Spannende Simulationen der Wettermodelle für den Siebenschläferzeitraum zwischen dem 3./10. Juli. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so kann sich in diesem Zeitraum ein kräftiges Hochdruckgebiet direkt über Mitteleuropa etablieren. Teils heißes und trockenes Wetter mit über 30 Grad wäre die Folge daraus. Das europäische Wettermodell simuliert ebenfalls ein kräftiges Hochdrucksystem, jedoch auf dem Atlantik in "falscher" Position, so dass auf dessen Ostflanke die Tiefdrucksysteme "abrutschen" und mit wechselhaften und einigermaßen warmen Temperaturen zwischen +20/+26 Grad das Wetter in Deutschland beeinflussen. Woher kommen diese Unsicherheiten? Das liegt wie seit einigen Tagen an der beschriebenen Positionsverlagerung des Jetstreams, der aktuell noch schwach ausgerichtet über der Mittelmeerregion liegt. In den kommenden Tagen - und passend zum Zeitraum der Siebenschläferregel - liegt er da, wo er normalerweise hingehört, zwischen Neufundland und Skandinavien. Damit stehen die theoretischen Faktoren auf einem günstigen Wetter-Verlauf für die kommenden Wochen, wobei das Wetter sich nicht immer an Theorien hält. Besonders in diesem Jahr verhält sich das Wetter etwas anders als sonst. Vor einiger Zeit haben wir das Phänomen des sog. "Kaltjahres" angedeutet, welches sich mit überwiegend normalen bis leicht zu kühlen Temperaturen und trüben Wetter bemerkbar macht. Der Auslöser eines "Kaltjahres" ist die fehlende Sonnenaktivität (Sonnenflecken), welche in diesem Jahr ausgeprägt ist. Nun steht aber erst einmal ein positiver Wettertrend an, welcher sich in den aktuellen Wettervorhersagen des Langfristmodells widerspiegelt. Der Juli soll in der Niederschlagsprognose deutlich zu trocken verlaufen, während der August normal simuliert wird. Bei den Temperaturen bleibt sowohl der Juli als auch der August normal. Zusammenfassend deuten die zur Verfügung stehenden Wetterdaten auf weiterhin normales Wetter im Sommer hin.

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