Wetter Sommer 2014 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 21. August

  • M. Hoffmann
Die Schwankungen in den Simulationen der Wettermodelle nimmt zum "Stichtag", dem 25. August weiter zu. Bisweilen galt der Montag als entscheidender "Tag" für die weitere Wetterentwicklung: sommerlich warm oder herbstlich kühl. Das amerikanische Wettermodell präsentiert heute eine Zwischenlösung, bei der vom Atlantik kommend feucht-warme Luftmassen Deutschland erreichen, bei der - zum heutigen Stand - teils unwetterartige Niederschlagsereignisse südlich der Mittelgebirge im Zeitraum zwischen dem 25./27. August zu erwarten sind. Entsprechend unterschiedlich ist die Temperaturerwartung mit +18/+23 Grad im Norden und +17/+21 Grad im Süden, bei entsprechender Niederschlagsdauer sind auch nur "herbstliche"+12/+18 Grad möglich. Der Grund für diese Entwicklung ist eine Tiefdruckrinne zwischen Island und dem östlichen Skandinavien, bei der über die Mittelmeerregion entsprechend feuchte Luftmassen "angezapft" werden können. Diese Entwicklung scheint aber labil zu sein, da heute noch nicht klar ist, inwieweit ein Hochdruckkeil von der Mittelmeerregion bis nach Skandinavien reichend eine Rolle spielen und der Tiefdruckrinne somit ihre Dominanz nehmen könnte. Das europäische Wettermodell simuliert anstatt der Starkniederschläge am Montag ein kurzes Zwischenhoch, was die Temperaturen auf kaum sommerliche Werte steigen lässt. Erst zum Dienstag/Mittwoch kommender Woche zeigt sich nach beiden Wettermodellen ein halbwegs positiver Temperaturtrend, wobei sich nach dem europäischen Wettermodell ein einigermaßen stabiles Hochdrucksystem über Mitteleuropa ausbilden kann, während es nach dem amerikanischen Wettermodell weiterhin bei einer teils kühlen bis mäßig warmen und wechselhaften West- bis Südwestwetterlage bleibt. Die Kontrollläufe simulieren mehrheitlich einen normalisierenden Temperaturtrend: 25. August zwischen +15/+21 Grad (Mittelwert: +18 Grad), am 29. August zwischen +15/+25 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden, Westen und Osten, +18 Grad im Norden) und am 31. August zwischen +14/+25 Grad (Mittelwert: +19 Grad im Westen, +20 Grad im Süden und Osten, +18 Grad im Norden). Zusammenfassend zeigt das europäische Wettermodell durchaus die Möglichkeit einer labilen Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa im Zeitraum zwischen dem 26./31. August, die Mehrheit der Kontrollläufe deutet jedoch auf einen normalisierenden Temperaturtrend bei einem weiterhin wechselhaften Grundcharakter bis zum Monatsende hin. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr mit einem Witterungstrend für das Wetter im September.

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Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 20. August

  • M. Hoffmann
Bis zum Sonntag bleibt der wechselhafte und leicht zu kühle Grundcharakter beim Wetter weitestgehend erhalten, wobei die Niederschlagsneigung insgesamt eine abnehmende Tendenz hat. In der kommenden Woche zeigen die Simulationen des amerikanischen Wettermodells einen raschen Temperaturanstieg bis zum 25./27. August, so dass die Temperaturen verbreitet auf, bzw. auch über die 25 Grad Marke springen können. Allerdings nimmt ab Dienstag die Niederschlagsneigung von Nordwesten erneut zu und mit Wind aus westlichen Richtungen können die Temperaturen erneut zurückgehen - simuliert werden im Nordwesten am 27. August Werte zwischen +17/+21 Grad und im Südosten bis +24 Grad. Betrachtet man die simulierte Großwetterlage des amerikanischen Wettermodells, so ist diese überwiegend auf westliche Richtungen orientiert. Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen steht auf dem Atlantik bereit, um das Wetter über Mitteleuropa zu beeinflussen. In Folge daraus bleibt es beim Auf und Ab der Temperaturen und einem stetigen Wechsel zwischen trockenen und nassen Phasen. Nach dem europäischen Wettermodell ist die Entwicklung der Großwetterlage etwas komplexer, als dass sich hiernach eine labile Hochdruckbrücke über Mitteleuropa bis über das nördliche Europa aufbauen könnte. Auch hierbei wäre eine wechselhafte Wetterphase mit Schauern und Gewittern zu erwarten, allerdings sind die Temperaturen im Zeitraum zwischen dem 25./31. August annähernd, bzw. weitgehend als sommerlich zu bezeichnen. Die differenzierten Simulationen der Wettermodelle zeigen auch deutlich, dass der 25. August weiterhin als Stichtag für die weitere Wetterentwicklung gilt. Das zeigen auch seit Tagen die Kontrollläufe, die bis zum 25. August ein verhaltenes und anschließend ein normalisierendes bis leicht positives Temperaturspektrum aufweisen: 24. August zwischen +15/+21 Grad (Mittelwert: +18 Grad im Süden, Westen und Osten, +17 Grad im Norden), am 28. August zwischen +15/+25 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden und Westen, +22 Grad im Osten, +19 Grad im Norden) und am 31. August zwischen +13/+29 Grad (Mittelwert: +19 Grad im Westen, +20 Grad im Süden, +21 Grad im Osten, +18 Grad im Norden). Zusammenfassend zeigen die Simulationen heute zwei mögliche Varianten: es bleibt alles wie "gehabt" (amerikanische Wettermodell), oder es könnten sich mit einer Hochdruckbrücke Mitteleuropa völlig andere - überwiegend sommerliche - Optionen ergeben (europäisches Wettermodell).

