Wetter Sommer 2014 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 10. August

  • M. Hoffmann
In der kommenden Woche zeichnet sich bis zum 15. August eine überwiegend südwestliche orientierte Großwetterlage, bei der ein Tiefdruckkomplex zwischen England und Skandinavien eine dominante Rolle beim Wetter übernimmt. In Folge daraus wird das Wetter in der kommenden Woche hauptsächlich im Nordwesten kühler und wechselhafter, aber auch sonst kühlen sich die Werte zumeist auf mäßig warme +20/+25 Grad ab. Im Zeitraum zwischen dem 15./20. August simuliert das amerikanische Wettermodell ein "nachrücken" des Azorenhochs, welches sich in Form eines Hochdrucksystems Mitteleuropa bemerkbar machen kann. Allerdings sind die Randfaktoren für eine Stabilisierung des Hochs zum heutigen Stand ungünstig, so dass das Hoch voraussichtlich nur eine kurze Verweildauer haben wird. Auf dem Atlantik ist eine rege Tiefdruckaktivität zu beobachten, so dass das Hoch weiter nach Osten ausweicht. In Folge daraus gelangt Deutschland in eine überwiegend südwestlich gerichtete Strömungskomponente und erinnert stark an das Zirkulationsmuster der vergangenen Wochen: warme Vorderseite, Übergangswetter mit Unwetterpotential, nachfolgend mäßig warmes bis kühles Rückseitenwetter. Eine weitere Möglichkeit aus dieser Konstellation heraus bestünde in einem Hochdruckverbund zwischen einem Mittelmeer- und Skandinavienhoch - das ist aber lediglich als Signal für eine mögliche stabil-sommerliche Wetterlage zu bewerten und muss sich in den kommenden Tagen erst behaupten. Das europäische Wettermodell zeigt eine ähnliche Konstellation, bei der sich eine weit nach Osten verschobene Hochdruckverbindung zwischen dem über dem westl. Russland liegenden Hochdrucksystem und dem Hochdruckgebiet über dem östlichen Mittelmeer aufbauen kann. Auch in dieser Simulation zeigt sich durchaus die Chance für eine sommerlich-stabile Wetterlage, wenn das gesamte System etwas weiter nach Westen verlagert werden kann. Zusammenfassend simulieren aber beide Wettermodelle mehrheitlich ein Fortbestand des wechselhaften Wetters bis in das letzte August-Drittel hinein. Die Kontrollläufe stützen dabei mehrheitlich einen leicht zu kühlen Temperaturverlauf im Zeitraum zwischen dem 12.-17./18. August bei einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung. Darüber hinaus verläuft der Temperaturtrend in eine positive Richtung, wenngleich die Differenzierungen noch groß sind. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. August zwischen +14/+29 Grad bei einem Mittelwert von +20 Grad im Norden, +23 Grad im Süden und +24 Grad im Osten.

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Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 9. August

  • M. Hoffmann
In den aktuellen Simulationen haben sich kaum Veränderungen ergeben, insofern wird der Zeitraum zwischen dem 12./18. August deutlich kühler und wechselhafter. Bereits am Wochenende kündigt sich der Wetterumschwung mit teils unwetterartigen Wetterereignissen an, welche bis zum Montagabend weitgehend über Deutschland hinweg gezogen sein sollten. Nachfolgend kommt es bis zum nächsten Wochenende immer wieder zu zeitweiligen Niederschlägen, welche im Nordwesten kräftiger und intensiver ausfallen können, als das im Osten der Fall sein kann. Die Temperaturen können mit teils kräftigen Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen - je nach Sonnenscheindauer - im Nordwesten auf +16/+23 Grad, sonst auf +19/+24 Grad, im Osten bis +25 Grad zurückgehen. Dazu bieten beide Wettermodelle noch unterschiedliche Nuancen, bei der die Werte sogar noch etwas weiter zurückgehen könnten. Insbesondere das europäische Wettermodell hält eine kurzzeitige Nordwestströmung zur Monatsmitte für möglich, was unter Umständen das "anzapfen" von Luftmassen arktischen Ursprungs ermöglichen könnte. Warum ist das so? Der Grund für diesen kühlen und wechselhaften wetterabschnitt liegt in einem Tiefdruckkomplex, welcher langsam von England nach Skandinavien zieht. Dabei ist die Dynamik der letzten Tage in den Simulationen durchaus etwas zurückgenommen worden und insbesondere das amerikanische Wettermodell "vollzieht" die Verlagerung der atlantischen Frontalzone nach Skandinavien nicht in letzter Konsequenz, so dass die Grundströmung im zweiten August-Drittel über Mitteleuropa überwiegend südwestlich ausgerichtet ist. Das europäische Wettermodell positioniert das Tiefdrucksystem weiter in östlicher Richtung, so dass mit einem Hochdruckkeil im Westen die Grundströmung auf nördliche Richtung drehen kann. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich eine wechselhafte Wetterperiode im Zeitraum zwischen dem 12./18. August bei mäßig warmen bis kühlen Temperaturen. Der voraussichtliche Tiefpunkt des Temperaturspektrums wird voraussichtlich am 16./17. August mit +13/+23 Grad erreicht sein, wobei der Mittelwert im Süden und Norden +18 Grad und im Osten bis +20 Grad betragen kann. Für das letzte August-Drittel steigen die Mittelwerte wieder auf über +20 Grad an, was grundsätzlich auf einen positiven Temperaturtrend hinweist, da auch die Differenzierungen der einzelnen Läufe in eine positive Richtung zueinander wieder zunimmt. Zusammenfassend ist in den Simulationen aber weiterhin keine stabil-sommerliche Großwetterlage erkennbar. Das Langfristmodell bleibt - gegenüber dem langjährigen Mittelwerten - bei einem weitgehend normalen Temperatur- und Niederschlagsverlauf im August.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 8. August

