Wetter Sommer 2015 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 19. August

Nach der aktuellen Wettervorhersage lässt die Niederschlagsneigung im Verlauf der Woche nach und die Temperaturen steigen bis zum Wochenende auf vielfach sommerliche Werte an. Bereits zum Sonntag zeigt sich über dem Westen und Südwesten eine erhöhte Neigung zu Schauern und Gewittern, was den insgesamt noch labilen Grundcharakter des Wetters unterstreicht. Ändert sich das? Das amerikanische Wettermodell simuliert eine Variante, bei der ein markantes Tiefdrucksystem am 23. August zum "Frontalangriff" gegen das Skandinavienhoch ansetzt, was eine stabile Hochdruckwetterlage in den verbleibenden Tagen des Sommers noch in Frage stellen kann. Nach der aktuellen Simulation gelingt es dem Hochdrucksystem seine Stellung über Mitteleuropa zu behaupten, so dass der zu Grunde liegende Temperatur- und Wettercharakter weitgehend spät-sommerlich warm - örtlich auch heiß - ausfallen kann, allerdings zeigt sich gegenüber den letzten Tagen auch eine erhöhte Neigung für eine "Unterwanderung" des Hochs über Skandinavien durch das massive "anrennen" der Tiefdrucksysteme, so dass die Entscheidung ob spät-sommerlich warm und relativ trocken oder früh-herbstlich kühl und wechselhaft im Zeitraum 25./31. August noch nicht gefallen ist. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so liegt sowohl die Achse des Skandinavien- als auch Azorenhochs in einer Nordwest-Südost Ausrichtung, was den Weg für Tiefdruckausläufer aus Nordwesten bis nach Deutschland im Zeitraum 24./26. August weiter öffnen könnte als nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, was einen unbeständigeren und auch etwas kühleren Wettercharakter zur Folge haben kann. Darüber hinaus "Kippt" die Hochdruckachse über Mitteleuropa in eine Südwest-Nordost Achse, was bis zum Monatsende eine mäßig warme bis warme und in Teilen auch wechselhafte Südwestwetterlage zum Ergebnis haben kann. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Die Kontrollräume favorisieren weiterhin für die verbleibenden August-Tage ein Temperaturniveau, welches um +1/+5 Grad über dem langjährigen Mittelwert liegt. So liegt das Temperaturspektrum am 25. August zwischen +13/+27 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +21 Grad über dem Westen und +22/+23 Grad über dem Süden und Osten) und am 31. August zwischen +16/+28 Grad (Mittelwert +20 Grad über dem Norden, +22/+23 Grad über dem Westen und Osten und +24 Grad über dem Süden). Zusammenfassend ist auch heute ein spät-sommerlich warmer Temperaturcharakter im letzten August-Drittel wahrscheinlicher, als ein zu kühles Temperaturniveau. Hoch-sommerliche Temperaturphasen mit über +30 Grad sind nicht gänzlich auszuschließen und wird im Wesentlichen davon abhängig sein, wie weit die Tiefdruckausläufer an Mitteleuropa herankommen und auf ihrer Vorderseite die heißen Luftmassen von Süden über die Alpen nach Deutschland führen können. Gänzlich trocken bleiben wird es wohl nicht, jedoch zeigt sich die Niederschlagsneigung im Zeitraum 25./31. August als gering ausgeprägt.
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Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 18. August

