Nach dem Abzug der kleinräumigen Störung von Mittwoch/Donnerstag, setzt sich von Südwesten her die Hochdruckbrücke bis in das westliche Russland reichend durch. Da sind sich die Wettermodelle zwischenzeitlich einig. Somit kann sich die Hochdruckbrücke zum kommenden Wochenende über Mitteleuropa stabilisieren, je nach Simulation gelingt das mit einem teils eigenständigen Hochdruckkern über England, was insgesamt stabilisierend auf die Hochdruckbrücke wirken sollte. Überwiegend trockenes Sommerwetter bei Temperaturen zwischen +24/+29 Grad im Süden und +19/+23 Grad im Norden sind die Folge daraus - lediglich im Süden erhöht sich ab den Nachmittagsstunden die Schauer- und Gewitterneigung. Sollte sich diese Hochdruckvariante durchsetzen, so könnte diese durchaus auch das zweite Juli-Drittel maßgeblich beeinflussen. Spannend bleibt - Aufgrund der Position des Hochs bei England - ob im weiteren Verlauf nicht das eine oder andere Tief auf dessen Ostflanke "abrutschen" kann, die Wahrscheinlichkeit besteht zwar, ist aktuell mit 35% als (noch) gering einzustufen. Die Kontrollläufe stützen den trockenen und warmen Wettertrend zwischen dem 4./11. Juli mehrheitlich - das Temperaturspektrum liegt am 8. Juli zwischen +19/+26 Grad und erreicht im Mittel +24 Grad. Das Langfristmodell berechnet den Juli als deutlich zu trocken und in der Temperaturprognose wird er weiterhin als normal ausgegeben. Hochdruck, Sonnenschein und dennoch normale Temperaturen? Ja, denn diese Simulation passt ganz gut in das aktuelle Schema. Die Hochdruckachse liegt in Deutschland in einer Nord- bis Ostausrichtung, so dass die Luft aus meist nordöstlichen Richtungen nach Deutschland kommt und damit gemäßigt ist. Die ganz heißen Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke werden aller Voraussicht nach nur örtlich unter "günstigen Bedingungen" erreicht werden.

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