Das Hochdrucksystem bei England präsentiert sich im Verlauf der kommenden Woche nachdem amerikanischen Wettermodell "kugelrund" und wird durch ein Tiefdrucksystem auf dem Atlantik - vor Portugal "gestützt", so dass die nördlich verschobene Position wohl bis zum Beginn des letzten Juni-Drittels bestand haben kann. Als Folge daraus gerät Deutschland immer wieder auf die gemäßigt warme und teils wechselhafte Ostseite des Hochs, so dass mit einer Grundströmung aus nördlichen Richtungen mäßig warme Luftmassen nach Deutschland transportiert werden können. Anders formuliert ist nach dem amerikanischen Wettermodell im Zeitraum zwischen dem 18./23. Juni mit +19/+25 Grad gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel überwiegend normales Sommerwetter zu erwarten. Das europäische Wettermodell simuliert diese Entwicklung ähnlich, so dass die Eintreffwahrscheinlichkeit schon zum heutigen Zeitpunkt recht hoch ist. Im Detail müssen die Positionen der Systeme abgewartet werden, denn verschiebt sich der Hochdruckkern etwas nach Westen, so gelangt Deutschland in eine äußerst kühle Nordströmung (+12/+17 Grad), verschiebt es sich hingegen nach Osten, so können die Werte mit +23/+28 Grad rasch sommerlich werden. Die Kontrollläufe zeigen mit ihrem Temperaturspektrum bspw. am 22. Juni von +14/+29 bei einem Mittelwert von +17 Grad im Norden und +23 Grad im Süden, was alles möglich ist. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist aber nach den Kontrollläufen bis zum 23. Juni als gering einzustufen. Wie könnte das letzte Juni-Drittel verlaufen? Hochdruckgebiete westlich von Deutschland, welche auch eine nördlich verschobene Position aufweisen, neigen im weiteren Verlauf dazu sich über Skandinavien oder auch direkt über Mitteleuropa zu positionieren. Anders ausgedrückt stehen die Wahrscheinlichkeiten auf stabiles Hochdruckwetter mit sommerlichen Temperaturen im letzten Juni-Drittel gar nicht einmal so schlecht. Zum Beginn des Sommers zeigte das Langfristmodell bereits einen normalen bis leicht zu kühlen Verlauf der Sommermonate Juni, Juli und August, daran hat sich auch heute nichts geändert.

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