Ab Mittwoch lassen nach der aktuellen Wettervorhersage die Niederschläge allmählich nach und ein Hochdrucksystem über Skandinavien kann das Wetter über Deutschland zunehmend beeinflussen. Mit vermehrten Sonnenschein sind zum Wochenende bereits wieder sommerliche bis hoch-sommerliche Temperaturen möglich. Bleibt das so? So ein Skandinavienhoch bringt das "normale" von West nach Ost verlaufende Zirkulationsmuster "durcheinander" und stört dieses zunächst einmal. Nun sind i.d.R. solche Hochdrucksysteme über Skandinavien von längerer Dauer und je länger sie anhalten desto nachhaltiger und intensiver zeigt sich die Störung des Zirkulationsmusters. Die "Gefahr", welche für das Wetter über Deutschland von so einen Skandinavienhoch ausgehen kann, ist die Hochdruckachse. Liegt diese von Nordwest nach Südost und kann keine Verbindung zu einem Mittelmeerhoch oder Azorenhoch aufbauen, so kann das Skandinavienhoch von Tiefdrucksystemen aus dem Westen her "unterwandert" werden, was über Deutschland einen unbeständigen und kühlen bis mäßig warmen Wettercharakter zur Folge haben kann. Im anderen Fall zeigt sich ein trockener und mäßig warmer bis warmer spät sommerlicher Wettercharakter. Das amerikanische Wettermodell favorisiert beide Varianten in den letzten Simulationen gleichermaßen. Zuerst zeigt sich im Zeitraum zwischen dem 20./25. August ein höherer Einfluss des Skandinavienhochs, welches im weiteren Verlauf von Tiefdrucksystemen "unterwandert" werden könnte (Neigung zu Vb-Wetterlage, bzw. Mittelmeertief). Je nachdem wie die Hochdruckachse dagegen halten kann wird sich entscheiden, ob eine Tiefdruckphase von längerer oder kürzerer Dauer sein kann, entschieden ist zum heutigen Stand in den Simulationen noch nichts. Das europäische Wettermodell stützt eine Hochdruckvariante über dem skandinavischen Raum, so dass diese Variante für das letzte August-Drittel durchaus die wahrscheinlichere Variante sein kann. Die Kontrollläufe favorisieren im Zeitraum zwischen dem 22./31. August einen spät-sommerlichen Temperaturcharakter, wenngleich die Niederschlagsneigung von Nord nach Süd eine ansteigende Tendenz aufweist. So liegt der Mittelwert der Kontrollläufe etwa um +1/+4 Grad über dem langjährigen Mittelwert und weist ein Temperaturspektrum bspw. am 26. August von +14/+30 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden, sonst +22/+24 Grad) aus. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter September.

Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 17. August

In den kommenden Stunden sind bis zum Mittwoch nach der aktuellen Wettervorhersage in einen breiten Streifen zwischen dem Bay. Wald und Köln kräftige und teils länger andauernde Niederschläge zu erwarten, so dass örtliches Unwetterpotential mit lokaler Hochwassergefahr durchaus zu erwarten ist. Im weiteren Wochenverlauf kann sich mehr und mehr hoher Luftdruck durchsetzen, so dass die Niederschlagsaktivität insgesamt nachlassen und die Temperaturen auf mäßig warme bis warme Temperaturen ansteigen können. Im Zeitraum zwischen dem 22./26. August simuliert das amerikanische Wettermodell ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum, welches mit einer östlichen Grundströmung relativ trockene und warme Luftmassen nach Deutschland führen kann. Im Zeitraum darüber hinaus wird sich zeigen müssen, ob die Achse des Skandinavienhochs sich weiter nach Süden ausweiten kann, oder ob den Tiefdrucksystemen eine "Unterwanderung" des Hochdrucksystems gelingt. Im ersten Fall würde sich auch der Zeitraum bis Ende August weitgehend spät-sommerlich präsentieren, während nach der zweiten Variante der Wettercharakter unbeständiger und auch kühler ausfallen kann. Das europäische Wettermodell stützt ebenfalls im Zeitraum vom 19./24. August die Entwicklung eines Skandinavienhochs, welches bis zum 26. August für Mitteleuropa weitgehend wetterbestimmend sein kann. Geht es nach den Kontrollläufen, so festigt sich in den letzten Simulationen zunehmend ein sich normalisierender bis leicht positiver Temperaturtrend bei einer im Zeitraum vom 24./31. August von Nord nach Süd zunehmenden Niederschlagstendenz. So liegt das Temperaturspektrum am 25. August bei +13/+27 Grad (Mittelwert: +23 Grad über dem Osten, sonst +20/+21 Grad) und am 29. August bei +14/+30 Grad (Mittelwert: +20/22 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+22) / zu warm (>+22), liegen am 24. August bei 20/35/45 und am 31. August bei 25/35/40 und bestätigen erneut einen weitgehend normalen bis leicht zu warmen Temperaturtrend gegenüber dem langjährigen Mittelwert im letzten August-Drittel.

