Das Azorenhoch weitet seinen Einflussbereich bereits am Wochenende wieder nach Deutschland aus, so dass zumindest die Temperaturen wieder in den sommerlichen Bereich zurückkehren. In der kommenden Woche bleibt der Keil des Azorenhochs zumindest in den südlichen Landesteilen wetterbestimmend, während im Norden Zeit- und Phasenweise Ausläufer eines Tiefdrucksystems zwischen England und Skandinavien durchziehen können. Im Detail hat das im Süden Temperaturen zwischen +22/+26 Grad zur Folge, während im Norden mit +19/+23 Grad etwas kühlere Temperaturen zu erwarten sind - dazu ziehen insbesondere in Küstennähe immer wieder dichtere Wolkenfelder mit geringfügigem Regen durch. Ab dem 15. August gehen die Simulationen der Wettermodelle wieder auseinander. Das amerikanische Wettermodell sieht die Rückkehr des Mitteleuropahochs mit stärkerer Dominanz im Süden, wobei im weiteren Verlauf daraus eine Südwestwetterlage entstehen kann. Das europäische Wettermodell zieht den Einfluss des Azorenhochs gänzlich zurück, so dass ein Tiefdruckkomplex bei England wetterbestimmend wird. Regen, Schauer, Wolken und kühle Temperaturen wären die Folge daraus. Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe zeigen nach dem wechselhaften und leicht kühlen Wettertrend der kommenden Tage einen vorsichtig positiven Trend ab dem 15. August. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 13. August zwischen +17/+21 Grad (Mittelwert +19 Grad) und am 17. August zwischen +17/+25 Grad (Mittelwert +23 Grad). Die extrem heißen Wetterphasen der letzten Tage spielen - zumindest zum heutigen Stand - im zweiten August-Drittel kaum mehr eine Rolle.

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