Wetter Sommer 2014 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 23. Mai

Das Tief westlich von Deutschland weitet sich in den kommenden Tagen etwas weiter nach Osten aus und kann somit das Wetter in Deutschland mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung auch zum Wochenstart noch beeinflussen. Doch bereits ab Dienstag simulieren die Wettermodelle verschiedene Ansätze der Großwetterlage. So zeigt das amerikanische Wettermodell weiterhin hohen Luftdruck zwischen Island und Skandinavien, so dass die schwachgradientigen Tiefdrucksysteme einen südlich verlagerte Bahn einschlagen müssen, welche voraussichtlich zwischen England, Frankreich, Alpenraum, östl. Mittelmeer verlaufen wird. Als Folge daraus gestaltet sich der Zeitraum zwischen dem 27./31. Mai mit höherer Wahrscheinlichkeit wechselhaft und mit Temperaturen zwischen +17/+24 Grad relativ warm. Das europäische Wettermodell zeigt eine ähnliche Konstellation, jedoch wird demnach das Azorenhoch "steiler" aufgestellt und verlagert sich langsam in Richtung England, so dass Deutschland zum Monatsende in eine mäßig warme und wechselhafte Nordwest- bis Nordströmung gelangen könnte (+15/+21 Grad). Insgesamt fehlt aber bei beiden Wettermodellen die Dynamik, so dass das "Wachstumswetter" bis Monatsende eine deutlich höhere Eintreffwahrscheinlichkeit hat. In den vergangenen Tagen wurden wir des Öfteren gefragt, wie wohl das Wetter am 29. Mai (Vatertag, Christi Himmelfahrt) werden wird. Zum heutigen Stand gibt es im Trend im Süden ein leicht erhöhtes Schauerrisiko und mit schwachen Wind aus nördlichen Richtungen können die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf +18/+24 Grad ansteigen. Die Prognosegüte hierfür liegt bei etwa 43 Prozent. Warum so niedrig? Es ist zum heutigen Stand im Detail noch nicht geklärt, wo die Tiefdruckrinne verlaufen und die Hochdrucksysteme sich positionieren werden - entsprechende Verschiebungen können anderes Wetter zur Folge haben. Die Kontrollläufe simulieren am Vatertag mehrheitlich wechselhaftes Wetter bei einem Temperaturspektrum zwischen +10/+24 Grad bei einem Mittelwert von +20 Grad im Westen Süden und Osten und +17 Grad im Norden. Das Langfristmodell simuliert in seinem Temperaturtrend den Juni und Juli jeweils normal bis leicht zu warm, den August normal bis leicht zu kühl. In der Niederschlagserwartung zeigt sich der Juni und Juli tendenziell zu trocken bis normal und der August normal bis leicht zu nass. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr mit einem neuen Wettertrend für das Wetter im Juni.

Anzeige

 

 

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 22. Mai

Die Schauer- und Gewitterneigung nimmt in den kommenden Tagen zu und bleibt voraussichtlich bis zur Wochenmitte bei relativ warmen Temperaturen erhalten. Im Zeitraum zwischen dem 29./31. Mai bleibt die Großwetterlage nach dem amerikanischen Wettermodell feucht-warm. Dabei liegt zwischen Island und Skandinavien ein Hochdrucksystem mit einer Ost-West-Achse. Über den Azoren liegt das Azorenhoch in "kugelrunder" Form, so dass zwischen diesen beiden Hochdrucksystemen schwachgradientige Tiefdrucksysteme auf einer südlichen Bahn bis über die Mittelmeerregion vordringen können. In Folge daraus bleibt die Schauer- und Gewitterneigung (auch am Vatertag) bei Temperaturen zwischen +17/+23 Grad hoch - etwas wärmere Temperaturen sind mit bis zu +27 Grad im Nordosten möglich. Das europäische Wettermodell neigt zu einer anderen Variante, welche im Ergebnis jedoch ähnlich ist. Hier bleibt das Azorenhoch nicht "kugelrund", sondern stellt sich zwischen den Azoren und Island in einer Nord-Süd-Achse auf und blockiert die atlantische Frontalzone. Gleichzeitig liegt über dem östlichen Europa ebenfalls ein Hochdrucksystem und Mittendrin befindet sich der Trog, welcher unter Abschwächung nur sehr langsam nach Osten vorankommt und sich mit warmen Luftmassen auffüllen kann. Im Ergebnis ist zwischen dem 29./31. Mai gleichfalls mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung bei +16/+24 Grad zu rechnen. Die Kontrollläufe sind sich im Zeitraum zwischen dem 29./31. Mai weitgehend einig. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 29. Mai zwischen +15/+26 Grad bei einem Mittelwert von +20 Grad im Westen und +23 Grad im Osten. Das Niederschlagsrisiko bleibt auch nach den Kontrollläufen hoch. Zwar liefern die Wettermodelle mit ihren heutigen Simulationen gleiche Ergebnisse, jedoch ist die Großwetterlage eine grundlegend andere - welche den Start in den Juni maßgeblich beeinflussen könnte. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Juni.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 21. Mai