Wetter Sommer 2015 - Wetterprognose vom 16. August

Mit einer Luftmassengrenze macht der Sommer in den kommenden Tagen nach der aktuellen Wettervorhersage nur z.T. eine Pause, denn das nun steuernde Tiefdrucksystem sorgt mit einer gegen den Uhrzeigersinn drehenden Strömung über dem Nordosten für eine Zufuhr von warmen Luftmassen, während über dem Westen und Süden kühlere Luft herangeführt werden kann. In der Meteorologie spricht man bei solch Temperaturunterschieden auf engstem Raum von einer Luftmassengrenze, welche entlang ihres Verlaufes teils ergiebige Niederschläge zur Folge hat. Zum heutigen Stand liegt die Luftmassengrenze etwa entlang einer Linie Bay. Wald - Bremen, so dass in diesem Bereich bis Donnerstag Niederschlagssummen von 40-80, örtlich auch bis 100 l/m² simuliert werden. Bereits zum Ausklang der Woche zeigt sich mit einer zunehmend östlichen Strömung und nachlassenden Niederschlägen die Dominanz eines Hochdrucksystems über dem skandinavischen Raum, welche sich im Zeitraum 20./24. August mit einer Hochdruckbrücke zum Azorenhoch auch über Deutschland erstrecken kann. So können sich die Temperaturwerte langsam erwärmen und steigen auf verbreitet +20/+25 Grad, örtlich bis +27 Grad an - was durchaus den Jahreszeit-typischen Werten entspricht. Im Zeitraum von 24./29 August simuliert das amerikanische Wettermodell zwei mögliche Varianten, wie sich das Skandinavienhoch entwickeln könnte. In der einen Variante Verlagert sich das Skandinavienhoch über das östliche Europa und gleichzeitig können sich zwischen Island und England weitere Tiefdrucksysteme positionieren. In Folge daraus dreht die Grundströmung auf südliche Richtungen, was erneut schwül-warme bis heiße Luftmassen nach Deutschland führen kann. In einer weiteren Variante kann sich das Hoch über Skandinavien behaupten und festigen und sorgt im letzten August-Drittel für überwiegend spät-sommerliches Wetter. Allerdings birgt so ein autarkes Hochdrucksystem über Skandinavien auch immer die "Gefahr" von Süden her "unterwandert" zu werden, was häufiger Störungseinflüsse über dem Westen und Süden von Deutschland zur Folge haben kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich im Zeitraum 20./25. August ein schwächer simuliertes Skandinavienhoch, welches zudem mit seinem Kern etwas nördlich sich positioniert. In Folge daraus kommt es zu einer von Nordwest nach Südost ausgerichteten Tiefdruckrinne auf dem Atlantik, welche mit ihren Ausläufern zeitweilig auch Mitteleuropa beeinflussen kann. Geht es nach den Kontrollläufen, so festigt sich in den letzten Simulationen zunehmend ein sich normalisierender bis leicht positiver Temperaturtrend bei einer von Nord nach Süd zunehmender Niederschlagstendenz. So liegt das Temperaturspektrum am 24. August bei +15/+30 Grad (Mittelwert: +21/+22 Grad über dem Norden und Westen und +22/+23 Grad über dem Süden und Westen) und am 29. August bei +14/+27 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden und Westen, sonst +22/+23 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+22) / zu warm (>+22), liegen am 22. August bei 10/40/50 und am 30. August bei 35/45/30 und bestätigen einen weitgehend normalen bis leicht zu warmen Temperaturtrend gegenüber dem langjährigen Mittelwert im letzten August-Drittel. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem ersten Witterungstrend zum Wetter September.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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