich das Hoch über Mitteleuropa noch weitgehend behaupten, so dass zwischen beiden Systemen die Zufuhr warmer, bzw. sehr warmer Luftmassen bis zum 8./9. Juni erhalten bleiben kann. In Folge daraus bleibt das Temperaturniveau sommerlich, wenngleich die Schauer- und Gewitteraktivität aus Westen weiter zunehmen kann. Im Zeitraum zwischen dem 9./13. Juni schwächt sich das Hoch über Mitteleuropa ab und verlagert seinen Schwerpunkt über dem Atlantik bis nach England reichend. Deutschland gelangt somit auf den östlichen Strömungsgradienten des Hochdrucksystems, so dass mit Wind aus westlichen, bzw. nordwestliche Richtungen Tiefdruckausläufer mit kühleren Luftmassen nach Deutschland geführt werden könnten. Die Kontrollläufe stützen einen niederschlagsarmen Wettercharakter im Zeitraum 2./6. Juni, welcher im Zeitraum 6./13. Juni im Süden wieder eine ansteigende Tendenz aufweist, sonst eher schwach ausgeprägt bleibt (Indiz Hochdruck mit erhöhter Schaueraktivität im Süden). Im Temperaturverhalten zeigt sich bis zum 6. Juni der vorläufige Höhepunkt der warmen Temperaturen welche im weiteren Verlauf bis zum 13. Juni wieder etwas zurückgehen können, aber mit +1/+3 Grad noch immer über dem langjährigen Mittelwert liegen können. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 6. Juni zwischen +16/+29 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Norden, +24 Grad im Westen und +26 Grad im Süden und Osten) und am 13. Juni zwischen +12/+29 Grad (Mittelwert: +18 Grad im Norden, +20 Grad im Westen und +22/+23 Grad im Westen und Osten). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23), liegen am 13. Juni bei 20/50/30 (gestern: 30/30/40) und bestätigen zum heutigen Stand einen weitgehend Jahreszeit-typischen Wettertrend.

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