Nach den teils durchwachsenen und kühlen Tagen im Norden und den durchaus sonnigen und mäßig warmen Temperaturen im Süden, mehren sich die Signale einer erneuten Veränderung der Großwetterlage. Allen voran das amerikanische Wettermodell, welches in den letzten Tagen ein erhöhtes "Schwankungspotential" gezeigt hat. So verlagert sich eine steil aufgerichtete Hochdruckachse zum 23. Juni zwischen den Azoren, England und dem westlichen Skandinavien bis zum 26. Juni weiter nach Osten, so dass die Hochdruckachse sich zwischen dem nördlichen Skandinavien, Deutschland und der Mittelmeerregion positionieren kann. In Folge daraus wären bis zum Monatsende (27./30. Juni) wieder sommerliche Temperaturen über +25 Grad zu erwarten. Zumindest nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells wäre ein kompletter Durchbruch der atlantischen Frontalzone mit einer Umstellung des Zirkulationsmuster zunächst einmal "vom Tisch". Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so strebt auch hier die Hochdruckachse von den Azoren über England nach Norden, jedoch findet hierbei keine Ostwärtsverlagerung des Hochdrucksystems statt, so dass Mitteleuropa in einer nördlichen und damit mäßig warmen Grundströmung verbleibt. Aber auch nach dem europäische Wettermodell ist die Wiederherstellung des "normalen" Zirkulationsmusters zunächst einmal kein Thema mehr. Die Kontrollläufe differenzieren sich noch im Zeitraum zwischen dem 25./30. Juni, wobei der Mittelwert sich weiterhin nahe am langjährigen Temperaturmittel orientiert. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 27. Juni zwischen +14/+25 Grad bei einem Mittelwert von +20 Grad im Norden und +23 Grad im Süden - insofern ein leicht positiver Temperaturtrend zum Monatsende bei ansteigender Niederschlagswahrscheinlichkeit im Süden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15.00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Juli.

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