Das Hoch bei England sorgt in den kommenden Tagen für schönstes Sommerwetter und mit nördlichen bis östlichen Winden bleiben die Temperaturen mit +23/+28 Grad im durchaus angenehmen Bereich. Ab Mittwoch zeigen beide Wettermodelle mehr oder minder stark ausgeprägt einen Störungseinfluss durch ein Höhentief von Norden her kommend. Aktuell gehen die Simulationen der Wettermodelle davon aus, dass diese Störung nur von kurzer Dauer sein wird und das Hoch seinen Einfluss wieder auf Mitteleuropa ausweiten kann. Blickt man auf die Höhenströmung (Jetstream), so liegt dieser bis weit in das zweite Juli-Drittel hinein über Grönland - Island - Skandinavien. Daraus ergibt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa. Erfahrungsgemäß haben Hochdruckgebiete über Skandinavien und England eine hohe Erhaltungs-, bzw. Wiederholungsneigung - zudem ist aktuell die "Siebenschläferzeit", wobei die Bedingungen für einen weiteren schönen Wetterverlauf durchaus als erfüllt betrachtet werden können. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich das sommerliche Wetter bis zum 15./16. Juli mit kurzen Störungseinflüssen. Die Tageswerte liegen meist zwischen +18/+26 Grad, wobei der Mittelwert bei +23 Grad liegt. Ein Indiz für eine längere Hochdruckperiode ist zudem das Langfristmodell, welches seit Wochen trockenes Wetter im Juli simuliert - seit ein paar Tagen gar extrem trockenes Wetter. Die Temperaturen liegen im normalen Bereich, was wiederum auf eine Nord- bis Ostströmung hindeutet (Hoch England, Skandinavien). Für das Wetter im August gibt es noch keinen eindeutigen Wettertrend - vieles deutet auf einen normalen Wetterverlauf im August hin.

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