Das Hochdrucksystem bei England verlagert im letzten Juli-Drittel seine Position langsam nach Skandinavien, so dass Deutschland bis zum 25. Juli überwiegend im Einflussbereich des Hochdrucksystems liegt und das sommerliche Wetter weiter anhalten wird. Ein Unsicherheitsfaktor ist und bleibt ein Tiefdrucksystem über Finnland, welches im Laufe der kommenden Woche in Richtung Süden ziehen wird. Inwieweit die östlichen Landesteile davon betroffen sein werden, lässt sich zum heutigen Stand nicht abschätzen, die Mehrheit der Kontrollläufe sieht jedoch trockenes und warmes Wetter bis zum 26. Juli. Darüber hinaus nimmt die Wahrscheinlichkeit einer dynamischen Wetterentwicklung weiter an Fahrt auf. Dabei ist besonders eine Wettervariante gut möglich: das Hochdrucksystem über Skandinavien verlagert sich weiter nach Norden und geht in das sibirische Kontinentalhoch über, während sich das Azorenhoch auf die Azoren zurückzieht. Zwischen beiden Systemen entsteht eine Lücke, in der die atlantischen Tiefdrucksysteme stoßen könnten. Die Folge wären Vb-Wetterlagen oder auch eine südliche Westwetterlage - anders ausgedrückt wird das Schauer- und Gewitterrisiko deutlich ansteigen. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im August.

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