Die Wettermodelle sind nahezu unverändert gegenüber den vergangenen Tagen. So bleibt in dieser Woche die Schauer- und Gewitterneigung bei überwiegend sommerlichen Temperaturen hoch. Der Grund hierfür ist eine gradientenschwache Wetterlage, welche von einer Hochdruckbrücke zwischen einem Skandinavien- und Azorenhoch dominiert wird. kleinräumige Tiefdrucksysteme mit feuchteren Luftmassen schaffen es aber hin und wieder sich durchzusetzen, so dass bei relativ hohen Temperaturen tagsüber die lokale, bzw. regionale Gewitterneigung zunimmt. Im Zeitraum zwischen dem 27./31. Juli wird sich daran kaum etwas verändern und somit festigen sich die Simulationen der letzten Tage in der Form, als dass die Hochdruckbrücke in diesem Zeitraum kurzzeitige "Ermüdungserscheinungen" zeigt. Anders formuliert nimmt im Zeitraum zwischen dem 27./31. Juli zum heutigen Stand der Tiefdruckeinfluss aus nordwestlicher Richtung zu, so dass mit Wind aus nordwestlichen Richtungen die Temperaturen auf mäßig warme bis kühle Werte absinken können. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 30. Juli zwischen +14/+25 Grad bei einem Mittelwert um +19/+21 Grad. Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Da es in den letzten Tagen immer wieder von den Wettermodellen simuliert wurde und zwischenzeitlich auch von beiden Wettermodellen einheitlicher gezeigt wird, ist zumindest ein Temperaturrückgang zum Monatsende in Betracht zu ziehen. Denn das europäische Wettermodell zeigt nur einen kurzen Umschwung zu kühleren Werten, nachfolgend rückt zum 31. Juli aus südwestlichen Richtungen rasch ein Hochdruckkeil nach, was die Temperaturen und die Sonnenscheindauer wieder ansteigen lässt, während beim amerikanischen Wettermodell das erst zum Start in den August der Fall sein kann. Zusammenfassend gestaltet sich das letzte Juli-Drittel zunächst wechselhaft warm, zum Ende mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wechselhaft und kurzzeitig auch kühler. Ob sich im August dann stabiles Hochdruckwetter durchsetzen könnte, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

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