Im Verlauf der kommenden Woche zeigt sich ein recht unbeständiges und nur mäßig mildes Wetter. Erst über Pfingsten zeigt sich in einigen Varianten der Wettermodelle der vorsichtige Trend zu einer Wetterbesserung. Darüber hinaus tendiert das amerikanische Wettermodell zu einer sog. Erhaltungs-, bzw. Wiederholungsneigung des Zirkulationsmusters, bei der eine nordwestliche Strömungsausrichtung die wahrscheinlichste Variante darstellt. Sollte das eintreten, so wäre in Folge daraus im Zeitraum 25. Mai/1. Juni ein weiterhin unbeständiger Wettercharakter zu erwarten, wobei sich das Temperaturgefüge den Jahreszeit-typischen Verhältnissen anpassen kann. Anders ausgedrückt entspricht das für Ende Mai / Anfang Juni einer nicht unüblichen Wetterentwicklung. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ergeben sich in Ansätzen Chancen zu einer stabileren Wetterentwicklung, als dass das Azorenhoch mit dem Kontinentalhoch eine schwache - aber für Deutschland - dominierende Rolle einnehmen kann. Warm, normal oder ein doch gemäßigtes Temperaturverhalten, was ist wahrscheinlicher für Ende Mai, bzw. Anfang Juni? Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich mehrheitlich ein Jahreszeit-typisches Temperaturverhalten bei einer mäßig erhöhten Niederschlagserwartung. Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+20) / zu warm (>+21), so liegen diese am 26. Mai bei 35/30/35 und am 1. Juni bei 15/30/55. Anders formuliert zeichnet sich in den Simulationen der Wettermodelle zum heutigen Stand nach Pfingsten ein zunächst noch verhaltender aber grundsätzlich positiver Temperaturtrend ab. Das Langfristmodell simuliert für die Sommermonate Juni, Juli und August mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert einen normalen Temperaturverlauf über den Sommer. Im Niederschlagsverhalten werden noch keine signifikante Abweichungen im Sommer simuliert.

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