In den letzten Simulationen der Wettermodelle zeigte das amerikanische Wettermodell im letzten August-Drittel ein spät sommerliches Hochdrucksystem über Mitteleuropa, während das europäische Wettermodell die atlantische Frontalzone mit kühlem und wechselhaften Wetter bis in den Osten von Deutschland als wetterbestimmend simulierte. Zwischenzeitlich zeigen beide Wettermodelle mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa, so dass das Wetter im letzten August-Drittel mit +23/+28 Grad durchaus angenehm werden kann. Die zweite wahrscheinliche Variante ist mit 28 Prozent der Durchbruch der atlantischen Frontalzone, wenn das Hoch im Osten den Tiefdruckausläufern vom Atlantik her nichts mehr entgegensetzen kann. Wechselhaftes Wetter und Temperaturen zwischen +17/+23 Grad wären die Folge daraus. Was ist wetterentscheidend? Damit sich über Mitteleuropa ein spät sommerliches Hochdrucksystem ausbilden kann, wird über den Azoren ein Trog benötigt, welcher das Azorenhoch dazu zwingt über Mitteleuropa "auszuweichen". Betrachtet man die Höhenströmungssimulationen, so ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario ab dem 18./20. August äußerst wahrscheinlich. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich ab dem 15. August den positiven Wettertrend und zum 20. August durchaus einen schönen Spätsommertrend - wobei der Süden generell "besser" wegkommt als der Norden. Das Langfristmodell zeigt nach über 20 Tagen gleichbleibender Simulationen eine Veränderung - bei den Temperaturen bleibt alles wie gehabt, während in der Niederschlagsprognose sich eine leicht erhöhte Niederschlagstendenz südlich einer Linie Köln - Berlin zeigt.

Anzeige

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!