Bereits zum Wochenende nimmt der Trogeinfluss auf das Wetter in Deutschland mit Schauern und Gewittern weiter zu, so dass die ganz hohen Temperaturen voraussichtlich keinen Rolle mehr spielen werden, jedoch bleiben die Temperaturen etwas höher, als es nach dem langjährigen Temperaturmittel üblich ist. Und auch darüber hinaus zeichnet sich im Zeitraum zwischen dem 26./31. Mai ein Fortbestand der wechselhaften, teils gewittrigen und überwiegend warmen Wetterlage ab - insofern bestätigen sich heute die Simulationen der letzten Tage. Im Detail bieten die Wettermodelle unterschiedliche Varianten an - das Ergebnis ist aber weitgehend das Gleiche. Das amerikanische Wettermodell positioniert zwischen dem 24./29. Mai hohen Luftdruck zwischen Skandinavien und Island, bei der die Tiefdruckrinne weiter gen Süden verschoben wird (Portugal - Mittelmeer). Das europäische Wettermodell simuliert ein Hoch zwischen Grönland, Island und Skandinavien und das Azorenhoch "Kugel rund" dort wo es hingehört, über den Azoren. Zwischen diesen Hochdrucksystemen kann eine schwachgradientige Lücke entstehen, die von Tiefdrucksystemen ausgenützt werden kann, so dass potentielle Vb-Wetterlagen (Mittelmeertief) daraus entstehen können. Anders ausgedrückt haben beide Varianten wechselhaftes Wetter bei warmen Temperaturen zur Folge - in der Variante des europäischen Wettermodell sind lang anhaltende Starkregenereignisse über dem Süden zum heutigen Stand nicht auszuschließen. So ist das Wetter am 29. Mai (Vatertag, Christi Himmelfahrt) bei möglichen Temperaturen zwischen +15/+25 (Mittelwert +19 Grad im Westen und +23 Grad im Osten) auch nach den Kontrollläufen mehrheitlich wechselhaft geprägt und stellt heute mit etwa 40 Prozent die wahrscheinlichste Variante dar. Welche anderen Varianten gibt es? Die Zirkulationsstruktur ist gradientenschwach - umgangssprachlich wird das auch als "Frontenfriedhof" bezeichnet. Als Folge daraus bewegen sich die Wettersysteme zueinander nur sehr langsam - liegt ein entsprechendes Tiefdrucksystem über Deutschland, so ist mit länger andauerndem Niederschlag zu rechnen. Verschiebt sich die Hochdruckachse zwischen dem Azoren- und dem nordeuropäischen Hoch, so kommen weitere Varianten in Spiel, die gleichwohl wechselhaft, als auch trocken sein können. Eines haben aber alle Varianten gemeinsam: relativ warmes Wetter. Das negative Temperaturmittel im Mai "schmilzt" dahin und beträgt im Mittel noch -0,9 Grad - das wird sich aber in den kommenden Tagen wohl noch weiter verändern, so dass im Schnitt das Wetter im Mai als zu warm ausgewiesen werden kann. Gegen 15:00 Uhr folgt ein neuer Wettertrend zum Wetter im Juni.

Wetter im Sommer 2014 - Wettertrend vom 20. Mai

Nach dem Teils schon "heißen" Wetterverlauf der Woche nimmt die Schauer und Gewittertendenz zum Wochenende wieder zu. Auch die Intensität der Niederschläge wird in den Simulationen der Wettermodelle höher berechnet, so dass örtliches Unwetterpotential zum heutigen Stand am Fr./Sa. nicht auszuschließen ist. Auch darüber hinaus simulieren die Wettermodelle im Zeitraum zwischen dem 26./31. Mai einen wechselhaften Wetterabschnitt, der je nach Hochdruckposition etwas kühler oder auch wärmer ausfallen kann. Tendenziell ist im Zeitraum jedoch mit einem weitergehenden normalisierenden Temperaturtrend zu rechnen. So zeigen die Kontrollläufe bspw. am 29. Mai ein Temperaturspektrum zwischen +15/+24 Grad bei einem Mittelwert von +21 Grad im Süden und +19 Grad im Norden. Wie gesichert ist diese Wetterprognose? Vereinfacht ausgedrückt halten sich der Trog im Westen und das Hoch im Norden, bzw. Osten sich gegenseitig auf Position. Kann das Hoch dagegen halten, gelangt Deutschland erneut in eine warme Südlage, verschiebt sich das Hoch etwas nach Osten, so kann der Trog mehr Einfluss auf das Wetter in Deutschland nehmen. Gesichert ist also noch nichts, aber die etwas kühlere und wechselhafte Wettervariante zum Ende des Monats, bzw. zum Start in den Juni wird zunehmend wahrscheinlicher. Das Langfristmodell simuliert für den Juni heute ein weiterhin ein normales bis leicht erhöhtes Temperaturniveau gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel - die Niederschlagserwartung wird hingegen negativ simuliert. Der Blick auf Europa zeigt zu trockenes Wetter von Skandinavien bis zu dem Alpen und von England bis Polen. Das südliche Europa - vom Portugal bis Griechenland - wird hingegen mit einer erhöhten Niederschlagswahrscheinlichkeit simuliert. Das entspräche in etwa einer Großwetterlage mit hohem Luftdruck über Skandinavien mit einer südlich verlagerten Tiefdruckrinne.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

Unterstützen Sie uns!

Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Dann unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.

Betrag auswählen
Weitere Informationen

Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns