Aufgrund der unterschiedlichen möglichen Zugbahnen des Tiefdrucksystems Anfang Juni schwanken die Varianten weiterhin zwischen sommerlich warm und mäßig mild, mit Unwetterpotential, Starkwind- und Regenereignisse wobei sich das alles voraussichtlich im Zeitraum 1./4. Juni abspielen kann: warm/heiße Vorderseite; Unwetter mit Starkregen und Gewitter; kühle und windige Rückseite. Insbesondere das amerikanische Wettermodell simuliert hierbei eine Zugbahn, welche das Tiefdrucksystem rasch nach Norden abdrängt, so dass im Süden der Einfluss des Tiefdrucksystems noch grundsätzlich in Frage gestellt werden kann. Anders hingegen die Simulation des europäischen Wettermodells - hier "rauscht" das Tiefdrucksystem am 2./3. Juni über Deutschland hinweg und sorgt nachfolgend mit nordwestlichen Winden für eine Abkühlung der Temperaturen. Kommt im weiteren Verlauf der Sommer? Hier simulieren - wie bereits in den letzten Tagen - die Wettermodelle den konsequenten Hochdruckaufbau im Bereich Mitteleuropa/England/Skandinavien, was grundsätzlich für stabilere Wetterverhältnisse spricht. Reicht es auch für sommerliche Temperaturen? Sowohl das amerikanische als auch europäische Wettermodell simulieren den Hochdruckkern etwas westlich von Mitteleuropa, so dass Deutschland auf der überwiegend gemäßigten Temperaturzone östlich des Hochdrucksystems liegen kann. Wie warm kann es werden? Nach den gängigsten Varianten zeigen sich Tageswerte, welche im Zeitraum 5./10. Juni zwischen +19/+24 Grad, örtlich auch bis +24/+27 Grad bewegen können. Aber auch hier kommt es auf die Hochdruckposition an, so dass die Temperaturen noch wärmer, bzw. auch kühler ausfallen können Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe liegt bspw. am 10. Juni zwischen +13/+28 Grad bei einem Mittelwert von +18 Grad im Norden, sonst +20/+21 Grad, was leicht über dem langjährigen Mittelwert liegt. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+16) / normal (+17/+23) / zu warm (>+23), liegen am 6. Juni bei 15/35/50 und am 10. Juni bei 15/50/35. Das Langfristmodell simuliert für den Juni mit einer Abweichung der Mitteltemperatur von +0,5/+1 Grad einen gegenüber dem langjährigen Mittelwert normalen bis leicht zu warmen Temperaturverlauf, welcher im Juli und August mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad wieder normalisiert berechnet wird. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich nach der Wetterprognose des Langfristmodells im Juni ein leichtes Defizit, welches im Juli und August neutral bis leicht positiv ausfallen kann.

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