Bis zum 8. August ist das hoch sommerliche Wetter äußerst wahrscheinlich, auch wenn im Nordwesten vermehrte Gewitter und Niederschläge auftreten werden. Darüber hinaus mehren sich - wie seit Tagen beschrieben - die Unsicherheiten, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine wechselhafte Wetterphase zum zweiten August-Drittel hin zunehmen wird. Warum? Das Hochdrucksystem, welches Mitteleuropa derzeit die hohen, ja teils heißen Temperaturen bringt schwächt sich zunehmend ab und Tiefruck schafft es bis nach Skandinavien vorzudringen. Das war in den vergangenen Simulationen schon des Öfteren der Fall und wurde auch wieder verworfen, was ist diesmal anders? Der Winter stattet Grönland zum 7. August einen Kurzbesuch ab - dabei spielt dort ein Hoch- und ein Tiefdrucksystem eine entscheidende Rolle - einfach ausgedrückt wird mit diesen Wettersystemen die kalte Luft über Island bis nach England geführt, prallt dort aber auf die wärmeren Luftmassen, was ein Tiefdrucksystem größeren Ausmaßes provoziert. Diese Tiefdrucksystem positioniert sich zwischen dem 8./12. August zwischen England und Skandinavien - "Frischluftzufuhr" und mehr Regen ist die Folge daraus. Solche Wetterlagen sind im Sommer aber meist von kurzer Dauer, da sich der Winter in Grönland (noch) nicht festsetzen kann. Anders ausgedrückt ist zum Beginn des zweiten August-Drittels mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer wechselhaften Wetterperiode zu rechnen, die zur Monatsmitte aber wieder in eine normale und August-typische Wetterlage kippen kann. Das Langfristmodell zeigt keinerlei Reaktion - das Wetter im August wird nach der aktuellen Wettervorhersage gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel und Niederschlags-soll normal ausfallen. Die Kontrollläufe zeigen mit einem Temperaturspektrum bspw. am 13. August mit +14/+26 Grad und einem Mittelwert von +21 Grad, wohin die Reise gehen kann.

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