Bereits ab Mittwoch setzt sich von Süden her erneuter Hochdruck durch, so dass der Grundcharakter des Wetters zunehmend stabiler wird. Geht es nach dem Simulationen des amerikanischen Wettermodells, so schwächt sich die Tiefdruckwelle zwischen England und Skandinavien zunehmend ab, so dass im letzten August-Drittel sich über Mitteleuropa ein kräftiges Hochdrucksystem aufbauen kann - typisches Spätsommerwetter mit Temperaturen zwischen +24/+30 Grad wäre die Folge daraus. Das europäische Wettermodell sieht die Grundkonstellation der Wettersysteme mit einem Tiefdrucksystem bei Skandinavien und den zwei eigenständigen Hochdrucksystemen über dem westlichen Russland und den Azoren etwas anders - Hochdruck Mitteleuropa mit spät sommerlichen Temperaturen wäre dann höchstens noch im Süden zu erwarten - viel wahrscheinlicher ist daraus aber eine Fortdauer des wechselhaften und kühlen Wetters. Die Kontrollläufe stützen von Tag zu Tag mehr den sommerlichen Wettertrend ab dem 15. August, wobei es im Norden noch bis zum 19. August dauern könnte. Der Grund ist hierfür die Nähe zum Tiefdruckzentrum, was den Norden länger als den Süden beeinflusst. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 17. August noch zwischen +17/+29 Grad (Mittelwert +24 Grad) und am 20. August zwischen +21/+30 Grad (Mittelwert +26 Grad). Zusammenfassend kann man sagen, dass nach der etwas kühleren und wechselhafteren Wetterphase ab dem 15. August von Süden her sich das Wetter bessert und die Wahrscheinlichkeit (41 Prozent) zunimmt, dass das letzte August-Drittel nochmals hoch sommerlich werden könnte, bzw. seine hoch sommerlichen Phasen haben wird.

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