Nach den teils sehr heißen Tagen dieser Woche, kühlt es sich zum heutigen stand am Wochenende deutlich ab, so dass neben kühleren Temperaturen die Niederschlagswahrscheinlichkeit ansteigt. So ist es voraussichtlich am Samstag überwiegend stark bis wechselnd bewölkt und bei Temperaturen zwischen +15/+21 Grad, im Süden auch bis +24 Grad zieht ein Niederschlagsband von Nord nach Süd. Am Sonntag dreht der Wind von Nord auf nordöstliche Richtungen, so dass im Nordwesten bei +18/+23 Grad des Öfteren die Sonne zum Vorschein kommen kann, während es sonst verbreitet stark bis wechselnd bewölkt bleibt und gelegentlicher, meist leichter Niederschlag bei +15/+20 Grad zu erwarten ist. Ist diese Abkühlung damit gesichert? Gesichert nicht, aber sehr wahrscheinlich. Der Grund hierfür liegt in der Position eines Hochdrucksystems zwischen den Azoren, England und Skandinavien und einen Tiefdrucksystem über dem westl. Russland, welches bis in die Mittelmeerregion "abtropft". Deutschland liegt demnach in einer Nord-Süd Strömung, so dass die kühleren Luftmassen aus dem Norden nach Deutschland gelangen können. Hält die kühle Phase länger an? Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell wohl nicht, denn das Hoch kann in der kommenden Woche seinen Hochdruckkern über England verlagern und dabei seinen Einfluss auf das Wetter in Deutschland ausweiten. In Folge daraus steigen die Temperaturen wieder rasch auf Werte zwischen +20/+25 Grad an, wobei die Niederschlagswahrscheinlichkeit eine abnehmende Tendenz hat. Das europäische Wettermodell verlagert das Hoch ebenfalls in Richtung England, allerdings mit einem steileren Achsverlauf , so dass kühler Luft und auch wechselhafteres Wetter Deutschland mit höherer Wahrscheinlichkeit beeinflussen wird. Insofern ist die Eingangs gestellte Frage zum heutigen Stand nicht so einfach zu beantworten. Beide Wettermodelle simulieren das Hoch bei England, jedoch mit unterschiedlichem Achsverlauf - denkbar ist auch noch eine dritte Variante, welches das Hoch von England in Richtung Skandinavien positioniert. Die Kontrollläufe bringen es aber auf den Punkt. Mehrheitlich wird hierbei eine teils wechselhafte, teils auch trockene Wetterlage simuliert. Die Temperaturen bewegen sich dabei größtenteils im normalen Bereich, so dass das Temperaturspektrum bspw. am 18. Juni zwischen +14/+24 Grad bei einem Mittelwert von +17 Grad im Norden und +20 Grad im Süden liegt. Anders ausgedrückt deutet zum heutigen Stand vieles darauf hin, dass im zweiten Juni-Drittel eine Normalisierungsphase bevorsteht.

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