Das zweigeteilte Wetter hält über Deutschland voraussichtlich noch bis Dienstag an, bevor zum Mittwoch auch im Süden die Schauer- und Gewitterneigung eine ansteigende Tendenz hat. Der Grund liegt in einem kleinen Tiefdrucksystem, welches am Dienstag Vormittag über Norwegen entsteht und im Kern am Mittwoch Nachmittag über dem Osten von Deutschland liegen kann. Auf der westlichen Rückseite des Tiefdrucksystems können kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden. Im Zeitraum zwischen dem 25./30. Juni liegt nach dem europäischen Wettermodell ein Hochdrucksystem über dem östlichen Europa und eines über den Azoren, dabei gelingt es den beiden Hochdrucksystemen nicht, eine Hochdruckverbindung aufzubauen, so dass in der entstehenden Lücke aus nordwestlichen Richtungen immer wieder Tiefdrucksysteme und deren Ausläufer das Wetter in Deutschland beeinflussen können. Wechselhaftes Wetter bei mäßig warmen Temperaturen wären die Folge daraus, wobei der Nordwesten mehr als der Südosten davon beeinflusst werden kann. Das amerikanische Wettermodell simuliert hingegen nach dem Frontendurchzug zum 27. Juni einen schwachen Hochdruckkeil des Azorenhochs in Richtung Mittelmeer, so dass bis zum Monatsende eine mit +22/+27 Grad weitgehend warme Südwestwetterlage entstehen kann, bei der jedoch die Schauer- und Gewitteraktivität erneut ansteigen kann. Die Kontrollläufe bestätigen mehrheitlich den kurzweiligen Temperaturrückgang zur Wochenmitte und den leicht positiven Temperaturtrend zum kommenden Wochenende. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 29. Juni zwischen +14/+25 Grad bei einem Mittelwert von +19 Grad im Norden und +21 Grad im Süden. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit steigt demnach zum Monatsende vor allen in den südlichen Landesteilen an. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Juli.

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