Im Verlauf der kommenden Woche wird das aktuelle Hoch über Skandinavien immer weiter nach Osten abgedrängt, so dass Tiefdrucksysteme sich z.T. im Kern auch über Skandinavien positionieren können. Gleichzeitig zieht sich das Azorenhoch etwas weiter nach Westen zurück, so dass die Hochdruckverbindung zwischen beiden Systemen im Zeitraum zwischen dem 28./31. Juli zum heutigen Stand wohl eine "Lücke" aufweisen wird, in welche Tiefdruckausläufer im weiteren Verlauf vorstoßen können. Das passiert zumeist aus nordwestlichen Richtungen, so dass die Temperaturen bereits zum Start in die kommende Woche ein leicht rückläufige Tendenz haben. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 29. Juli zwischen +16/+30 Grad bei einem Mittelwert von +18 Grad im Süden, +24 Grad im Osten und +22 Grad im Norden. Sollte die Hochdruckbrücke tatsächlich wie simuliert "zerstört" werden, so ist bei relativ hohen Temperaturwerten auch genügend Energie vorhanden, um es z.T. wieder kräftig regnen zu lassen. Insofern stützen die heutigen Simulationen die der letzten Tage, so dass ein teils mäßig warmes bis kühles und wechselhaftes Wetter im Zeitraum zwischen dem 28./31. Juli zunehmend wahrscheinlicher wird. Wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit? Anhand der Kontrollläufe gibt es noch genügend Spielraum für andere Lösungen, jedoch hat eine stabile (trockene) sommerliche Wetterlage nur noch sehr wenig Spielraum. Ob das für Anfang August auch noch der Fall sein kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für August.

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