Die kommende Wetterentwicklung bleibt spannend, da die Systemkonstellationen zwischen einen Tiefdrucksystem bei Island und dem Mittelmeer sowie einem Azoren- und Skandinavienhoch noch nicht in trockenen "Tüchern" ist. Das "Zünglein" an der Waage ist dabei der Kaltluftvorstoß bei Grönland, der die Tiefdruckentwicklung auf dem Atlantik zum Monatswechsel kräftig anregen wird. Mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit (34 %) kann sich dabei das Azorenhoch aufwölben, so dass sich - zumindest kurzfristig - über Mitteleuropa eine Nordlage einstellen kann. Findet eine solche Aufwölbung statt, positioniert sich im weiteren Verlauf über Mitteleuropa meist Hochdruck, was für typisches Spätsommerwetter Anfang September spricht. Beide Wettermodelle zeigen diese Entwicklung mehr oder minder stark ausgeprägt, dabei sind die Temperaturen beim amerikanische Wettermodell mit +18/+24 Grad angenehm, während es beim europäischen Wettermodell mit +13/+21 Grad schon relativ frisch wird. Die Kontrollläufe bleiben ihrer Linie treu und zeigen mehrheitlich normale Temperaturen mit einer geringen Niederschlagsneigung.

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