Wetter im Sommer 2014 - Wettertrend vom 8. Juni
Aufgrund der Pfingstferien erhalten wir derzeit öfters Anfragen per E-Mail, wie lange das sommerliche Wetter noch anhalten wird. Sehr wahrscheinlich ist - trotz der Winddrehung ab Donnerstag auf nördliche Richtungen - ein verbleibt der sommerlichen Temperaturen bis Ende der kommenden Woche bei höherer Schauer- und Gewitteraktivität etwa südlich der Mittelgebirge. Darüber hinaus zeigen die Wettermodelle Im Zeitraum zwischen dem 13./18. Juni eine ähnliche Entwicklung der Großwetterlage, wenngleich noch mit unterschiedlichen Auswirkungen. Das amerikanische Wettermodell lässt zum kommenden Freitag Tiefdrucksystem bis über Skandinavien vordringen, so dass das Hoch von den Azoren bis nach Skandinavien über den Atlantik ausweicht um dort gen Norden in Richtung Grönland zu streben. Als Folge daraus entsteht zum 15. Juni eine Troglage über Mitteleuropa, so dass das Wetter entsprechend deutlich kühler werden kann, als es derzeit der Fall ist. Die Tageswerte können demnach bei wechselhaften Schauerwetter auf +13/+17, örtlich auch auf bis +20 Grad absinken. Sollte sich der Trog so durchsetzen wie simuliert, so ist mit gemäßigten und wechselhaften Sommerwetter bis in das letzte Juni-Drittel hinein zu rechnen. Das europäische Wettermodell simuliert eine ähnliche Entwicklung, jedoch kann der Hochdruckkeil auf dem Atlantik kippen und sich in nördlich verlagerter Position etwa bei England festigen. Ein entsprechender Hochdruckkeil kann dabei phasenweise das Wetter in Süddeutschland beeinflussen, so dass zwar auch nach dem europäischen Wettermodell wechselhafter werden kann, jedoch mit +16/+23 Grad entsprechend wärmer. Die Kontrollläufe stützen den sommerlichen Wetterabschnitt bis zum 13. Juni mehrheitlich - im weiteren Verlauf geht der Temperaturtrend deutlich nach unten, so dass das Temperaturspektrum bspw. am 16. Juni zwischen +12/+22 Grad liegt und einen Mittelwert von +17 Grad im Süden und +15 Grad im Norden erreicht. Wer hier regelmäßig den Wettertrend verfolg, wird vielleicht feststellen, dass der Temperaturtrend mit seinem Mittelwert in den letzten Tagen stetig niedriger wird. Im wesentlichen deutet das auf eine höhere Eintreffwahrscheinlichkeit hin.









