Das Hoch bei England festigt seine Position noch bis zum Mittwoch kommender Woche, so dass in Deutschland schönstes Sommerwetter zu erwarten ist. Ab Mittwoch nimmt die nördlich gerichtete Gradient zu und ein kleines, aber wetterwirksames Höhentief macht sich zwischen dem 10./12. Juli in Deutschland mit Schauern, Gewitter und mit +17/+21 Grad kühleren Temperaturen mit zunehmender Wahrscheinlichkeit (54 %) bemerkbar. Kommt jetzt wieder eine wechselhafte und kühlere Wetterphase? Nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle kann man diese Frage mit einem klaren Nein beantworten. Die Struktur der Großwetterlage ist durchaus stabil und eine Erhaltungsneigungs-, bzw. Wiederholungsneigung ist zu erkennen. Das Hoch verlagert seine Position nach Westen und wieder zurück nach Osten, so dass zum heutigen Stand im zweiten Juli-Drittel überwiegend sommerliches Wetter zu erwarten ist. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so verlagert das Hoch seinen Schwerpunkt über Deutschland und könnte sich unter Umständen zu einer omagaähnlichen Struktur aufbauen. Die Grundströmung kommt weiterhin aus nördlichen bis östlichen Richtungen, so dass Temperaturen über 30 Grad nicht in Sicht sind.

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