  • M. Hoffmann
Die teils sommerlichen bis hoch-sommerlichen Temperaturen vom Wochenende können sich darüber hinaus nicht behaupten. Der Grund hierfür liegt in einer "ungünstigen" Konstellation der Systeme zueinander, welche das zweite August-Drittel maßgeblich beeinflussen können. Zum einen ist da ein Tiefdruckkomplex bei England, welches sich bis zum 15. August weiter nach Skandinavien verlagern kann. Deutschland gelangt somit zunächst in eine mäßig warme Südwestströmung, welche später auf eine mäßig warme bis kühle westliche Richtungen drehen kann. Zum anderen ist da ein Azorenhoch, welches in nördliche Richtungen strebt und im Verbund Das amerikanische und europäische Wettermodell berücksichtigen dieses Grundlegende Zirkulationsmuster einheitlich, mit kleineren Unterschieden. So ist beim europäischen Wettermodell das Tief bei Skandinavien deutlich dominanter simuliert, was über kurz oder lang zu einer Nordwestwetterlage führen kann. Neben Sonne, Wolken und Schauer hätte das tiefere Temperaturen um, bzw. unter +20 Grad zur Folge, wobei Erfahrungsgemäß sich im Süden des Öfteren ein Hochdruckkeil des Azorenhochs dazwischen schieben könnte. Das amerikanische Wettermodell simuliert den Wetterwechsel weniger markant, in Summe aber doch bis zu 10 Grad kühler als zu den Temperaturwerten vom Wochenende. Das Tief schwächt sich zum 15./16. August ab und verliert seinen Einfluss auf Mitteleuropa, nachfolgend stellt sich das Azorenhoch steil in Richtung Grönland auf, was eine stärkere Wellenbildung entlang der Polarfront zur Folge hat - zwischen Island/England "tropft" ein neuerliches Tiefdrucksystem ab und kann auf seiner Vorderseite einen neuerlichen Warmluftschub aus Süden begünstigen. Zusammenfassend steht in der kommenden Woche wohl eine Abkühlung bevor, dessen Tiefpunkt am 16. August bereits erreicht sein könnte. Die Kontrollläufe stützen das mäßig wechselhafte und leicht zu kühle Wetter mehrheitlich bis zum 17. August, so liegt das Temperaturspektrum bspw. am 16. August zwischen +12/+25 Grad bei einem Mittelwert von +18 Grad im Süden, +19 Grad im Norden und +22 Grad im Osten

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 7. August

  • M. Hoffmann
Der Wettertrend der letzten Tage bestätigt sich auch in den heutigen Simulationen der Wettermodelle. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so holt das Tief zwischen Island und England zum kommenden Wochenende mit einer Randtiefentwicklung "tief Luft" und positioniert sich bis zum 13. August über das südliche Skandinavien - die ersten Sturmereignisse sind somit über der Nordsee nicht auszuschließen. In Folge dieser Kerndruckverlagerung dreht der Wind über Deutschland von südliche auf südwestliche Richtungen und sorgt im Zeitraum zwischen dem 12./15. August insbesondere über der Nordwesthälfte für wechselhaftes Wetter, während im Südosten, bzw. Osten tendenziell mit weniger Niederschlägen zu rechnen ist. Die Temperaturen pendeln sich bei wechselnder Bewölkung auf +18/+23 Grad ein und können im Osten durchaus auf bis +25 Grad ansteigen. Im Zeitraum zwischen dem 14./18. August dominiert nach dem amerikanischen Wettermodell eine westlich gerichtete Grundströmung, so dass die Temperaturen gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel im leicht zu kühlen Niveau verbleiben können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Großwetterlage ähnlich der des amerikanischen Wettermodells, jedoch mit einem "steiler aufgestellten" Azorenhoch kommt der Wind aus nordwestlichen Richtungen, so dass die Temperaturen sich zumeist um die +20 Grad herum bewegen können. Zusammenfassend ist nach den aktuellen Simulationen der Wetterumschwung in der kommenden Woche als wahrscheinlich einzustufen: Sonne, Wolken und teils regnerische Abschnitte bei +17/+23 Grad werden wohl die Folge daraus sein. Die Kontrollläufe stützen diesen Verlauf mehrheitlich - bei einer relativ stetigen Niederschlagserwartung liegt das Temperaturspektrum bspw. am 15. August zwischen +14/+22 Grad bei einem Mittelwert von +17 Grad im Süden und +19 Grad im Osten und Norden. Sollten sich die jeweiligen Mittelwerte durchsetzen können, so liegen die Tageswerte etwa um 4/7 Grad unter dem langjährigen Mittelwert. Das Langfristmodell berücksichtigt einen zu kühl verlaufenden Temperaturtrend im August noch nicht und simuliert einen weiterhin normalen bis leicht zu warmen Temperaturverlauf bei einer leicht erhöhten Niederschlagsneigung im Süden und Osten. Beide Wettermodelle simulieren aber im Zeitraum ab dem 16./17. August einen positiven Temperaturtrend, welcher sich in den kommenden Tagen aber erst behaupten muss.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommerwetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wetter­singularitäten, welche im Sommer häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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