Das kühlere und wechselhafte Wetter wird in den kommenden Tagen hauptsächlich den Norden beeinflussen, während der Süden noch bis zum 13. August in dem "Genuss" eines Hochdruckkeils des Azorenhochs kommt. Zwischen dem 13./15. August können sich zum heutigen Stand aber auch im Süden die kühleren Luftmassen durchsetzen. Der Grund hierfür liegt in einem Tiefdruckkomplex, welches das tiefe Geopotential bis an die Alpen drückt - die Höhenwinde drehen dabei auf westliche bis nordwestliche Richtungen. Dauerregen ist aber weiterhin kein Thema, so dass diese kühlere Wetterperiode nicht einmal als "schlechtes Wetter" beschrieben werden kann, sondern vielmehr als "Verschnaufpause". Denn blickt man auf die Simulationen des amerikanischen Wettermodells, so kann sich zwischen dem 14./17. August über Mitteleuropa ein erneutes Hochdrucksystem etablieren, wobei erneute Temperaturen jenseits der +30 Grad Marke möglich sind. Deutlich verhaltener hingegen sind die Simulationen des europäischen Wettermodells. Zwar kann sich auch hier zwischen dem 14./17. August eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa aufbauen (Südwestwetterlage), im weiteren Verlauf bricht die Hochdruckbrücke aber in sich zusammen, so dass die Tiefausläufer immer wieder bis an die Alpen vordringen können. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen leicht positive Wettertrend ab dem 15. August - das Temperaturspektrum liegt bspw. Am 17. August zwischen +16/+30 Grad und der Mittelwert liegt bei +24 Grad. Zusammenfassend bleibt das zweite August-Drittel mit hoher Wahrscheinlichkeit (58 Prozent) im normalen Bereich, hin und wieder sind bei Temperaturen zwischen +20/+27 - meist kurze - Regenfälle möglich

Anzeige

 

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!