Die aktuellen Simulationen der Wettermodelle zeigen zu Pfingsten durchaus sommerliches bis teils auch hochsommerliches Potential. Der Grund hierfür ist ein sich dynamisierender Tiefdruckkomplex auf dem Atlantik, welcher den Versuch unternimmt, dass schwachgradientige Wetter zu beenden. Wo eine Dynamik entsteht, folgt - vereinfacht ausgedrückt - eine Gegenreaktion in Form von hohen Luftdruck. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so kann sich im Zeitraum zwischen dem 10./15. Juni größtenteils über England und Deutschland ein Hochdrucksystem positionieren, bei der Deutschland auf die nördliche bis nordwestliche Strömungskomponente gelangen kann, was nicht ganz trockenes, aber relativ warmes Wetter zur Folge hat. Das europäische Wettermodell belässt alles wie gehabt - Tiefer Luftdruck in der Nähe von England, welcher mit Hochdrucksystemen bei Grönland, Azoren, Skandinavien und östl. Europa auf Distanz gehalten wird. Deutschland bleibt demnach in einer warmen, aber auch feuchten Südwest- bis Südströmung. Zusammenfassend simulieren die Wettermodelle keine grundlegend stabile, jedoch eine der Jahreszeit entsprechend warme Wetterlage. Das Langfristmodell zeigt für die Monate Juni, Juli und August weitgehend normale Temperaturen und ein normales Niederschlagsverhalten gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel. Geht es nach dem Langfristmodell des österreichischen Wetterdienstes, so wird das Wetter im Juni mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent zu kalt, 25, Prozent normal und 50 Prozent zu warm ausfallen. Der Juli zeigt mit einer Wahrscheinlichkeit von 10-15 Prozent zu kühles und mit jeweils 40 Prozent normales, bzw. zu warmes Wetter. Für den August ein ganz ähnliches Bild, so liegt die Wahrscheinlichkeit für zu warmes Wetter bei 50 Prozent, normales Wetter bei 30 Prozent und zu kühles Wetter bei 20 Prozent.

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