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 19. August

  • M. Hoffmann
Als "Skandinaviensommer" könnte man das aktuelle Temperaturgefüge bezeichnen, nur mit dem Unterschied, dass die Skandinavier bei dem Wetter noch schwimmen und anschließend Eis essen gehen. Aber man muss das Wetter eben nehmen wie es kommt, da hilft alles nichts - und das Temperaturempfinden ist bei jedem Einzelnen auch unterschiedlich zu bewerten (Was ist kalt?). Nichtsdestotrotz sind +14/+18 Grad im Hochsommer aus statistischer Sicht deutlich zu kalt, was sich nun auch am Temperaturmittelwert für August bemerkbar macht, welcher binnen kürzester Zeit von einem Überschuss von +2,75 Grad auf +1 Grad abgesunken ist. Und Aufgrund der Temperaturentwicklung der kommenden Tage ist anzunehmen, dass der Mittelwert bis Sonntag sogar leicht negativ werden kann. Vergleicht man die aktuelle Wetterlage, so sind diese meridionale Zirkulationsmuster eher im Winter zu erwarten - warum ist das in diesem Sommer so? In der Theorie zeigt sich nach der bemerkenswerten Erhaltungsneigung des sehr milden Winterwetters 2013/14 (sommertypische Wetterlage) nun ein sog. Ausgleichsverhalten - fraglich ist zum aktuellen Stand, wie sich wohl das Winterwetter 2014/15 nach so einem durchwachsenen Sommer entwickeln wird und welche Rolle möglicherweise das El Niño Phänomen dabei spielt. Aber zurück zum aktuellen Sommerwetter - ist noch sommertypisches oder sommerähnliches Wetter im August zu erwarten? Mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich diese Frage heute mit ja beantworten. Warum? Beide Wettermodelle und auch die Kontrollläufe simulieren zwischen dem 25./30. August eine grundlegend - wenn zum heutigen Stand noch labil - eine leicht positive Temperaturentwicklung, welche sich gemäß dem Temperaturspektrum wie folgt abbilden kann: 23. August zwischen +14/+22 Grad (Mittelwert: +18 Grad im Süden, +19 Grad im Osten, +17 Grad im Norden), am 27. August zwischen +15/+31 Grad (Mittelwert: +23 Grad im Süden, +24 Grad im Osten, +20 Grad im Norden) und am 30. August zwischen +13/+26 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden, +21 Grad im Osten, +17 Grad im Norden). Die Ursache für die mögliche Veränderung der aktuell kühlen Wetterlage ist am 22. August bei Neufundland zu finden, wo sich ein Tiefdrucksystem langsam gegen eine Hochdruckblockade behaupten kann - im weiteren Verlauf nimmt dieses Tiefdrucksystem nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells weiter an Dynamik zu und positioniert sich zum 24./26. August zwischen Grönland, Island und England und treibt auf seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen nach Mitteleuropa. Je nachdem wie sich die Gradienten zueinander verhalten werden, sind die warmen Temperaturen nur vorübergehend, oder können gar bis Ende August anhalten. Das europäische Wettermodell simuliert die Entwicklung ähnlich, wobei eine stabil-sommerliche Wetterlage zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich ist - vielmehr zeigt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Erhaltung der Wiederholungsneigung.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 18. August

  • M. Hoffmann
Bis zum kommenden Wochenende zeigt sich das Wetter z.T. windig, wechselhaft und mit Temperaturen um die +20 Grad herum leicht unterkühlt, im Südosten evtl. auch mäßig warm. Aber auch darüber hinaus zeigen die Simulationen der Wettermodelle nur bedingt eine Besserung. Allen voran das amerikanische Wettermodell, welches allenfalls im Zeitraum zwischen dem 25./28. August so etwas wie eine "warme Vorderseite" zulässt, sonst bleibt alles wie gehabt: leicht unterkühlte Temperaturen bei wechselhaften Grundcharakter. Das europäische Wettermodell simuliert hingegen durchaus eine sommerliche bis hoch-sommerliche Entwicklung der Wetterlage im Zeitraum zwischen dem 25./30. August, bei der es dem hohen Luftdruck von Süden her gelingt, die Tiefdruckwelle weiter nach Norden "zu schieben". In Folge daraus können heiße Luftmassen aus Süden nach Deutschland transportiert werden. Welche Entwicklung ist wahrscheinlicher? Seit Tagen zeigt sich in den Simulationen der Zeitraum um den 25. August herum als Stichtag für die weitere Entwicklung. Sollte sich die Variante des amerikanischen Wettermodells durchsetzen, so bleibt es bis zum Ende des Sommers (Ende August) wechselhaft und weitgehend leicht zu kühl, während nach dem europäischen Wettermodell der Hoch-Sommer durchaus eine Chance bekommt. Die Kontrollläufe stützenden den leicht zu kühlen bis normalisierenden Trend bis zum 25. August. Darüber hinaus zeigt sich ein positiver Trend, so dass die Simulation des europäischen Wettermodells - zum heutigen Stand - als wahrscheinlicher einzustufen sind. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 22. August zwischen +17/+23 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden und Osten, +17 Grad im Norden), am 26. August zwischen +15/+27 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Süden und Osten, +18 Grad im Norden) und am 29. August zwischen +15/+29 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Süden, +22 Grad im Osten, +19 Grad im Norden).

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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