Die Wetterentwicklung der kommenden Woche ist mit einer Hochdruckbrücke von den Azoren bis über das südliche Skandinavien klar strukturiert, so dass die sommerlichen Temperaturen bei zunehmender Schauer- und Gewitteraktivität im Wochenverlauf überwiegend erhalten bleiben sollten. Zum Wochenende differenzieren sich die Simulationen der Wettermodelle. Insbesondere das amerikanische Wettermodell zeigt dabei einen raschen "Durchbruch" der atlantischen Frontalzone in Richtung Skandinavien und im weiteren Verlauf eine Nord-Süd Verlagerung, was ab dem 13. Juni auch ein Trogsystem zur Folge haben kann. Im Ergebnis entsteht zwischen dem 13./20. Juni eine weitgehend kühle und wechselhafte West- bis Nordwetterlage, bei der die Temperaturen auf +13/+18 Grad, mit länger andauerndem Niederschlag auch darunter absinken können. Es muss aber nicht zwangsläufig so kommen. Die gemäßigte Variante simuliert heute das europäische Wettermodell. Demnach kann sich der hohe Luftdruck über dem nördlichen Europa bis zum 16. Juni halten, allerdings zieht sich die Hochdruckachse ebenfalls weiter auf den Atlantik zurück und verläuft im wesentlichen von den Azoren über England bis nach Skandinavien, was im wesentlichen den Durchbruch der atlantischen Frontalzone verhindert. Nichtsdestotrotz ist wird auch nach dem europäischen Wettermodell das Wetter zunehmend wechselhafter und da der Hochdruckgradient im Norden in einer Nordwest-Südost Linie verläuft, kann es dort mit +18/+23 Grad entsprechend kühler werden, als das mit +20/+25 Grad im Süden der Fall ist. Was ist wahrscheinlicher? Geht es nach den Kontrollläufen, so ist das sommerlich warme, teils auch gewittrige Wetter bis zum 13. Juni sehr wahrscheinlich. Darüber hinaus geht der Temperaturtrend deutlich nach unten, liegt aber mehrheitlich noch auf einer normalisierenden Tendenz. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 15. Juni zwischen +10/+25 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad im Norden und +17 Grad im Süden - insofern gibt es zum heutigen Stand einige Hinweise auf ein mögliches Eintreffen der sog. Schafskälte zur Monatsmitte.

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